Ger­ne­ko­chen – Mit Wein ge­nießen

Der Foodblog für kulinarischen Ge­nuss, guten Wein und ge­sun­de Er­näh­rung – der Dir zu je­dem Ge­richt »rei­nen Wein« ein­schenkt.



Schiefertafel mit Lebensphilosophie

Willkommen auf unserem Blog!

»Selbst gemacht, schmeckt es noch­mal so gut!«

In unseren Re­zep­ten und Work­shops zei­gen wir, dass das ei­gene Zu­be­rei­ten le­cke­rer und ge­sun­der Le­bens­mit­tel noch­mal so gut schmeckt und zu­dem noch rich­tig Spaß macht. Mit un­se­ren be­bil­der­ten Schritt-­für-Schritt-An­­lei­tun­gen kom­­­men auch Koch-Einsteiger ans Ziel, ganz ge­mäß un­se­rem Motto: »Gerne­ko­chen – Mit Wein ge­nie­ßen«.

Viel Spaß und Ge­nuss beim Nach­ko­chen wün­schen

Claudia & Jürgen Salz­mann


Ergänzend zu den Krea­tio­nen un­se­rer genuss­vol­len »Ger­ne­kü­che«, fin­dest Du zu je­dem Ge­richt ei­ne in­di­vi­du­elle Wein­em­pfeh­lung – den »Ger­ne­ko­ch­en-Wein­tipp«.

In Bezug auf ei­ne aus­ge­wo­ge­ne, ge­sun­de Er­näh­r­ung an­a­ly­siert Dipl. Er­näh­rungs­wis­sen­schaft­ler Mi­cha­el Pa­gels­dorf » un­se­re Ba­sis-Zu­ta­ten auf de­ren Nähr- und Ge­sund­heits­wert.

Wir wün­schen zu all un­se­ren Ge­rich­ten stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!



Traditionelle Küche



Mediterrane Küche



Saisonküche

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Pflaumen, süß, saf­tig und vo­ller Po­wer

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Pflaumen

Pflaumen sind ech­te Fi­gursch­mei­chler: Sie ent­hal­ten kaum Fett, da­für reich­lich Frucht­zu­cker – was sie wun­der­bar süß, aber für Men­schen mit Fruk­to­se­un­ver­träg­lich­keit nur be­dingt ver­träg­lich macht. Beim Trock­nen ver­lie­ren sie ih­ren ho­hen Was­ser­an­teil, wo­durch sich der Zu­cker­ge­halt kon­zen­triert – Tro­cken­pflaumen sind da­her sü­ßer und en­er­gie­dich­ter, blei­ben aber ein be­lieb­ter Snack für Sport­ler und Rei­sen­de.

Mit rund 10 % Koh­len­hy­dra­ten, ei­nem klei­nen An­teil an Ei­weiß und Fett so­wie wert­vol­len Bal­last­stof­fen sind Pflaumen ein gu­ter, lang­sam wir­ken­der En­er­gie­lie­fe­rant. Zu­dem sind sie wah­re Mi­ne­ral­stoff­bom­ben: Ei­sen, Mag­ne­sium, Ka­li­um, Kup­fer, Zink und Bor tra­gen zu ei­nem aus­ge­wo­ge­nen Stoff­wech­sel bei und un­ter­stüt­zen Mus­keln, Ner­ven und Blut­bil­dung.

Auch vi­ta­min­sei­tig über­zeu­gen Pflaumen: Sie lie­fern Pro­vi­ta­min A, Vi­ta­min C, Vi­ta­min E (wich­tig fürs Ner­ven- und Im­mun­sys­tem) und ei­ne gan­ze Band­brei­te an B-Vi­ta­mi­nen, die En­er­gie­ge­win­nung und Zel­ler­neu­e­rung för­dern. Zu­dem ent­hal­ten sie se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie An­tho­cya­ne und Po­ly­phe­no­le, die an­ti­oxi­da­tiv wir­ken und Ent­zün­dun­gen hem­men kön­nen.

Gel­be Pflaumen:

Gelbe Pflaumen (z. B. Mira­bel­len oder Rei­ne­clau­den) sind im Ge­schmack oft mil­der, ho­nig­süß und mit fei­ner Säu­re aus­ge­wo­gen. Ihr ho­her Ka­ro­tin­ge­halt sorgt nicht nur für die leuch­ten­de Far­be, son­dern auch für ein Plus an an­ti­oxi­da­ti­vem Schutz – ide­al für Son­nen­lieb­ha­ber und Haut­ge­sund­heit.

Kulinarische Verwendung

Pflaumen sind in der Kü­che er­staun­lich viel­sei­tig:

Frisch verzehrt bie­ten sie saf­tig-sü­ßen Ge­nuss mit fei­ner Säu­re – per­fekt für Früh­stücks­bowls, Jog­hurts oder Mü­sli. Ge­ba­cken ver­edeln sie Ku­chen, Tar­ten und Cla­fou­tis mit aro­ma­ti­scher Tie­fe.

Ge­kocht las­sen sie sich zu Kom­pot­ten, Chu­tneys oder Frucht­sau­cen ver­ar­bei­ten, die herz­haf­te Ge­rich­te wie Wild, En­te oder Kä­se wun­der­bar un­ter­strei­chen. Ge­trock­net eig­nen sie sich als na­tür­li­cher En­er­gie­s­nack oder als Ba­sis für Smoot­hies und Fül­lun­gen (z. B. in Rou­la­den).

Ein leich­ter Hauch von Zi­mt, Va­nil­le oder Rot­wein ver­leiht Pflaumen-Ge­rich­ten ei­ne ex­tra­or­di­nä­re Wär­me und Tie­fe – per­fekt für die küh­le Jah­res­zeit und ei­ne be­son­de­re Kom­bi­na­tion aus Ge­nuss und Ge­sund­heit.

Kombinations­tipp:
Durch den be­son­ders herz­haf­ten Ge­schmack von Lamm­fleisch in Kom­bi­na­ti­on mit Pflau­men- oder Apri­ko­sen­frucht wird ein klas­si­sches Schmor­ge­richt zu et­was ganz Be­son­de­rem. Rezept: Fruchtige Lammbolognese mit Pappardelle »

 

Es gibt also gute Gründe die Pflaumen­zeit zu nut­zen und die schmack­haf­ten Stein­obst­früch­te so oft wie mög­lich in un­se­ren Spei­seplan zu in­te­grie­ren.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Er­näh­rungs­wis­sen­schaft­ler (Oe­ko­tro­pho­lo­ge)

 

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