Oktopus-Stifado (Oktapodi-Stifado) á la Gernekochen

Oktopus-Stifado. Gernekochen - Mit Wein genießen

Oktopus-Stifado bzw. Oktapodi-Stifado, ist ein echter Klassiker der griechischen Küche, den wir in unserer "Gerneküche" neu interpretiert haben.

Zu unserem "Oktopus-Stifado á la Gernekochen" passt ein kräftiger Weißwein mit viel Schmelz (siehe Weintipp rechts!) oder >Cuvée Noir, mit dezenten, weichen Tanninen, ganz hervorragend. Wir wünschen wie immer einen Guten Appetit und wohl bekomm's!

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Rezept Oktopus-Stifado (Oktapodi-Stifado) á la Gernekochen im Slow Cooker

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
Wort
Für das Finishing:

 

 

1) Tintenfisch waschen und trockentupfen. Mit einem scharfen *Kochmesser  oder *Santoku-Messer den Kopf abschneiden und jeweils zwischen zwei Fangarmen mit einem Schnitt zum Zentrum die Fangarme voneinander trennen. Mit einem *Küchenmesser noch den verbliebenen Schnabel entfernen. Eisenpfanne auf mittlere Temperatur erhitzen und Krakenarme in *Orangen-Olivenöl darin von jeder Seite gut anbraten.

2) Nach dem Anbraten, eine Dose Cherrytomaten in den Slow Cooker geben. Krakenarme darauf verteilen und Lorbeerblätter zugeben. Mit einem Schuss Weißwein in der noch heißen Pfanne den Bratensatz vom Tintenfisch lösen. Krakensud und gelösten Bratensatz mit den Zutaten im Slow Cooker vermengen. Danach noch die zweite Dose Tomaten obenauf geben, die restlichen Zutaten (Okraschoten und Oliven) hinzufügen, leicht unterdrücken, salzen und pfeffern, das Schmorgericht mit Weißwein auffüllen, Deckel auflegen und gemäß Bildanleitung 2.2 vier Std. schmoren lassen.

Arbeitsschritt 1. Gernekochen - Mit Wein genießen
Oktopus-Stifado Zubereitung 1. Gernekochen - Mit Wein genießen

Krakenarme bzw. "Füße", in nur wenig Olivenöl anbraten. Den dabei austretenden Saft separieren, beiseite stellen und später zum Schmoren dazugeben. Den Bratensatz mit einem Schuss Weißwein deglacieren (ablöschen) und ebenfalls mitschmoren lassen.

Arbeitsschritt 2.1. Gernekochen - Mit Weingenießen
Oktopus-Stifado Zubereitung 2.1

Nach dem Anbraten eine Dose Cherrytomaten, Krake und Lorbeer in den Slow Cooker geben. Den aufgefangenen Tintenfisch-Sud und gelösten Bratensatz hinzufügen und unterrühren. Nun noch die zweite Dose Cherrytomaten obenauf geben.

Arbeitsschritt 2.2. Gernekochen - Mit Wein genießen
Oktopus-Stifado Zubereitung 2.2. Gernekochen - Mit Wein genießen

Noch die restlichen Zutaten in den Slow Cooker geben, Deckel auflegen und das Oktopus-Stifado auf Einstellung "LOW" (ca. 80 - 85°) 4 Std. im Crock-Pot schmoren lassen. Wichtig: Während des Garens den Deckel stets aufgelegt lassen!

Arbeitsschritt 4 und 5. Gernekochen - Mit Wein genießen
Oktopus-Stifado Zubereitung 3 und 4. Gernekochen mit Wein

Nach dem Anbraten und karamellisieren der Zwiebeln (Arbeitsschritt 4), den fertig geschmorten, abgetropften Tintenfisch mit Zutaten in die Pfanne geben, zum Aromatisieren 10 min. mitschmoren lassen (Arbeitsschritt 5) und falls nötig noch mit etwas Elixier amelie, Pfeffer und Salz abschmecken.

3) Kritharaki gemäß Packungsanweisung zubereiten und im Wasser warm halten. In der Zwischenzeit die Orange quer legen und links und rechts das untere und obere Ende der Zitrusfrucht abschneiden. Dann die Frucht hochkant stellen und mit einem scharfen *Kochmesser oder *Santoku-Messer die Schale der Haut in einem Bogen von oben nach unten so abschneiden, dass die weiße Haut mit entfernt wird. Dann die Zitrusfrucht wieder quer legen und vorsichtig die einzelnen Filets aus den Trennhäuten herausschneiden, sprich filetieren.

4) Perlzwiebeln schälen und in einer *Schmorpfanne in ausreichend *Nerantzio Orangen-Olivenöl auf mittlerer Temperatur anbräunen lassen. Kokosblütenzucker zugeben und karamellisieren lassen. Danach *Spyridoula's Elixier amelie (ersatzweise Aceto Balsamico) zugeben und weiterkochen, bis die Sauce eine schöne, dickflüssige Konsistenz bekommen hat. Cherrytomaten, Chiliflocken, Lorbeerblätter, die halbe Zimtstange, Tomatenmark, 2 EL Moringa oleifera und Weißwein zufügen, mit je einer Prise Pfeffer und Salz abschmecken und das Ganze auf kleiner bis mittlerer Temperatur ca. 20 - 30 min. einkochen lassen.

5) Teller im Ofen vorwärmen. Oktopusarme und die anderen Zutaten mit einer Schöpfkelle aus dem Slow Cooker nehmen und in der Pfanne mit den Perlzwiebeln vermengen. Mit *Ouzo Orange, einer Msp. Orangenschalenabrieb, restlichem Moringa oleifera, Pfeffer und Salz abschmecken und Oktopus-Stifado auf den vorgewärmten Tellern anrichten. Kritharaki daneben arrangieren. Das Schmorgericht mit je zwei Orangenfilets garnieren, noch mit etwas frischer Petersilie bestreuen, Orangen-Olivenöl beträufeln und sofort servieren.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Gernekochen - Mit Wein genießen Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Oktopus oder Octopus bzw. Tintenfisch

In der mediterranen und auch in der asiatischen Küche werden Tintenfische vielseitig verwendet. Meiden sollte man beim Einkauf lediglich Ware die aus dem Atlantik oder aus dem Mittelmeer stammt, da die Bestände dort gefährdet ist.

Mit seinem niedrigen Fett- und Kaloriengehalt bei hohem Anteil von Proteinen, sprich Eiweißen, gilt Octopus völlig zu Recht als gesundes Nahrungsmittel. Bei den Mineralstoffen kann Tintenfisch mit einem Magnesiumanteil von 30 mg/100 g punkten. Da der menschliche Körper Magnesium nicht selbst produzieren kann, ist Octopus ein willkommener Lieferant dieses wertvollen Mineralstoffes.

Wird er zudem noch kalorienarm zubereitet, also gegrillt oder gedünstet, profitiert auch der gesundheitsbewusste Sportler von der Nahrungsaufnahme der wirbellosen Tiere.

Tomaten

Außer einem hohen Wasseranteil, enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch verschiedene Mineralstoffe. Besonders Kalium stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.

Erhitzt gesünder als roh

Die in Tomaten enthaltenen, unseren Organismus unterstützenden, Polyphenole werden erst durch Erhitzung aktiviert. Damit stellen Tomaten - wie auch Tomatenmark - in Bezug auf obige Aussage eine der wenigen Ausnahmen unter den Gemüsen dar.

Orangen

Die Orange, oder umgangssprachlich auch Apfelsine, ist eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse. Sie zählt zu den am häufigsten angebauten Zitrusfrüchten der Welt. 

Reich an Vitaminen

Die orangefarbenen Früchte sind reich an Vitamin C, ein Vitamin, welches für die Stärkung unserer Abwehrkräfte bekannt ist, und besitzen zusätzlich noch Vitamine der B-Gruppe sowie Folsäure und Phosphor. Auch der Mineralstoff Eisen, der eine blutbildende Wirkung besitzt, ist in Orangen enthalten. Wer auf Kalorien achtet, kann bei Orangen zudem bedenkenlos zugreifen, sie zählen zu den kalorienarmen Früchten.

Moringa (Moringa oleifeira)

Die in Bezug auf Nährwert und gesunde Ernährung positiv einzustufenden Inhaltsstoffe, die in Moringa enthalten sind, sind so zahlreich und besitzen so viele, zu betrachtende Aspekte, dass eine Analyse meinerseits hier den Rahmen sprengen würde.

Es sei nur so viel gesagt, dass Moringa in direktem Vergleich mit anderen, hochwertig einzustufenden Lebensmitteln, in quasi nicht vergleichbarem Ausmaß  ein Top-Lieferant von für den menschlichen Organismus äußerst wertvollen Nährstoffen ist.

Egal ob Proteine, Vitamine, Mineralien und auch Antoxidantien. Moringa bietet alles im Überfluss und besitzt somit in der Pflanzenwelt quasi ein Alleinstellungsmerkmal. Jeder, der sich näher für die positiven Eigenschaften von Moringa interessiert, wird bei einer entsprechenden Internetrecherche fündig werden.

Oliven

Wichtig: Unbedingt gefärbte Oliven vermeiden.

Diese enthalten gesundheitsbedenkliches Eisengluconat (Eisen(II)-gluconat, E-579). Fügt man diesen sogenannten "Lebensmittelzusatzstoff" den Oliven hinzu, kommt es zu einem Oxidationsvorgang, welcher die einheitlich schwarze Färbung der Oliven bewirkt.

Ungefärbte, schwarze Oliven erkennt man daran, dass ihre Farbgebung zwischen hellen und dunklen Schwarztönen schwankt.

Gefärbte, schwarze Oliven erkennt man an ihrer einheitlichen, tiefschwarzen Färbung, wie sie in der Natur so nicht vorkommt.

Natürliche, also ungefärbte schwarze Oliven, sind voll ausgereifte grüne Oliven. Noch grüne Oliven, enthalten mehr Vitamine und Mineralstoffe, aber eben auch mehr Wasser als die schwarzen. Zudem besitzen sie gegenüber den Schwarzen einen wesentlich höheren Anteil wertvoller, einfach ungesättigter Fettsäuren.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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