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Kürbissuppe mit gebratenen Jakobsmuscheln

Kürbissuppe. Gernekochen - Mit Wein genießen

Mit Hokkaido-Kürbis als saisonale Basiszutat entsteht eine hocharomatische Suppe, die wir mit edlen Meeresfrüchten kombiniert haben.  Zu unserer Kürbissuppe mit gebratenen Jakobsmuscheln passt ein *mittelkräftiger Weißburgunder von der Deutschen Weinstraße aus der Pfalz. (siehe Weintipp oben rechts!) Wir wünschen wie immer einen Guten Appetit und wohl bekomm's!

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Rezept Kürbissuppe mit gebratenen Jakobsmuscheln

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 500 g Hokkaido-Kürbisfleisch
  • 4 weiße Zwiebeln
  • 4 Karotten bzw. Möhren
  • 2 Kartoffeln
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL *mild-aromatisches Olivenöl
  • 250 ml Weißwein trocken
  • etwas Muskatnussabrieb
  • 8 Jakobsmuscheln

Zubereitung:

1) Kartoffeln, Möhren und Ingwer waschen und schälen. Zwiebeln putzen und zusammen mit Möhren, Zwiebeln und Ingwer in kleine Stücke schneiden. Gemüsebrühe und Wein erhitzen. Währenddessen in einem zweiten, ausreichend großen Topf etwas Öl erhitzen. Gemüse und Zwiebeln darin auf mittlerer Hitze andünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und ca. 15 min. köcheln lassen.

2) Vom Hokkaido-Kürbis ca. 500 g abwiegen und das Fruchtfleisch mit einem scharfen *Kochmesser oder  *Santoku-Messer klein schneiden, zu den anderen Zutaten in den Topf geben.

3) 20 min. köcheln lassen. Mit einem Picker prüfen, ob die Zutaten weich sind. Mit dem *Zauberstab, bzw. Stabmixer alle Zutaten pürieren und die Kürbissuppe danach mit Salz, schwarzen Pfeffer, Cayennepfeffer und Muskatnussabrieb abschmecken. (Für den Abrieb eine *feine Küchenreibe benutzen, keine Grobe.) Noch mit etwas *Elixier isis beträufeln und sofort servieren.

4) Je zwei Jakobsmuscheln auf einen Holzspieß stecken. Kleine Pfanne mit etwas Olivenöl auf mittlere Stufe erhitzen und die Jakobsmuscheln darin braten.

5) Kürbissuppe in kleine Suppenteller füllen und mit je einem Spieß belegen.

Hinweis: Wir benutzen auch bei diesem Rezept Olivenöl und kein Pflanzenöl, da dieses gegenüber Pflanzenöl über einen hohen Omega3-Fettsäure-Anteil verfügt und somit richtig gesund ist.

Mehr Informationen dazu, finden Sie in der zu diesem Rezept gehörenden Nährwert- und Gesundheitsanalyse von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Gernekochen - Mit Wein genießen Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf

Hokkaido-Kürbis

Wie der Name bereits vermuten lässt, kommt die Kürbissorte ursprünglich aus Japan. Bei uns in Deutschland sind Hokkaido-Kürbisse seit ca. zwei Jahrzehnten bekannt und sehr beliebt. Das liegt zum Einen daran, dass man die Schale bedenkenlos mitessen kann und der Kürbis sich deshalb schnell und einfach zubereiten lässt. Zum Anderen besitzt der Hokkaido ein faserarmes, saftiges Fruchtfleisch mit nussigem Aroma, welches an Esskastanien erinnert.

Im Vergleich zu anderen Kürbissorten zeichnet er sich durch eine besonders hohe Nährstoffdichte aus, ist also weniger mit Wasser angereichert. Trotzdem wirkt er entwässernd, da er auf Nieren- und Blasentätigkeit eine anregende Wirkung ausübt.

Inhaltlich zeichnet er sich durch einen besonders hohen Beta-Karotin-Anteil aus, welcher von unserem Organismus in wertvolles Vitamin-A umgewandelt wird. Vitamin-A ist ein wichtiges Vitamin für Haut und Haare und vor allem gut für unsere Sehkraft. Zusätzlich enthält der Kürbis noch Vitamine der B-Familie (B1, B2 und B6) und ist damit definitiv eine vitaminreiche Nahrungsquelle.

Aufgrund seiner Fettarmut ist er zudem ein leckerer Tipp für Figurbewusste.

Olivenöl in hochwertiger Qualität

Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team, begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja mehr noch, man kann uns als echte "Olivenöl-Fans", bezeichnen.

Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen gesund zu bleiben.

So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche, sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus, beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.

Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive, biologische Wirkungen, z.B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.

Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: alle positiven Auswirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter, darüber sollte man sich im Klaren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Aktuelles rund um unseren Food Blog. Gernekochen - Mit Wein genießen.