Gelber Papri­ka-Ket­chup à la Ger­ne­ko­chen

Gelber Paprika-Ketchup à la Gernekochen

Eine leckere Variante zum roten Tomatenketchup

Ketchup selber machen ist nicht schwer und sooo lecker! Statt Tomaten, haben wir bei unserer Ketchup-Variante gelbe Paprika und weitere frische Zutaten verwendet. Ganz frei von Konservierungsmitteln!

Eine pfiffige Note erhält der Ketchup durch geräuchertes Paprikapulver und unserem speziellen, sensationell leckeren »Eli­xier IS­IS«. Fehlt nur noch ein kleiner Schärfekick und den erhält man ganz einfach durch eine frische Peperoni oder – für die Mutigen – ein kleines Stück einer frischen Habanjero.

Der Ketchup harmoniert zu Geflügel- und Fischgerichten sowie zu Meeresfrüchten, gerade bei der asiatischen Küche, ganz her­vorragend. Wir wünschen wie stets einen Guten Appetit und wohl bekomm's!

Ketchup selber machen – Rezept

Zutaten für 4 Personen

Für den Einkaufszettel:

Zubereitung:

1) Paprika abbrausen und tro­cken­tup­fen. Kern­ge­häu­se ent­fernen und das Ge­mü­se in gro­be Stü­cke schnei­den. Zwie­­beln und Kno­b­lauch pel­len und grob klein ha­cken. Rest­li­che Zu­ta­ten be­­reit­­stel­­len.

2) Alle Zutaten in einen Topf geben, mit der Brühe aufschütten und bei geschlossenem Deckel ca. 30 Min. köcheln lassen.

3) Topfinhalt anschließend mit dem Zauberstab fein pürieren, bis sich eine cremige Konsistenz ergibt.

4) Wird nicht der ganze Ket­chup auf ein­mal be­nö­tigt, lässt sich der Rest pri­ma in ei­nem oder meh­re­ren Weck­glä­sern (mit ko­ch­en­­dem Was­ser sorg­fäl­tig rei­­ni­gen) für 7–8 Tage im Kühl­­schrank auf­­be­­wah­­ren.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Paprika bzw. Chilischoten

Paprika gehören zur Familie der Nacht­schat­ten­ge­wä­chse und tauchen je nach Ge­schmack und Schär­fe­grad un­ter verschiedenen Be­zeich­nung­en wie Chi­li­scho­ten, Pfefferonen, Peperoni, Peperoncini usw. auf. Im Vergleich zu Zi­tro­nen besitzen sie einen zwei- bis dreimal so hohen Vitamin C-Gehalt, ein Vitamin, das ja be­kann­ter­wei­se wich­­tig für unsere Ab­wehr­kräf­te ist.

Die Vitamine A und E, sind ebenfalls in Paprika ent­hal­ten. Vitamin A unterstützt die Sehkraft unserer Augen und ist – ähnlich wie das Vi­ta­min B 12, wel­ches in tierischem Eiweiss enthalten ist – mit­ver­ant­wort­lich für die Blut­bil­dung unseres Körpers. Vitamin E wird als das Fruchtbarkeits-Vitamin bezeichnet. Auch wichtige Mi­ne­ral­stof­fe wie Ka­­li­um, Mag­ne­si­um, Kal­zi­um und To­co­phe­rol sind in den ver­­schie­­de­n­en Pa­pri­ka­sor­ten ent­hal­ten. So­mit ist Pa­pri­ka als »ge­­sun­de« Ge­mü­se­sor­te ein­zu­stu­fen.

Au­ßer­dem enthalten gelbe wie auch rote Paprika Be­ta­ka­ro­tin. Den höchsten Nährwert besitzt ro­­te Pa­pri­ka, da­rauf fol­gen die oran­­ge­­far­­be­­nen und gel­­ben Pa­pri­ka. Grü­ne Ge­mü­se­pa­pri­ka, ist die Nähr­­stoff­­ärms­­te al­ler Sor­ten.

Ge­nau wie Meer­ret­tich und auch Ing­wer, sti­mu­lie­ren Chi­li­scho­ten mit ih­ren an­ti­bio­ti­schen Ei­gen­schaf­ten un­se­ren Blut­kreis­lauf und ver­­bes­­sern so un­se­re Durch­­blu­­tung.

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein natürliches Antibiotikum und be­kämp­fen wirk­sam schädliche Pilze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­­bel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wir­kung. Die Kombination der beiden bringt ein star­kes Duo hervor. Beide enthalten wert­vol­le An­­ti­­oxi­­dan­­ti­­en, die als Fänger "Freier Ra­di­ka­ler" unseren Organismus dabei helfen, gesund zu blei­ben. Die zur Gattung der Li­lien­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflanzen ver­fü­gen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich profitieren. Enthalten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E.

Außer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Eisen, Zink und Ma­gne­si­um, sind noch eine ganze Reihe weiterer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln enthalten, so­dass man bei­­de Pflanzen durch­aus als hochwertige Mi­ne­ral­stoff-Lie­feranten bezeichnen kann.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

 

Kerntemperaturen u. Slow Cooking

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