Rein essen (Clean Eating)

Gernekochen – Mit Wein ge­nießen

Der Foodblog mit Wein­em­pfehlung, Ge­­nuss und ge­­sun­­der Er­­näh­­rung

präsentiert sich mit krea­ti­ven Re­zep­ten, aus­ge­wo­ge­ner, ge­sun­der Er­näh­rung, Wein­em­pfeh­lun­gen so­wie ei­ner Nähr­wert- und Ge­sund­heits­ana­ly­se zu den ver­wen­de­ten Le­bens­mit­teln.

Unser Lieblingszitat:

« La bonne cuisine est la base du véritable bonheur. »

"Gutes Essen ist die Basis wahren Glücks, ..."

August Escoffier, frz. Meisterkoch, (1846–1935)

... insbesondere die Grundlage un­se­rer Ge­sund­heit; möch­ten wir dem noch hin­zu­fü­gen.

Rein essen bzw. 'Clean Eating'

Auch August Escoffier war sich also schon der Be­deutung von gu­tem – im Sin­ne von hoch­wer­ti­gem – Essen bewusst. Rein und ge­sun­d es­sen, in der Mo­derne als »Clean Eating« bezeichnet, setzt vo­raus, dass Nah­rung so ur­sprüng­lich wie mög­li­ch ver­ar­bei­tet wird. Tü­ten­nah­rung, Fer­tig­sau­cen oder an­de­re in­dus­tri­ell wei­ter­ver­ar­bei­te­te Lebens­mit­tel sind des­­halb in einer gesunden »Ger­ne­kü­che« ab­so­lut ta­bu. Das es un­ter der Ver­wen­dung von fri­schen Zu­ta­ten, inkl. na­ti­ver TK-Wa­re, auch ganz oh­ne Fer­tig­pro­duk­te geht, zei­gt das Gernekochen – Mit Wein ge­nie­ßen-Team in seinen Re­zep­ten.

Die »Rein essen« (Clean-Eating)-Philosophie:

  • keine Geschmacksverstärker
  • kein Hefextrakt
  • keine Farbstoffe
  • kein Soja
  • keine zugesetzten Aromen
  • keine Rieselhilfen
  • kein zugesetztes Salz
  • kein zugesetzter Zucker und
  • keine Konservierungsstoffe

 

Was ist gesund und was nicht?

Die Themen »Gesund essen« und »Krea­­tiv und le­­cker ko­­chen«, boo­­men auf al­­len Me­­dien­­platt­­for­­men, egal, ob im TV als Koch­show, in den klas­si­schen Print­me­dien wie auch im Netz als Koch-Tu­to­rial oder Koch-Blog. Auch rei­ne The­men­bei­trä­ge mit da­rin pro­pa­gier­ter Er­näh­rungs-Trend-­Phi­lo­so­phie sind unter ih­nen zu fin­den.

Und wie auch Dipl.-Ernährungs­wis­sen­schaft­ler Mi­cha­­el Pa­gels­dorf in die­sem Bei­trag be­stä­tigt, un­ter­lie­gen die po­pu­lärs­ten Er­­näh­rungs­phi­lo­so­phie­en wech­seln­den Trends, d. h., sie kom­men und und sie gehen wie­der. (Low Fat, Low Carb, etc.) Was ges­tern noch richtig und gut war, ist heute auf ein­mal falsch oder um­ge­kehrt. Ei­ne Wahr­heit, gibt es je­doch nur ein­mal, ent­weder sie ist richtig, oder nicht und ändert sich nicht. Egal, ob ges­tern oder heu­te!

Das eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung mit hoch­wer­ti­gen, mög­lichst na­tur­be­las­se­nen, nähr­stoff­rei­chen Lebens­mit­teln po­si­ti­ve Wir­kun­gen auf un­se­re Ge­sund­heit hat, ist da­ge­gen eine zeit­lo­se und somit wah­re Er­kennt­nis. An ihr wird sich auch in Zu­kunft nichts än­dern.

Sind Fette generell böse?

Zudem werden nicht sel­ten Be­griff­lich­kei­ten pau­scha­li­siert, Fette z. B. wer­den meist ge­ne­rell böse ge­re­det. Dabei wird voll­kommen au­ßer acht ge­lassen, dass un­ser Or­ga­nis­mus »es­sen­tiell« Fett­säu­ren, al­len vo­ran Ome­ga 3-Fett­säu­ren, be­nö­tigt und das man in Be­zug da­rauf, zwi­schen »gu­ten« und »schlech­ten« Fetten un­ter­scheiden muss. Ge­sun­de Fet­te ste­cken z. B. in Nüs­sen, fett­rei­chem Fisch (wie bspw. Lachs, Ma­kre­le, Sar­di­nen, Sardellen und He­ring) oder auch in Avo­ca­dos. Wer auf die­se Fett­lie­fe­ran­ten bei sei­ner Er­näh­rung ver­zich­tet, ver­zich­tet da­mit höchst­wahr­chein­lich auf den Er­halt sei­ner Ge­sund­heit.

Im Gegenzug dazu, gibt es al­ler­dings tat­säch­lich auch »bö­se« Fet­te. Vor al­lem in­dus­tri­el­le Plat­ten­fet­te, mit ih­ren Trans­fett­säu­ren (Tief­kühl-Pom­mes fri­tes etc.), kön­nen un­se­rer Ge­sund­heit scha­den. Zu­min­dest er­höht der re­gel­mä­ßi­ge Ver­zehr da­von das Ri­si­ko krank zu wer­den.

Das Gernekochen – Mit Wein genießen-Team

Entgegen obigem Foto, steht Claudia Salzmann nicht alleine in ihrer Küche bzw. vor dem Herd. Vielmehr wird sie als Betreiberin ihres Blogs »Gernekochen – Mit Wein genießen«, von zwei weiteren Menschen un­ter­stützt. Auch ihr Ehemann Jürgen, steht hin­ter dem Kon­zept, mit dem der Blog betrieben wird. Seite an Seite, kochen die beiden regelmäßig zusammen in ihrer "Ger­neküche". Jürgen ist zudem auch für die Umsetzung der Food-Fo­to­gra­fie zuständig.

"Die Leute, die am Wochenende gerne selber kochen, suchen im Netz nach einem Weintipp zu dem Gericht, das sie sich ausgesucht haben. Genau dort, holen wir die Menschen ab und geben Ihnen zu jedem unserer Rezepte eine kompetente Wein-Empfehlung. Darüber hinaus, vermitteln wir unseren in­te­res­sier­ten Lesern solides Basiswissen über die verschiedenen Wein-Reb­sor­ten", erklärt das Ehepaar Salzmann.

Frische Lebensmittel – Im Einklang mit der Natur produziert

So stellen wir uns hoch­wer­ti­ge und nach­hal­tig pro­du­zier­te Lebens­mit­tel vor:

Auf Sonjas Zie­gen­hof, »Zur la­chen­den Zie­ge“, in Neu­kir­chen-Vluyn, NRW, ha­ben nicht nur Zie­gen, sondern auch Fein­schme­cker gut la­chen. Hier wer­den frische Le­bens­mit­tel im Ein­klang mit der Na­tur nach­haltig pro­du­ziert, wo­von wir uns selbst über­zeugt ha­ben.

Sonjas Ziegenhof besuchen

Sonja Girndt und ihre Ziegen im Einklang mit der Natur

Hier geht's weiter mit dem Themenbeitrag ...

Gernekochen-Weintipp

Auch andere Betreiber von Koch-Blogs, spre­chen Wein-Em­pfeh­lun­gen zu ih­ren Ge­rich­ten aus. Dem­ent­spre­chend stellt dies – so wert­voll sie für den nicht ganz so rou­ti­nier­ten Wein­trin­ker auch sind – kein Al­lein­stel­lungs­merk­mal dar. So be­in­hal­tet das Kon­zept von "Ger­ne­ko­chen – Mit Wein ge­nie­ßen" ei­ne wei­te­re, in­te­res­san­te Kom­po­nen­te:

Gesundheits- und Nährwert­ana­ly­sen aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht

Sich gut und richtig ernähren – was ist wirk­lich em­pfeh­lens­wert?

"Das Thema "Sich ge­sund er­nähren", ge­winnt ge­rade heu­te, in un­se­rer hek­ti­schen Zeit, wo vie­le Men­schen sich tags­über un­aus­ge­wo­gen von Fast-Food er­näh­ren, stän­dig mehr an Be­deu­tung. Wir freu­en uns sehr, das wir ak­tu­ell ei­nen Ge­gen­trend zur jahr­zehn­te­lan­gen, ge­sund­­heits­­schä­­di­­gen­­den Fast-Food-Er­näh­rung er­le­ben.

Un­ser Freund, Dipl. Er­näh­rungs­wis­sen­schaft­ler Mi­cha­el Pa­gels­dorf », ver­fügt über ei­ne ho­he Fach­kom­pe­tenz. Wir sind des­halb sehr froh und auch ein we­nig Stolz, ihn in un­se­rem klei­nen Team zu ha­ben. Er­gän­zend zu un­se­rem Wein­tipp, pro­fi­tie­ren un­se­re Le­ser von den kom­pe­ten­ten und lehr­rei­chen Ana­ly­sen, die Mi­cha­el zu un­se­ren Ge­rich­ten be­reit­­stellt", führt das Ehe­paar sei­ne Er­klä­run­gen fort.

Fragwürdige Trends in der Er­näh­rung

Im Zeitalter der indus­tri­el­len Le­bens­mit­tel­er­zeu­gung, häu­fen sich Alarm­mel­dun­gen und Skan­da­le über be­las­te­te, schäd­li­che In­halts­stof­fe in Le­bens­mit­teln. Des­halb wächst das In­te­res­se für die­ses The­ma. Immer mehr Men­schen fra­gen da­nach, ob be­stimm­te Nah­rungs­mit­tel ei­nen nied­ri­gen oder ho­hen Nähr­wert ha­ben und ob die­se – sa­lopp ge­sagt - gut oder schlecht für uns sind.

"Statt frag­wür­di­gen Trends wie "Low Fat", "Vegan" oder "Low Carb", ist es die Phi­lo­so­phie des »Gernekochen – Mit Wein ge­nießen-Blogs« sei­nen Le­sern ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung als Mot­to für den Spei­se­plan zu ge­ben", äu­ßert sich das Ehe­paar Salz­mann über das spe­zi­el­le Kon­zept sei­nes Food-Blogs.

Michael Pagels­dorf zu »Wech­seln­den Trends in der Er­näh­rung«

Lässt man die wech­seln­den Trends zum The­ma Er­näh­rungs­em­pfeh­lun­gen der letz­ten Jah­re und Jahr­zehnte Re­vue pas­sieren, er­kennt man deut­lich, dass grund­le­gen­de Kern­aus­sa­gen sich ge­än­dert, sprich um­ge­kehrt ha­ben. Der lang wäh­ren­de "Low Fat-Trend" re­de­te sys­te­ma­tisch al­le in Le­bens­mit­teln ent­hal­te­nen Fet­te schlecht. Da­nach folgte ein Trend, der die­se The­se auf­hob und statt­des­sen Kohl­en­hy­dra­te als Ur­sa­che al­len Übels be­nann­te, wo­raus der be­kann­te "Low Carb-Trend" re­sul­tier­te. Ein Trend, des­sen Kern­aus­sage es war und ist, die Auf­nah­me von Koh­len­hy­dra­ten zu re­du­zie­ren bzw. da­rauf zu ver­zich­ten. Aktuell, können wir seit ein paar Jahren eine »Anti-Fleisch-Philosophie« beobachten.

Was ist aus Ihrer Sicht richtig und was falsch, wenn man diese Trends unter die Lupe nimmt, sprich wissenschaftlich analysiert, Herr Pagelsdorf?"

"Bei Untersuchungen und Statistiken, die als eine em­­pfehlens­wer­te Er­nährung publi­ziert werden, steht regulär ein ein­zel­nes Nahrungs­mit­tel bzw. eine Nah­­rungs­­mit­­tel­grup­­pe im Fo­kus der Ana­ly­se. Da­bei wird außer acht ge­lassen, dass wir im Regel­fall kein ein­zel­nes Nah­rungs­mit­tel, sondern eine Kom­bi­nation ver­schie­de­ner Nah­rungs­mit­tel zu uns nehmen, d. h. wir essen z. B. im seltensten Fall al­lei­ne Koh­len­hy­dra­te, son­dern neh­men zusammen mit diesen pflanz­li­che und tie­ri­sche Fet­te so­wie Bal­­last­­stof­­fe zu uns.

Wür­de diese Tatsache in den publizierten Em­pfeh­lun­gen einer für den Men­schen ge­sund­heits­för­der­li­chen Er­näh­rung be­rück­sich­tigt, kä­me es zu an­deren, von den jet­zi­gen Dar­stellungen und For­­schungs­­ana­­ly­­sen abweichenden Empfehlungen", er­klärt Dipl. Er­näh­rungs­wis­sen­schaft­ler Mi­­chael Pa­­gels­­dorf.

Vegetarische und vegane Er­nährung = ge­sunde Er­näh­rung?

Angesprochen auf den aktuellen, sich weiter ver­brei­ten­den Trend, bei der Er­nährung auf den Ver­zehr von Fleisch und so­gar Fisch zu ver­zichten, sich al­so "ve­ge­ta­risch" oder "vegan" zu er­näh­ren, ant­­wor­­tet Pa­gels­dorf:

"Neben hoch­wer­ti­gem Eiweiß enthält dunkles Fleisch die le­bens­wich­ti­gen Vitamine B1, B2, B6 und B12, Mi­ne­ral­stoffe und Spurenelemente. Bei der Bildung roter Blut­kör­per­chen, spielt das Vi­ta­min B12 eine zentrale Rolle, da es – in nennenswerten Mengen – aus­schließ­lich über tie­ri­sche Pro­duk­te auf­ge­nom­men wird. Da­raus er­gibt sich, dass eine rein ve­gane Er­nährung für den Menschen kei­ne aus­ge­wo­gene Ernährung dar­stellt."

Cui bono? Wem nützt es?

Wieder scheint es die Le­bens­mittel­in­dus­trie und nicht der Mensch zu sein, die von pro­pa­gierten Trends in Be­zug auf ei­ne em­pfeh­lens­werte Er­näh­rung pro­fi­tiert. Denn das nicht der Mensch der Pro­fi­teur ist, lässt sich un­schwer an den letzt­en Alarm­mel­dun­gen über ve­ga­ne Lebens­mit­tel mit Fleisch­er­satz er­ken­nen, die unter Ver­dacht ste­hen, schäd­li­che In­halts­stof­fe zu be­sit­zen.

 

Fazit:

Ernährungs-Empfehlung

Was empfiehlt das Team von »Ger­ne­ko­chen – Mit Wein ge­nießen« Men­schen, die auf ei­ne ge­sun­de Er­näh­rung ach­ten wol­len?

"Wir em­pfehlen de­finitiv eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung, die ei­nen viel­sei­ti­gen Spei­se­plan auf­weist und kei­ne, für den Men­schen wich­ti­ge Le­bens­mit­tel aus­schließt. Das heißt nicht, dass es bei uns je­den Tag Fleisch gibt, ein- bis zwei­mal die Wo­che hoch­wer­ti­ges Fleisch so­wie Fisch aus Wild­fang mit un­be­las­te­ter Her­kunft, rei­chen in Kom­bi­na­tion mit an­deren Le­bens­mit­teln für ei­ne aus­ge­wo­gene und so­mit ge­sun­de Er­näh­rung aus", da ist sich das »Ger­ne­ko­chen – Mit Wein ge­nießen-Team« ei­nig.

Aber hört sich das nicht ebenso nach einem Trend an, einem Trend, der mehr und mehr unter dem Begriff "Flexitarier" bekannt wird?

"Nein! Unsere Empfehlungen beziehen sich nicht ausschließlich auf die Frage, ob der Verzehr von Fleisch für den Menschen gut oder schlecht ist.

Vielmehr schließen wir bei unseren Em­pfeh­lun­gen den ganzheitlichen Aspekt aller, für den Menschen geeigneten Nah­rungs­mit­tel in unsere Em­pfeh­lun­gen ein und berücksichtigen dabei deren Wechselwirkung auf den menschlichen Organismus.

Kurzum: Wir empfehlen gesundheitsorientierten Menschen eine ausgewogene Ernährung", beendet Pagelsdorf sei­ne Aus­füh­rungen.

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