Gegrillter Zie­gen­kä­se mit Rha­bar­ber-Chut­ney auf Erd­beer-Ru­co­la-Sa­lat

Unsere Frühlingskreation »Ge­grill­ter Zie­gen­kä­se mit Rha­bar­ber-Chut­ney auf Erd­beer-Ru­co­la-Sa­lat« lässt sich ganz ein­fach be­­schrei­­ben: FRÜH­LINGS­GE­FÜH­LE PUR!

Wie immer, sind gu­te und fri­sche Zu­ta­ten das A und O ei­ner Er­leb­nis­kü­che. Sind Schmor­ge­rich­te ein ech­ter Her­zens­wär­mer in der kal­ten Jah­res­zeit, so be­geis­tert der Früh­ling mit sei­nen fri­schen, un­wi­ders­teh­lich le­cke­ren Zu­ta­ten. Bär­lauch, Spar­gel, Erd­bee­ren und auch Rha­bar­ber ha­ben jetzt Hoch­sai­son und lan­den täg­lich frisch auf dem Tel­ler. Wir ha­ben bei un­se­rem Re­zept al­le Re­gis­ter ge­zo­gen und gleich al­le gu­ten Zu­ta­ten auf ei­nem Tel­ler ver­eint. Da­zu ein cre­mi­ger Zie­gen­kä­se mit herr­li­chen Grill­aro­men. Wer kann da noch nein sa­gen?

Beilagen-Tipp: Als Bei­la­ge ha­ben wir Toast­brot mit fri­scher Bär­lauch­but­ter ge­nos­sen.

Zu unserem Frühlingskracher »Ge­grill­ter Zie­gen­kä­se mit Rha­bar­ber-Chut­ney auf Erd­beer-Ru­co­la-Sa­lat« passt ein fruch­ti­ger Sau­vig­non Blanc (sie­he Ger­ne­ko­chen-Wein­tipp!) Wir wün­schen wie stets ei­nenGu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

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Gegrillter Ziegenkäse mit Rhabarber-Chutney auf Erdbeer-Rucola-Salat – Zubereitung

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:

  • 750 g frischer Rhabarber
  • 125 g Rucola
  • 6 EL feinstes *Olivenöl, z. B. *AGURÈLEO » Frühernte-Olivenöl oder *Gold Elasion » (Kreta)
  • 3 EL Erdbeeressig
  • 2 Schalotten
  • 2–3 EL Pinienkerne
  • 2 TL grüne Pfefferkörner
  • 2–3 Zweige frischer Estragon
  • 6 EL Honig
  • 3 TL Kokosblütenzucker
  • 100 ml trockener Weißwein
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Prise Zucker
  • etwas Salz und
  • weißer Pfeffer aus der Mühle

Rhabarber-Chutney à la Gernekochen

  • Zutaten gemäß Rezept

Rhabarber-Chutney à la Gernekochen

Rhabarber-Chutney à la Gernekochen »

Chutneys sind süß-saure Dips, die sich vielseitig verwenden las­sen. Unser Rhabarber-Chutney passt hervorragend zu unserem Frühlingsrezept und rundet die Aromenvielfalt perfekt ab.

1) Pinienkerne bei mittlerer Hitze in einer Bratpfanne ohne Fett goldbraun rösten. Nach dem Rösten sofort aus der Pfanne neh­men und abkühlen lassen.

2) Spargel schälen, schräg in Drittel schnei­den und mit Weiß­wein, Zi­tro­nen­saft und Zu­cker 30 Min. ma­­ri­­nie­­ren. Erd­bee­ren ab­­brau­­sen, put­zen und hal­bie­ren. Ru­co­la wa­schen und tro­­cken­­tup­f­en. Rest­li­che Zu­­ta­­ten be­reit­stel­len.

3) Erdbeeressig und Oliven­öl zu ei­ner Vi­nai­gret­te schlag­en. Mit Salz und Pfef­fer ab­schme­cken. Erd­beer-Ru­co­la-Sa­lat an­rich­ten und mit grü­nen Pfef­fer­kör­nern und fri­schem Es­tra­gon gar­nie­ren.

4) Ofengrill auf 240 Grad vor­heizen. Ho­nig und Ko­kos­blü­ten­zu­cker mit­ein­an­der ver­men­gen und kreis­för­mig auf die Zie­gen­kä­se ver­­tei­­len. Zie­gen­kä­se-Ta­ler un­ter den Grill schie­ben und un­ter Be­­ob­­ach­­tung kurz üb­er­gril­len, bis sie ei­ne schö­ne, brau­ne Far­be be­­kom­­­men ha­ben. Zie­gen­kä­se mit Rha­bar­ber-Chut­ney ser­vie­ren.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Schafs- und Zie­gen­kä­se

Ziegenkäse ist zusammen mit Schafs­kä­se der wohl äl­tes­te Kä­se der Welt und schmeckt nicht nur aus­ge­spro­chen gut, son­dern ist zu­dem auch noch ge­sund.

Mit einem Fettan­teil von bis zu 45 % Fett kann man bei­de Sor­ten zwar nicht ge­ra­de zu den fett­ar­men Lebens­mit­teln zäh­len – es gibt auch fett­är­me­re Va­rian­ten – aber da­für lan­den mit Zie­gen- und Schafs­kä­se wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe auf dem Tel­ler. Mit rund 500 mg Kal­zi­um sowie 400 mg Phos­phor pro 100 g, hat er gleich zwei Mi­ne­ral­stof­fe in ho­hem An­teil zu bie­ten, bei­de sor­gen beim Men­schen für ge­sun­de Kno­chen und Zäh­ne.

Erdbeeren

Schon unsere Vorfahren, die Jä­ger und Samm­ler, hat­ten le­ck­ere Erd­bee­ren als Nah­rungs­mit­tel für sich ent­deckt.

Die Na­mens­ge­bung »Bee­re«, ist je­doch ir­re­füh­rend, da Erd­bee­ren bo­tanisch ge­se­hen nicht zu den Bee­ren, son­dern zu den Sam­mel­nuss­früch­ten ge­hö­ren. Sie be­sit­zen ei­nen mitt­le­ren Zu­cker­ge­halt, we­nig Ka­lo­rien, da­für um­so mehr Vi­ta­min C, wo­durch man sie oh­ne Be­den­ken den ge­sun­den Le­bens­mit­teln zu­ord­nen kann.

Will man ab­neh­men, hilft der ho­he Vi­ta­min-C-Ge­halt die Fett­ver­bren­nung an­zu­kur­beln und un­ter­stützt zu­dem auch noch das Im­mun­sys­tem des Kör­pers da­bei, kör­per­ei­gene Ab­wehr­stof­fe auf­zu­bau­en.

Zudem be­sit­zen Erd­bee­ren Ei­sen und Fol­säu­re, die bei­de ak­tiv ei­ner Blut­ar­mut ent­ge­gen­wir­ken. Ka­li­um und Mag­ne­si­um unterstützen das Herz und das Kal­zi­um der Erd­bee­ren hilft beim Kno­chen­auf­bau.

Der in Erd­bee­ren ent­hal­te­ne Pflan­zen­farb­stoff Kaemp­fe­rol (auch: Kämp­fe­rol) hemmt be­stimm­te En­zy­me, die an ei­ner Krebs­ent­ste­hung be­tei­ligt sein kön­nen. Doch da­mit nicht ge­nug: die ro­ten Frücht­chen be­sit­zen zu­dem noch einen ho­hen Ge­halt an El­lag­säure. Die­se hilft beim Bin­den krebs­er­re­gen­der Um­welt­stof­fe und un­ter­stützt so­mit den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus da­bei, die­se un­schäd­lich zu ma­chen. 

Nicht ge­ra­de we­nig Grün­de al­so da­für, es wie un­se­re Groß­el­tern zu ma­chen und uns mit den Nah­rungs­mit­teln zu er­näh­ren, die die Na­tur uns sai­so­nal be­reit­stellt.

Gemüsespargel bzw. Spargel

Aus über 200 Ar­ten der Gat­tung Spar­gel sind in Deutsch­land vor al­lem der »Wei­ße und Grü­ne Spar­gel« be­kannt und be­liebt. Auch »Vio­let­ter Spar­gel« ge­winnt in letz­ter Zeit an Po­pu­la­ri­tät. Ge­nau wie Wei­ßer Spar­­gel, eig­net er sich al­ter­na­tiv zum Ga­ren auch her­­vor­­ra­­gend als Roh­kost­sa­lat, was den Vor­teil mit sich bringt, dass die in Spar­gel ent­hal­te­nen Vi­ta­mi­ne er­­hal­­ten blei­ben.

Und das sind bei Spar­gel vor al­lem die Vi­ta­mi­ne A und C. Das fett­ar­me Ge­mü­se ver­fügt zu­dem über ei­nen mehr als res­­pek­­tab­­len Mi­ne­ral­stoff­ge­halt (Ka­­li­­um, Kal­zi­um, Mag­ne­si­um, Ei­sen und Phos­phor. Letz­te­rer ist ge­nau wie Kal­zi­um ein wich­­ti­­ger Be­­stand­­teil un­se­rer Kno­chen.

Es gibt also gu­te Grün­de die Spar­gel­zeit zu nut­zen und das schmack­haf­te Ge­müse so oft wie mög­lich in un­se­ren Spei­se­plan zu in­te­grie­ren.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

Kerntemperaturen u. Slow Cooking
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