Boeuf en daube à la provençale – Slow Cooker Rezept

Slow Cooker Daube de Boeuf provençale

Boeuf en daube à la provençale – Slow Cooker Rezept

Das deftige Schmorgericht aus der Provence ähnelt dem be­kann­ten >Boeuf Bourguignon aus der Bour­gog­ne nur auf dem ers­ten Blick, denn al­ter­na­tiv zur Re­zept­va­rian­te mit Rind­fleisch, gibt es bei die­sem   Schmor­ge­richt auch Re­zept­va­rian­ten mit Wild­schwein. Zu­dem wird es mit or­dent­lich viel Kräu­tern der Pro­vence aro­ma­ti­siert. Ei­ne wei­te­re Be­son­der­heit, sind die schwar­zen Oli­ven, die zu­sam­men mit Möh­ren als Zu­tat ver­wen­det wer­den. Wir ha­ben un­ser ei­ge­nes Bou­quet gar­ni kre­iert und die­sem ne­ben Lor­beer, Ros­ma­rin und Thy­mi­an Oli­ven­kraut hi­nzu­ge­fügt. Bon voi­là !

Gernekochen-Weintipp

Unser Gernekochen-Weintipp zur Rindfleisch-Variante, wäre ein *Bandol rouge oder einen Cassis de rouge (beide aus der Provence). Zu unserer kräftig-aromatischen Wildschwein-Variante ist ein *kräftiger Côtes de Rhône aus der gleichnamigen, französischen Weinbauregion (siehe Weintipp rechts!) der passende Begleiter.
Wir wünschen wie immer einen Guten Appetit und wohl bekomm's!

Unsere Empfehlungen

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Rezept Daube provençale aus dem Slow Cooker

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:

  • 1 kg Wildschwein oder Rindfleisch, je nach Vorliebe und Angebot, von der Schulter oder Keule
  • 120 g Bacon (Frühstücksspeck)
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 150 g schwarze Oliven
  • 200 ml Wild- oder Rinderfond  >Workshop: Rinderfond selber machen
  • 1 Flasche Rotwein Côtes de Rhône
  • 50 ml *Spyridoula's Elixier isis (alternativ Aceto Balsamico)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 4 kleine Möhren in Scheiben geschnitten
  • 1 Bouquet garni bestehend aus Lorbeer, Rosmarin, Thymian und Olivenkraut
  • 2 Nelken
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Für die Rindfleisch-Marinade:

Wer das Rindfleisch vorher marinieren möchte, dem empfehlen wir einen Blick auf unser >Boeuf Bourguignon Originalezept. Dabei einfach den Rotburgunder bzw. Pinot Noir durch »Bandol rouge« oder »Cassis de rouge« ersetzen.

Für die Mehlbutter:

(Mehlbutter 45 Minuten vorher vorbereiten!)

  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Butter

Das benötigt man zusätzlich:

  • Crock-Pot bzw. Slow Cooker

Für die Wildschwein-Marinade:

Will man statt der Rindfleisch-Rezeptvariante einmal die Wildschwein-Variante ausprobieren, haben wir hier ein tolles Rezept für die Marinade:

Unsere 18(!) Zutaten-Wildmischung. Marinade am Besten einen Tag vorher zubereiten und Fleisch darin über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

  • ½ l Rotwein
  • 1 Bouquet garni (Lorbeer, Rosmarin, Thymian & Olivenkraut)
  • 2 TL Senfkörner
  • 1 TL Koriander
  • 1 TL Paprikamark a.d. Glas
  • 20 g Ingwer in Scheiben geschnitten
  • 1/4 Möhre in Scheiben geschnitten
  • 1 St. Porree fein geschnitten
  • 20 g gehackter Dill
  • 1 TL Rosa Beeren
  • 2 Gewürznelken
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 1/2 TL Majoran getrocknet
  • 1/4 TL Kardamom
  • 1/4 TL Pastinaken
  • 1/2 TL Selleriesamen
  • 1/2 kleine, weiße Zwiebel, in Streifen geschnitten
  • etwas geriebene Muskatnuss

(!) Keine Sorge, wer nicht alle aufgelisteten Zutaten vorrätig hat oder extra kaufen möchte, kann ruhig auf die Eine oder Andere verzichten. Wir würden allerdings jedem echten Genießer empfehlen, diese Kombination einmal auszuprobieren. Das Geschmackserlebnis ist sensationell!

Slow Cooker / Schongarer

Crockpot-slowcooker. Gernekochen - Mit Wein genießen

 *Crock-Pot Schongarer 3,5 L

  • Fassungsvermögen 3,5 l – ideal für 2–3 Personen
  • 2 Wärmestufen sowie Warmhaltefunktion
  • Einfache Reinigung durch herausnehmbaren, spül­ma­schi­nen-ge­eig­ne­ten und back­of­en­fes­ten Stein­­gut­topf
  • Benutzerhandbuch mit Rezepten
Bildbeschreibung
Zubereitungsschritt 1
Boeuf en daube á la provençale - Zubereitungsschritt 1

1) Speck mit einem scharfen  *Koch­mes­ser oder *San­to­ku-Mes­ser in ca. 1,5 cm di­cke Wür­fel, Fleisch in ca. 4–5 cm gro­ße Stü­cke schnei­den. Möh­ren put­zen, schä­len und quer in fin­ger­di­cke Stü­cke schnei­den. Ge­mü­se­zwie­bel quer hal­bie­ren.

Optional: Fleisch ei­nen Tag vor­her ma­ri­nie­ren. Dann ist es rich­tig le­cker!

Zubereitungsdschritt 2
Boeuf en daube á la provençale - Zubereitungsschritt 2

2) Gemüsezwiebelhälften in einer Ei­sen­pfan­ne ohne Fett gold­braun rös­ten und aus der Pfan­ne neh­men. Zwie­bel­hälf­ten schä­len und klein schnei­den.

Zubereitungsschritt 3
Boeuf en daube á la provençale - Zubereitungsschritt 3

3) Den in dicke Würfel ge­schnit­te­nen Speck auf mitt­le­rer Tem­pe­ra­tur, nicht hö­her, eben­falls in der Ei­sen­pfan­ne rös­ten. (Ist die Pfan­ne zu heiß und der Speck fängt an zu qual­men, ver­brennt das Ei­weiss, was zu ge­sund­heits­schäd­li­chen Aus­wir­kun­gen füh­ren kann.)

Zubereitungsschritt 4.1
Boeuf en daube á la provençale - Zubereitungsschritt 4.1

4.1) Eine *schmiedeeiserne Bratpfanne oder tie­fe *Schmor­pfan­ne mit Speck aus­rei­ben und auf ho­he Stu­fe er­hit­zen. (Zum Tes­ten der Tem­pe­ra­tur ei­nen Trop­fen Was­ser in die Pfan­ne sprit­zen. Zer­platzt und ver­dampft die­ser, hat die Pfan­ne die rich­ti­ge Brat­tem­pe­ra­tur er­reicht!)

Zubereitungsschritt 4.2
Boeuf en daube á la provençale - Zubereitungsschritt 4.2

4.2) Fleisch portionsweise(!) rundherum kräftig an­bra­ten, da­mit schö­ne Röst­aro­men ent­ste­hen. Beim An­bra­ten da­rauf ach­ten, das zwi­schen den ein­zel­nen Fleisch­stü­cken min­des­tens 2 cm Ab­stand be­steht. Liegt es zu eng ne­ben­ein­an­der, kocht das Fleisch und brät nicht mehr! Fleisch aus Pfan­ne neh­men und be­reit­stel­len.

Zubereitungsschritt 4.3
Boeuf en daube á la provençale - Zubereitungsschritt 4.3

4.3) Nach dem portionsweisen Anbraten des Flei­sches, die­ses noch kräf­tig meh­lie­ren und im Mehl rund­he­rum wen­den.

Paella selber machen - Zubereitungsschritt 5
Boeuf en daube á la provençale - Zubereitungsschritt 5

5) Tomatenmark in einer *Bratpfanne auf mitt­le­rer bis ho­her Tem­pe­ra­tur kräf­tig an­rös­ten. Da­bei nicht stän­dig rüh­ren, da so kei­ne Röst­aro­men ent­ste­hen kön­nen.

Zubereitungsschritt 6
Boeuf en daube á la provençale - Zubereitungsschritt 6

6) Geröstetes Tomatenmark zu den anderen Zu­ta­ten ge­ben und un­ter­rüh­ren. Crock-Pot mit Fond und Cô­tes du Rhône auf­fül­len bis al­le Zu­ta­ten be­deckt sind. De­ckel auf­le­gen und Boeuf en daube à la pro­ven­ça­le auf Ein­stel­lung "LOW" (ca. 80–85°) 8 Std. im Crock-Pot schmo­ren las­sen. Wich­tig: Wäh­rend des Ga­rens den De­ckel stets auf­ge­legt las­sen!

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Gernekochen - Mit Wein genießen Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf

Rindfleisch

Neben hochwertigem Eiweiß enthält Lamm- wie auch Rind­fleisch die lebenswichtigen Vitamine B1, B2, B6 und B12, Mineralstoffe und Spurenelemente. Bei der Bildung roter Blut­körperchen, spielt das Vitamin B12 eine zentrale Rolle, es kann in nennenswerten Meng­en nur über tierische Pro­duk­te aufgenommen wer­den, da­ran er­kennt man, dass man bei ei­ner »rein-veganen Er­nähr­ung« nicht mehr von ei­ner – für den Men­schen – aus­ge­wo­ge­nen Er­nähr­ung aus­ge­hen kann. 150 g Lamm- wie auch Rinderfilet kön­­nen be­­reits den Ta­­ges­­b­e­darf eines erwachsenen Men­schen de­cken.

Karotten, Möhren bzw. "Gelbe Rüben"

Die in Deutschland sehr beliebten und in der Küche viel­sei­tig verwendbaren Möhren bzw. Mohrrüben, ge­hö­ren zu den Dol­den­blü­ten­ge­wäch­sen. Sie sind reich an Mi­­ne­­ral­­stof­­fen und Spu­ren­­ele­­men­­ten wie Ka­­li­um, Phos­­phor, Kal­zi­um, Mag­ne­si­um und Zink so­wie reich an Ca­ro­tin, welches in den Möh­­ren in Form von Alpha- wie auch Be­ta-Ca­ro­tin (Pro­­vi­­ta­min A, ei­ner Vor­stu­fe von Vi­­ta­min A) vor­­kommt. Vitamin A un­­ter­­stützt un­se­re Seh­fä­hig­keit, be­son­ders bei Nacht und wirkt sich po­­­s­i­­tiv auf un­­­ser Im­­mun­­sys­­tem wie auch un­ser Zell­wachs­tum aus.

Carotin (und auch einige Vita­mi­ne) kön­nen am bes­­ten vom Kör­per ab­sor­biert wer­den, wenn man es zu­­sam­­men mit Fett in Form von Öl oder But­ter isst.

Oliven

Wichtig: Unbedingt ge­färb­te Oli­ven ver­mei­den!

Die­se ent­hal­ten ge­sund­heits­be­denk­li­ches Ei­sen­glu­co­nat (Ei­sen(II)-glu­co­nat, E-579). Fügt man die­sen so­ge­nann­ten "Le­­bens­­mit­­tel­zu­­satz­­stoff" den Oli­ven hin­zu, kommt es zu ei­nem Oxi­da­tions­vor­gang, wel­cher wie­de­rum die ein­heit­lich schwar­ze Fär­bung der Oli­ven be­wirkt.

Un­ge­färb­te,schwar­ze Oli­ven er­kennt man da­ran, dass ih­re Farb­ge­bung zwi­schen hel­len und dunk­len Schwarz- und Braun­­tö­­nen schwankt.

Ge­färb­te, schwar­ze Oli­ven er­kennt man an ihrer ein­heit­lichen, tief­schwar­zen Fär­bung, wie sie in der Na­tur so nicht vor­kommt.

Na­türli­che, al­so un­ge­färb­te schwar­ze Oli­ven, sind voll aus­ge­reif­te, grü­ne Oli­ven. Noch grü­ne Oli­ven, ent­hal­ten mehr Vi­ta­mi­ne und Mi­ne­ral­stof­fe, aber eb­en auch mehr Was­ser als die Schwar­zen. Zu­dem be­sit­zen sie ge­gen­üb­er den Schwar­zen ei­nen we­sent­lich hö­he­ren An­teil wert­vol­ler, ein­fach un­ge­sät­tig­ter Fett­säu­ren.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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Brattemperaturen für Öle & Fette

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