Zitronen-Blu­men­­kohl-Sup­pe mit Fi­let­spieß­chen

Zitronen-Blu­men­kohl-Sup­pe mit Fi­let­spieß­chen

Raffiniert und un­glaub­lich le­cker: In un­se­rer Zi­tro­nen-Blu­men­kohl­sup­pe ver­ei­nen sich frucht­fri­sche Zi­trus- und Röst­aro­men mit dem gu­ten Ge­schmack und der herr­li­chen Cre­mig­keit des Blu­men­kohls. Da­für ha­ben wir ei­ni­ge Re­gis­ter un­se­rer »Kü­chen-Or­gel« ge­zo­gen: Aro­ma­ti­sche Zi­tro­nen­scha­len so­wie den in dün­ne Schei­ben ge­schnit­te­nen, mit bes­tem Oli­ven­öl be­träu­fel­ten Blu­men­kohl, ha­ben wir un­ter dem Ofen­grill ge­rös­tet. In Ge­mü­se­fond fein pü­riert, mit Thy­mian und Sah­ne ver­edelt, ent­stand so ein herr­li­cher Aro­men­zau­ber, der nach­hal­tig in Er­in­nerung bleibt.

Da wir in der Wo­che eher sel­ten Fleisch es­sen, gön­nen wir uns am Wo­chen­en­de ger­ne ein­mal ein gu­tes, eben hoch­wer­ti­ges Stück Fleisch, op­ti­ma­ler­wei­se aus art­ge­rech­ter Hal­tung. Wir em­pfeh­len hoch­wer­ti­ges Steak­fleisch un­se­res Por­tal­part­ners »Ot­to-Gour­met«. Und wenn es mal et­was ganz Be­son­de­res sein soll: »Ame­ri­ka­ni­sches Black-An­gus-Beef« der Mor­gan Ranch. Die per­fek­te ge­schmack­li­che und sen­so­ri­sche Bei­la­ge zu un­se­rer Gour­met­sup­pe.

Als kulinarischer Speisebegleiter zu un­se­rer »Zi­tro­nen-Blu­men­kohl-Sup­pe mit Fi­let­spieß­chen« harmoniert ein kör­per­rei­cher, butt­ri­ger »Char­don­nay« aus dem Sa­len­to (sie­he Ger­ne­ko­chen-Wein­tipp!). Wir wünschen wie stets ei­nen Guten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

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Rezept Zitronen-Blumenkohl-Suppe mit Filetspießchen

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:

  • 800 g Blumenkohl
  • 3 unbehandelte Zitronen (Bio-Zitronen)
  • 1 kleiner Bund (8–10 Zweige) Thymian
  • 800 ml Gemüsefond
  • 320 ml Kochsahne
  • 1–2 Knoblauchzehen, je nach Vorliebe
  • Reichlich *Bio-Or­ga­nic-Pre­mi­um-Oli­ven­öl », zum Be­träu­feln des Blu­men­kohls und für die Tel­ler­de­ko
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Für die Filetspieße haben wir »Filet Mignons« verwendet:

Das benötigt man zusätzlich:

  • 4 kleine, gewässer­te Holz­spie­ße
  • Backpapier

Zubereitung:

1) Blumenkohlblätter ent­fer­nen. Rös­chen vom Strunk schnei­den und ab­brau­sen.

2) Blumenkohlröschen mit ei­nem schar­fen Mes­ser in dün­ne Schei­ben schnei­den. (Rös­chen, die zer­brö­seln, nicht weg­wer­fen. Sie las­sen sich trotz­dem mit­ver­wen­den.)

3.1) Backofengrill auf 240 °C vor­heizen. Back­blech mit Back­pa­pier be­le­gen. Von 1 Zi­tro­ne­ mit ei­nem sehr schar­fen Mes­ser dün­ne Strei­fen schnei­den, Zi­tro­nen­frucht für den spä­te­ren Ge­brauch so­wie ein paar Zi­tro­nen­scha­len für die Tel­ler­de­ko bei­sei­te le­gen. Rest­li­che Zitronenschale zu­sam­men mit den Blu­men­kohl­schei­ben auf das Blech le­gen. Blumen­kohl mit Oli­ven­öl be­träu­feln und mit Pfef­fer und Salz wür­zen. (Für die zer­brö­sel­ten Rös­chen ha­ben wir ein zwei­tes Blech ver­wen­det.)

3.2) Blumen­kohl in den vor­ge­heiz­ten Ofen schie­ben und un­ter dem Grill ca. 10–12 Min. rös­ten.

4) Übrige Zitronen quer hal­bie­ren. Thy­mian ab­brau­sen und tro­cken schüt­teln. 4 Thy­mi­an­zwei­ge für die Tel­ler­de­ko bei­sei­te le­gen. Vom üb­ri­gen Thy­mi­an die Blät­­ter ab­­zup­­fen. Kno­blauch pel­len und klein ha­cken.

5) Beschichtete Schmorpfanne mit Oli­ven­öl aus­pin­seln und drei­vier­tel­stark (max. 170°) er­hit­zen. Zi­tro­nen­hälf­ten da­rin bra­ten bis die Schnitt­flä­chen ge­rös­tet sind. Hälf­ten aus der Pfan­ne neh­men und be­reit­stel­len.

6.1) Die schönsten Scheiben des ge­rös­te­ten Blumen­kohls als spä­te­re Sup­pen­ein­la­ge bei­sei­te le­gen. Sau­cen­topf mit Fond be­fül­len und er­hit­zen. Rest­li­che Scheiben sowie Blu­men­kohl­brö­sel hin­zu­fü­gen.

6.2) Beiseite gelegte Zitronenfrucht aus­pres­sen. Zi­tro­nen­saft zu­sam­men mit der Hälf­te der Sah­ne in die Kas­se­ro­le ge­ben. Ge­zupf­ten Thy­mi­an, Zi­tro­nen­scha­len und ge­hack­ten Knob­lauch hin­zu­fü­gen.

6.3) Suppe bei mittlerer Tempera­tur 10–12 Min. kö­cheln las­sen und mit Pfef­fer und Salz ab­schme­cken. Vor dem Ser­vie­ren rest­li­che Sah­ne zu­gie­ßen und Suppe mit dem Zau­ber­stab schau­mig auf­mi­xen.

7) Rinderfilet waschen und tro­cken tup­fen. Fi­let in mund­ge­rech­te Stü­cke schnei­den. Je 3–4 Stück auf klei­ne, 30 Mi­nu­ten lang ge­wäs­ser­te Holz­stäb­chen ste­cken und da­nach noch pfef­fern und sal­zen. Fi­let­spieß­chen auf dem Grill oder in der Pfan­ne unter Wen­den 2–3 Mi­nu­ten knus­prig ga­ren. Nach dem Ga­ren zu­ge­deckt 10 Min. ru­hen las­sen. Sup­pe in Tel­lern oder Scha­len an­rich­ten, mit dem bei­sei­te ge­leg­ten Blu­men­kohl­schei­ben, Zi­tro­nen­scha­len, Thy­mi­an­stie­len und mit je 1 EL Oli­ven­öl gar­nie­ren. Sup­pe zu­sam­men mit den Spieß­chen so­fort ser­vie­ren, ge­bra­te­ne Zi­tro­nen­hälf­ten da­zu­rei­chen.

Tipp: Filetsteaks perfekt braten

Steak-Brattemperatur: Je nach Herd und ver­wen­de­ter Pfanne, kann die Tem­pe­ra­tur­ein­stel­lung (nied­rig, mit­tel, hoch) un­ter­schied­li­che Tem­pe­ra­tu­ren er­zeu­gen. Die optimale Brattemperatur für Steaks liegt bei 220–240 Grad. Liegt die Brattemperatur darunter, gelingt das An­bra­ten des Steaks nicht. Des­halb vor dem Anbraten ein­­fach den »Was­ser­trop­fen-Test« machen. Dazu ein paar Tropfen kalten Wassers in die Pfanne spritzen. Wenn die Tropfen zerplatzen und verdampfen, hat die Pfan­ne die richtige Arbeits­tem­pe­ra­tur er­reicht.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Zitrusfrüchte

Zitronen, Man­da­ri­nen, Li­met­ten und Oran­gen zäh­len zu den am häu­figs­ten an­ge­bau­ten Zitrusfrüchten der Welt, wo­bei es sich bei der Orange, oder um­gangs­sprach­lich auch Apfelsine, um eine Kreu­zung aus Mandarine und Pam­pel­mu­se han­delt.

Reich an Vitaminen

Zi­trus­früch­te sind reich an Vitamin C, ein Vitamin, welches für die Stär­kung unserer Ab­wehr­kräf­te be­kannt ist, und be­sit­zen zusätzlich noch Vitamine der B-Gruppe so­wie Folsäure und Phos­phor. Auch der Mineralstoff Eisen, der eine blutbildende Wirkung besitzt, ist in ih­nen enthalten. Wer auf Kalorien ach­tet, kann bei den ge­sun­den Früch­­ten zu­dem be­den­ken­los zu­grei­fen, sie zäh­­len zu den ka­lo­ri­en­ar­men Früch­ten.

Blumenkohl

Blumenkohl  – auch un­ter vie­len Sy­no­ny­men wie z. B.  »Kar­fiol«»Blü­ten­kohl«, »Mi­na­rett-Kohl« oder »Italienischer Kohl« bekannt –  ist in Deutsch­land tra­di­tio­nell ei­ne der be­lieb­tes­ten Ge­mü­se­sor­ten.

Un das aus gu­tem Grund. Das schmack­haf­te, ka­lo­rien- und koh­len­hy­drat­ar­me Ge­müse ist die per­fek­te Bei­la­gen­wahl, wenn man ein­mal auf Nu­deln oder Reis ver­zich­ten möch­te. Der wei­ße Kohl ver­fügt über ver­schie­dene B-Vi­ta­mi­ne, Vi­ta­min C und Vi­ta­min K. B-Vi­­ta­­mi­­ne zäh­len zu den für un­­se­­ren Or­­ga­­nis­­mus es­­sen­­ti­­el­­len, sprich le­­bens­­wich­­ti­­gen Vi­­ta­­mi­­nen, un­er­läss­lich für den Stoff­wech­sel. Vi­ta­min C stärkt be­kann­ter­wei­se un­se­re Ab­wehr­kräf­te und Vi­ta­min K ist ein wich­ti­ger Ini­ti­ator bei der Blut­ge­rin­nung.

Außerdem sind in Blu­men­kohl ei­ne gan­ze Rei­he an Mi­ne­ral­stof­fen ent­hal­ten. Kal­zi­um und Phos­phor als wich­ti­ge Fak­to­ren für ge­sun­de Kno­chen und Zäh­ne, Mag­ne­si­um als es­sen­ti­el­les Men­gen­ele­ment für Herz- und Kreis­lauf so­wie Ka­li­um. Ka­­li­­um stellt für den Men­schen ei­­nen wich­­ti­­gen ge­­sund­­heit­­li­­chen Fak­­­tor für ei­ne aus­­ge­­wo­­ge­­ne Er­­näh­­rung dar, da Ka­­li­­um für die Re­­gu­­la­­tion des Blut­drucks, aber auch für Mus­keln und Ner­ven ein wert­­vol­­ler Ini­­ti­a­tor ist.

Rindfleisch

Neben hochwertigem Eiweiß enthält Lamm- wie auch Rind­fleisch die lebenswichtigen Vitamine B1, B2, B6 und B12, Mineralstoffe und Spurenelemente. Bei der Bildung roter Blut­körperchen, spielt das Vitamin B12 eine zentrale Rolle, es kann in nennenswerten Meng­en nur über tierische Produkte aufgenommen wer­den, da­ran er­kennt man, dass man bei ei­ner »rein-veganen Er­nähr­ung« nicht mehr von einer – für den Men­schen – aus­ge­wo­ge­nen Er­nähr­ung ausgehen kann. 150 g Lamm- wie auch Rinderfilet kön­nen be­reits den Ta­ges­be­darf eines erwachsenen Men­schen de­cken.

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, sondern unser >ganzes Team, be­geis­tert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Oli­ven­öl. Ja mehr noch, man kann uns als echte "Oli­ven­öl-Fans", bezeichnen.

Das liegt in erster Linie am hervorragenden Ge­schmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen gesund zu bleiben.

So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mi­ne­ral­stof­fen über zahlreiche, sekundäre Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus, beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.

Einige von Ihnen werden erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch unsere Darm­bak­te­rien richtig aktiv und begünstigen so zahl­reiche positive, bio­lo­gi­sche Wirkungen, z. B. sind sie antibakteriell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und dabei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: alle positiven Auswirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter, da­rü­ber sollte man sich im Klaren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

Kerntemperaturen und Slow Cooking
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