Tschebureki Rezept – Kaukasische Pasteten, Originalrezept mit Wodka

Tschebureki Rezept – Kaukasische Pasteten mit Hackfleisch-Füllung, ist ein tra­di­tio­nel­les Ge­richt aus dem Kau­ka­sus. Es kommt mit sei­nen Zu­ta­ten ein­fach da­her und ge­nau des­halb wa­ren wir mehr als über­rascht wie sen­sa­tio­nell le­cker die­ses Ge­richt ist. Da zeigt es sich wie­der: In der Ein­fach­heit liegt die Ge­ni­ali­tät!

»Tschebureki Teig mit Wodka«

Unseren Tschebureki-Teig ha­ben wir ge­mäß Ori­gi­nal­re­zept mit ei­nem ge­hö­ri­gen Schuss Wod­ka auf­ge­peppt, was ihm ge­schmack­lich ei­ne ganz be­son­de­re No­te ver­lie­hen hat.

Zu unserem »Tschebureki Original Re­zept« passt ein kräf­ti­ger Weiß­wein mit or­dent­lich Schmelz (siehe Ger­ne­ko­chen-Wein­tipp!). Wir wünschen wie stets einen Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

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Original-Rezept Tschebureki

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 700 g gemischtes Hackfleisch (400 g Schweinehack
    & 300 g Rinderhack oder alternativ: 700 g Lammhack)
  • 500–550 g Weizenmehl, Typ 405 oder ital. »00«
  • 1 Hühnerei
  • 2 weiße Knollenzwiebeln
  • 300 ml Wasser
  • 150 ml Rinderbrühe
  • 150 ml Natur Bio-Kefir
  • 200 ml Pflanzenöl, z. B. Sonnenblumenöl
  • 20 ml Wodka
  • 10 g »Kinsa« bzw. Koriander­grün 
    (Tipp: Wer wie wir kein Fan von Ko­ri­an­der­grün ist, kann die­ses durch Stau­den­sel­le­rie­grün und *Bio-Ko­ri­an­der­sa­men » er­set­zen)

Für die Garnitur:

  • 4 Blätter Friseesalat
  • 2 mittelgroße Tomaten
  • 1 gelbe Paprika

Tschebureki Teig-Rezept mit Wodka: Zubereitung:

1) Für den Teig einen gro­ßen Topf mit 300 ml Was­ser bis zum Ko­chen er­hit­zen. Et­was Salz und das Pflan­zen­öl da­zu­ge­ben (das Öl ver­hin­dert, dass das Mehl beim Ein­rüh­ren ver­klumpt) und zu­erst nur 120 g des Mehls so lan­ge un­ter­rüh­ren, bis sich ei­ne kon­sis­ten­te, fes­te Mas­se er­gibt. Topf vom Herd neh­men und den Vor­teig ab­küh­len las­sen.

2) Nach dem Ab­küh­len dem Vor­teig das Ei (al­ter­na­tiv: 2 Ei­gelb) und den Wod­ka hin­zu­fü­gen und al­les gut um­rüh­ren. Nach und nach, noch das rest­li­che Mehl hin­zu­fü­gen, so lan­ge, bis sich ein wei­cher, plas­ti­scher Teig er­gibt, der nicht mehr an den Hän­den klebt. Den so vor­be­rei­te­ten Teig mit ei­nem Ge­schirr­tuch zu­de­cken und an ei­nem war­men Ort 30 Min. ru­hen las­sen. Nach der hal­ben Stunde, den Teig noch­mals gut durch­kne­ten, wie­der ab­de­cken und wei­te­re 30 Min. ru­hen las­sen.

Unser Tipp: Der Teig hält sich pro­blem­los 2–3 Ta­ge im Kühl­schrank, so­dass er sich auch pri­ma an ei­nem an­de­ren Tag vor­be­rei­ten lässt. Be­ach­ten soll­te man da­bei nur, dass er vor der Ver­wen­dung wie­der Zim­mer­tem­pe­ra­tur be­kom­men hat.

Tschebureki – russisches Original-Rezept; weitere Zubereitung:

3) Die beiden Zwiebeln schälen und in klei­ne Wür­fel schnei­den. Ei­ne gro­ße, schmie­de­ei­ser­ne Brat­pfan­ne mit 2–3 EL Pflan­zen­öl er­hit­zen und das ge­misch­te Hack (alternativ: Lamm­hack) zu­ge­ben und gut an­bra­ten. Tem­pe­ra­tur um die Hälf­te re­du­zieren und Hack fer­tig ga­ren. Ge­gen En­de der Gar­zeit den ge­hack­ten (Gurken-) Dill und/oder das Fen­chel­grün ali­as »Fen­chel­dill« zu­ge­ben. Hack pfef­fern und sal­zen und noch den in ei­nem Mör­ser zer­mah­le­nen Ko­ri­an­der­sa­men zu­ge­ben und gut mit dem Hack ver­men­gen. (Wer Ko­ri­an­der­grün mag, kann na­tür­lich auch die­ses ver­wen­den, so wie es das Ori­gi­nal­re­zept vor­sieht.) Zu­be­rei­tungs­tipp: Man kann das Ge­schmacks- und auch das Ge­ruchs­aro­ma der Ko­ri­an­der­sa­men in­ten­si­vie­ren, in­dem man sie kurz vor Ver­wen­dung zu­erst rös­tet und erst da­nach im Mör­ser fein zer­mahlt.

4) Eine ausreichend gro­ße Kü­chen­ar­beits­flä­che mit Mehl be­stäu­ben und den Teig mit ei­nem Nu­del­holz aus­rol­len. Mit ei­nem Kü­chen­mes­ser und ei­nem klei­nen Tel­ler als Schab­lo­ne so vie­le kreis­run­de Tei­ge aus­schnei­den wie der Teig er­gibt. Die ein­zel­nen Tei­ge auf der Ober­sei­te mit Was­ser be­strei­chen und nach Au­gen­maß je et­was Hack auf die ei­ne Hälf­te der Teig­ta­schen ge­ben. Da­rauf ach­ten, dass ca. 1,5 cm Rand frei bleibt, da sich die Teig­ta­schen sonst nicht ver­schlie­ßen las­sen. Die Teig­ta­schen zu ei­nem Halb­kreis zu­sam­men­klap­pen und die Teig­rän­der mit ei­ner Ga­bel fest zu­sam­men­drü­cken. Da­durch wer­den die Pas­te­ten gut ver­schlos­sen und es er­gibt sich zu­dem ein schö­nes Mus­ter in den Tsche­bu­re­ki.

5) In einer mög­lichst gro­ßen, be­schich­te­ten Schmor­pfan­ne aus­rei­chend Pflan­zen­öl ge­ben, so­dass der Pfan­nen­bo­den be­deckt ist und die Tsche­bu­re­ki da­rin por­tions­wei­se - je nach Pfan­ne - 3–5 Min. von je­der Sei­te aus­bra­ten, bis sie schön gold­gelb sind. Die be­reits fer­ti­gen Pas­te­ten im auf 80° vor­ge­heiz­ten Back­ofen bis zum Ser­vie­ren warm hal­ten.

Serviertipp:
Um noch ein schöne Gar­ni­tur hin­zu­zu­fü­gen, gar­nie­ren wir die Tsche­bu­re­ki auf den Tel­lern mit ei­nem Blatt Friséesalat, ei­ner dün­nen Schei­be gel­ber Pa­pri­ka und zwei oder drei dün­nen Schei­ben To­ma­ten.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Lamm- und Rindfleisch

Neben hochwertigem Eiweiß enthält Lamm- wie auch Rind­fleisch die lebenswichtigen Vitamine B1, B2, B6 und B12, Mineralstoffe und Spurenelemente. Bei der Bildung roter Blut­körperchen, spielt das Vitamin B12 eine zentrale Rolle, es kann in nennenswerten Meng­en nur über tierische Produkte aufgenommen wer­den, da­ran er­kennt man, dass man bei ei­ner »rein-veganen Er­nähr­ung« nicht mehr von einer – für den Men­schen – aus­ge­wo­ge­nen Er­nähr­ung ausgehen kann. 150 g Lamm- wie auch Rinderfilet kön­nen be­reits den Ta­ges­be­darf eines erwachsenen Men­schen de­cken.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

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