Hähnchen-Kebab mit buntem Sommergemüse

So stellen wir uns ei­nen me­di­ter­ra­nen Som­mer­abend auf der Ter­ras­se ku­li­na­risch vor. Zu Hähn­chen-Ke­bab ser­vie­ren wir Kar­tof­fel­schei­ben mit bun­tem, me­di­ter­ra­nen Schmor­ge­mü­se aus dem Ofen. Da­zu rei­chen wir Jo­ghurt und ein­ge­koch­te To­ma­ten­sau­ce als Dip. Et­was fri­scher Thy­mi­an … fer­tig ist un­ser tür­ki­sches Som­mer­gericht. So ho­len wir uns den Ur­laub nach Hau­se.

Zu unserem »Hähnchen-Ke­bab mit bun­tem Som­mer­ge­mü­se« ser­vie­ren wir ei­nen tan­nin­ar­men, fruch­ti­gen Ro­sé­wein (sie­he Ger­ne­ko­chen-Wein­tipp!) – gut ge­kühlt ver­steht sich – und der Som­mer­abend lässt sich ge­nie­ßen. Afi­yet ol­sun – Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

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Rezept Hähnchen-Kebab am Spieß

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 600 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 große oder 2 kleine Zucchini
  • 1 große Aubergine
  • 800 g rote Spitzpaprika
  • 400 g Kartoffeln
  • 2 Becher griechischer Joghurt
  • 1 unbehandelte Zitrone (Bio-Zitrone)
  • 3–4 Knoblauchzehen
  • 1 große Dose Cherrytomaten bzw. Pizzatomaten
  • etwas Tomatenmark aus der Dose oder Tube
  • 4 Zweige frischer Thymian
  • 1 weiße Zwiebel oder 2 kleine Schalotten
  • 2 kleine Lorbeerblätter
  • 2 TL Bio-Kokosblütenzucker
  • 4 eingelegte Pomodori aus dem Glas
  • 8–10 EL mittel- bis intensivfruchtiges Olivenöl
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1) Für den Joghurt-Dip den Jo­ghurt in ein fein­ma­schi­ges Sieb schüt­ten. Sieb in ei­ne Scha­le set­zen und den Jo­ghurt ei­ne Stun­de im Kühl­schrank ab­trop­fen las­sen. (!) Dies ist ein wich­ti­ger Ar­beits­schritt für ei­ne ge­lun­ge­ne Kon­sis­tenz des Jo­ghurt-Dips.

2) Kartoffeln ab­wa­schen. Un­ge­schält in ei­nem gro­ßen Topf mit aus­rei­chend Was­ser be­decken. Et­was Salz und Küm­mel zu­fügen und Kar­tof­feln 20 Min. ga­ren. Da­nach heiß pel­len und in di­cke Schei­ben schnei­den.

3) Zucchini und Aubergine waschen, der Länge nach Streifen abschälen sprich: halb schälen, sodass ein Streifenmuster entsteht, halbieren. Mit einem großen Löffel den wässrigen Mittelteil der Zucchini ausschaben und danach mit einem scharfen Messer beide Gemüsesorten in Scheiben schneiden, zusammen mit den Kartoffeln auf ein Backblech legen und etwas Salz und Olivenöl darüber geben. Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben und – je nach Geschmack – alles 30–40 min. garen lassen. Gargrad ggf. mit einem Picker überprüfen.

4) Zwiebel und Knoblauch schälen, mit einem scharfen Messer fein würfeln und in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze kurz in Olivenöl anbraten. 1 EL Tomatenmark zugeben kurz anrösten, dann den Zucker darüberstreuen und karamellisieren lassen. Mit der Brühe ablöschen und umrühren bis sich einen sämige Konsistenz bildet. Dann die Tomaten aus der Dose zugeben, die Lorbeerblätter noch hinzufügen und die Tomatensauce auf mittlerer Hitze so lange einreduzieren lassen, bis sie schön fest wird. In der Zwischenzeit die vier Pomodori aus dem Glas nehmen, in einem Sieb gut abtropfen lassen und danach in kleine Stücke schneiden. Die Pomodoristücke in einen hohen Mess- oder Mixbecher geben und mit dem  Zauberstab, bzw. Stabmixer kurz  (nicht zu fein) pürieren und noch unter die einreduzierte Tomatensauce geben. Fertig ist unser Tomaten-Dip!

5) Für den Joghurt-Dip den abgetropften Joghurt aus dem Kühlschrank nehmen, mit einer  feinen Küchenreibe etwas Zitronenschale der Bio-Zitrone abreiben sowie etwas Knoblauch (je nach Geschmack 1–2 Zehen) fein reiben und hinzugeben.

6) Hähnchenbrustfilet waschen, abtupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Je drei bis vier Stücke auf kleine Holzpieße aufspießen. Kebab­spieße auf dem Grill oder bei hoher Hitze ohne Fett in einer schmiedeeisernen Bratpfanne von beiden Seiten goldbraun braten.

7) Gemüse und Kartoffeln auf dem Teller geben, und mit je zwei kleinen Kebab-Spießen garnieren. Etwas Tomaten-Dip hinzufügen und vorsichtig etwas Joghurt-Dip über die Hähnchenspieße träufeln. Abschließend noch mit etwas feingehacktem Thymian bestreuen und sofort servieren.

Serviertipp:
Nur wenig Joghurt und Tomatendip direkt auf die Teller geben, das sieht für's Auge schöner und somit appetitlicher aus. Beide Dips stattdessen separat in Schälchen dazu reichen.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Hähnchenfleisch

Hähnchenfleisch besitzt einen hohen Anteil an hochwertigem Eiweiß. Hinzu kommen die Mi­ne­ral­stof­fe Kalium und Eisen, die beide wichtige Funk­tio­nen im gesamten Stoff­wech­sel er­fül­len. Als aus­rei­chen­der Eisenlieferant, ist Geflügel aber eher un­­ge­­eig­­net, hierfür muss man auf "rotes" Fleisch wie z. B. Rind oder Lamm zurückgreifen.

Dafür stecken in Geflügel ausreichend B-Vitamine, wie bspw. Nia­cin, B1 und B2. Diese können vom menschlichen Or­ga­nis­mus ganz einfach mit dem Verzehr von Ge­flü­gel­mahl­zei­ten auf­ge­nom­men wer­den.

Paprika

Paprika besitzt im Vergleich zu Zitronen einen zwei- bis dreimal so hohen Vitamin C-Gehalt, ein Vitamin, das ja bekannterweise wichtig für unsere Abwehrkräfte ist.

Die Vitamine A und E, sind ebenfalls in Paprika enthalten. Vitamin A unterstützt die Sehkraft unserer Augen und ist - ähnlich wie das Vitamin B 12, welches in tierischem Eiweiss enthalten ist - mitverantwortlich für die Blutbildung unseres Körpers. Vitamin E wird als das Fruchtbarkeits-Vitamin bezeichnet. Auch wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Tocopherol sind in den verschiedenen Paprikasorten enthalten. Somit ist Paprika als »gesunde« Gemüsesorte einzustufen.

Außerdem enthalten gelbe wie auch rote Paprika Betakarotin. Den höchsten Nährwert besitzt rote Paprika, darauf folgen die orangefarbenen und gelben Paprika. Grüne Gemüsepaprika, ist die Nährstoffärmste aller Sorten.

Zucchini zählt zu den vitamin- und mineralstoffreichen Gemüsesorten, mit einer Menge gesunder Inhaltsstoffe. Außer Provitamin-A, sind noch verschiedene B-Vitamine, aber auch Eiweiß, Calcium, Eisen, Jod, Kalium, Kupfer, Magnesium, Phosphor und Selen in Zucchini enthalten.



Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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