Ribeye-Steak vom Grill à la Gernekochen

Ribeye-Steak vom Grill: Bei der Fleischwahl für unser Steakrezept, haben wir auf Top-Qualität Wert gelegt und uns für »Dry-aged Ribeye-Steaks« vom Hereford-Rind entschieden. Durch die »trockene Alterung« des Fleisches, erhält dieses eine zarte Marmorierung und dazu noch eine ganz spezielle, superleckere Geschmacksnote.

Zu unserem »Ribeye-Steak vom Grill à la Gernekochen« passt z. B. ein körperreicher Crianza aus dem ehemaligen Königreich Navarra in Nord-Spanien (siehe Weintipp rechts!) Guten Appetit und wohl bekomm's!

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Rezept Ribeye-Steak vom Grill

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:

  • 1 Kopf "Romana"-Blattsalat
  • je eine Handvoll rote, grüne und gelbe Tomaten
  • 1 Bund Erbsensprossen
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 EL Weisswein- oder Apfelessig
  • 8 EL bestes italienisches oder griechisches Olivenöl
  • etwas feines Salz und 
  • feiner Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Kartoffelchips:

1) Die Kartoffeln gut waschen oder abbrausen, mit ei­nem Sparschäler schälen und mit einem schar­fen Messer in sehr dünne Scheiben schneiden, alternativ mit der Küchenraspel, optisch schöner wird es aber mit einem Messer.

2) Ausreichend Sonnenblumenöl in einer tiefen, be­schich­te­ten Pfanne erhitzen, sodass die Chips darin schwim­men können und die diese darin bei kleiner bis mittlerer Hitze - nicht höher! - LANGSAM frittieren. Nach 15–20 Min. ein­mal drehen und weiter erhitzen, bis sie schön goldbraun und knusprig werden.

3) Die Pfanne vom Herd nehmen, Chips herausnehmen in einem Sieb gut abtropfen lassen, auf Küchenpapier legen, abtupfen und danach zum warmhalten in den auf 100° erwärmten Backofen stellen.

Prinzessbohnen:

4) Die Prinzessbohnen ebenfalls gut waschen und ver­le­sen, in Salzwasser kurz (2–3 min. nicht länger!) blan­chieren. Danach in eine gro­ße Schüs­sel mit Eis­was­ser geben. So behalten die Bohnen ihre schöne, grüne Farbe.

Ribeye Steak grillen – Kerntemperatur:

5) Gasgrill mit allen Brennern auf 250 Grad vorheizen. Den Fettrand der Steaks mit einem scharfen Messer mehrfach in Abständen von ca. 2–3 cm einschneiden und den Grillrost mit dem Fettrand einreiben. Den für die Grillfläche nicht benötigten Brenner ausschalten und die Steaks auf den aktiven Brenner bei ca. 70 % Leistung von jeder Seite ca. 1,5 min. auf direkter Hitze grillen. (Will man ein besonders schönes Grillmuster, dreht man die Steaks nach 45 Sek. um 90°). Die Steaks danach auf den inaktiven Brenner legen und bei 120° noch ca. 12–15 min. indirekt weitergaren. Durch das langsame Fer­tig­garen auf indirekter Hitze verteilt sich der durch das kräftige Angrillen in der Mitte kon­zen­trier­te Fleischsaft wieder schön gleichmäßig im ganzen Steak.

Zubereitungstipp: Kerntemperatur für Ribeye-Steak:

Für die genaue Kontrolle der Fleischtemperatur, haben wir ein Braten-Kernthermometer verwendet. Für unsere Rib­eye-Steaks – medium rare gegart – empfehlen wir ei­ne Kerntemperatur von 52–54 °C.

Ribeye-Steak perfekt braten – alternative Zubereitung in der Pfanne:

Steak-Brattemperatur: Hinweis zur Video­an­lei­tung: Je nach Herd und ver­wen­de­ter Pfan­ne, kann die Tem­pe­ra­tur­ein­stel­lung (nied­rig, mittel, hoch) un­ter­schied­li­che Tem­pe­ra­tu­ren er­zeugen. Die optimale Brattemperatur für Steaks liegt bei 220–240 Grad. Liegt die Brattemperatur darunter, gelingt das An­bra­ten des Steaks nicht. Deshalb vor dem An­bra­ten einfach den »Wassertropfen-Test« machen. Dazu ein paar Tropfen kalten Wassers in die Pfanne spritzen. Wenn die Tropfen zerplatzen und ver­damp­fen, hat die Pfanne die richtige Ar­beits­tem­pe­ra­tur erreicht.

Salat:

6) In der Zwischenzeit die Schalotte schälen und sehr fein hacken. 2 EL Weinessig mit einem großen Spritzer Zi­tro­nen­saft, je einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer aufschlagen. Danach 8 EL Olivenöl – nach und nach – un­ter­rüh­ren, bis die Vinaigrette eine schöne, sämige Konsistenz bekommt. Salat, Scha­lot­te und Vinagrette ver­men­gen und mit den Tomaten bzw. der Tomaten-Salsa, wie auch den Erb­sen­spros­sen, garnieren.

Finale Arbeitsschritte:

7) Prinzessbohnen aus dem Ofen nehmen und in ei­ner be­schich­te­ten Pfanne in heißer Butter schwen­ken und er­wärmen.

8) Alle Zutaten auf im Backofen vorgewärmten Tel­lern – wie auf den Bildern zu sehen – ar­ran­gie­ren. Bohnen mit etwas frischem oder getrocknetem Ma­jo­ran bestreuen. Steaks mit ein paar in kleinen Wür­feln geschnittenen To­ma­ten (Tomaten-Salsa) bestreuen und mit einer Scheibe Kräuterbutter be­le­gen bzw. gar­nieren.

Serviertipp: Wer es mag, kann serviert zu den Kar­tof­fel­chips noch etwas Mayonnaise und stellt diese in einem klei­nen Schälchen separat auf den Tisch.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Rindfleisch

Neben hochwertigem Eiweiß enthält Lamm- wie auch Rind­fleisch die lebenswichtigen Vitamine B1, B2, B6 und B12, Mineralstoffe und Spurenelemente. Bei der Bildung roter Blut­körperchen, spielt das Vitamin B12 eine zentrale Rolle, es kann in nennenswerten Meng­en nur über tierische Produkte aufgenommen wer­den, da­ran er­kennt man, dass man bei ei­ner »rein-veganen Er­nähr­ung« nicht mehr von einer – für den Men­schen – aus­ge­wo­ge­nen Er­nähr­ung ausgehen kann. 150 g Lamm- wie auch Rinderfilet kön­nen be­reits den Ta­ges­be­darf eines erwachsenen Men­schen de­cken.

Prinzessbohnen

Prinzessbohnen sind – wie alle anderen Bohnen auch – reich an Mineralstoffen wie Eisen, Kalium und Kupfer. Außerdem liefern sie uns reichlich Ballaststoffe.

Tomaten

Außer einem hohen Wasseranteil, enthalten To­ma­ten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Besonders Ka­li­um stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Fak­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind Tomaten einige der wenigen Ge­mü­se­sor­ten, deren ge­sund­heits­för­dern­de Inhaltsstoffe sich durch Er­hit­zen verbessern, statt zu ver­schlech­tern. Gemeint sind die in Tomaten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, sogenannte An­ti­oxi­dan­ti­en, wirksame Fän­ger der zell­schä­di­gen­den, "Freien Ra­di­ka­len", die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide ge­hö­ren­de Farb­stoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirk­stoff allein, ist bereits ein guter Grund, re­gel­mä­ßig Tomaten auf den Spei­se­zet­tel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten vo­raus­set­zend!

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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