Crêpes à la Gernekochen - "Greek Style" und traditionell

Crêpes "Greek Style" à la Gernekochen Rezept

Crêpes à la Gernekochen - "Greek Style" und traditionell

Bretagne trifft Griechenland

Neben den klassischen Varianten mit Krabben, Kaviar oder - saisonal - Spargel, haben wir mit Crêpes "Greek Style", eine neue und un­ge­wöhn­li­che, aber sehr leckere Variante kreiert.

Auch wenn "Jeder Bretone (Crêpes stammen aus der Bretagne) vor Entsetzen laut schreien würde", wie unser Freund, Chef-Sommelíer >Jean-Jacques Marcel, mit einem breiten Grinsen kommentierte, haben wir neue Wege beschritten und zwei ungewöhnliche Crêpes-Varianten kreiert.

Eine Kreation haben wir typisch griechisch, mit Feta, Tomaten und Oliven belegt, die andere Krea­tion mit weißem Taramo und Kaviar. Ob nun die Griechen  - gleich den Bretonen - angesichts die­ser Kom­bi­na­tion laut schreien werden wissen wir nicht. Geschmeckt haben alle Varianten fan­tas­tisch und sind uns deshalb eine Re­zept­em­pfehl­ung wert. ;-)

Gernekochen-Weintipp

Als Gernekochen-Weinempfehlung zu unseren verschiedenen »Crêpes-Kreationen«, empfehlen wir zu Krab­ben- und Taramo-Kaviar-Crêpes einen badischen Gutedel, Weißburgunder oder Müller-Thurgau des badischen Winzerkellers Breisach, mit nur de­zen­ter, sprich milder Säure.

Zu unserer "Greek-Style-Variante" harmoniert ein etwas kräftigerer Malagouziá von Weingut Ka­ma­ra aus Thrachien, Griechenland. (siehe Weintipp rechts!). Wir wünschen wie immer einen Guten Appetit und wohl bekomm's!

Unsere Empfehlungen

Affiliate-Links - Teilnahme am Partnerprogramm

Alle Produkte, die wir selbst in unserer "Gerne­küche" benutzen und mit deren Qualität wir mehr als zufrieden sind, empfehlen wir guten Ge­wiss­ens gerne weiter. Die aktiven Produkt-Verlink­­ung­en unserer Kaufempfehlungen, haben wir mit ei­nem *Sternchen gekennzeichnet. Weitere In­for­ma­tionen dazu finden Sie im Impressum!

Rezept Crêpes à la Gernekochen

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:

  • 110 g Mehl Typ: »550«
  • 125 ml Milch
    125 ml Wasser
  • ¼ TL Salz
  • 3 Eier Größe »M«
  • 1 Eigelb
  • etwas flüssige braune Butter zum Einpinseln

Das benötigt man zusätzlich:

  • Beschichtete Pfanne (Crêpes-Pfanne)

Für den Belag "Greek Style":

  • 1 handvoll bunte Strauchtomaten
  • 1 handvoll mit Sardellen gefüllte, grüne Oliven
  • 125 g Feta-Käse
  • etwas Olivenöl zum Beträufeln *Revela D

Für "Crêpes mit Krabben":

  • 1 handvoll Grönland-Krabben oder Garnelen
  • 1 Bund frischer Dill
  • 1 Zitrone

Für den Belag "Taramo und Kaviar":

Crêpes-Varianten

Klassiker: Crêpes mit Krabben

Crêpes à la Gernekochen - Crêpes mit Krabben Originalrezept

Ein echter Klassiker und typisch bretonisch: Crêpes mit Krabben

Weißer Taramo und Wildlachs-Kaviar

Crêpes à la Gernekochen - Rezeptvariante mit Taramosalata

Moderne Interpretation: Statt Schlagsahne mit Kaviar haben wir weißen Taramosalata verwendet. Fantastisch!

Bildbeschreibung
ZUbereitungsschritt 1.1
Crêpes à la Gernekochen - Zubereitungsschritt 1.1

1.1) Mehl fein sieben.

Zubereitungsschritt 1.2
Crêpes à la Gernekochen - Zubereitungsschritt 1.1

1.2) Milch langsam zugießen und dabei mit einem Schneebesen mit dem Mehl verrühren.

Zubereitungsschritt 1.3
Crêpes à la Gernekochen - Zubereitungsschritt 1.3

1.3) Ganze Eier, extra Eigelb und Salz zugeben. Alle Zutaten gut verquirlen.

Zubereitungsschritt 2.1
Crêpes à la Gernekochen - ZUbereitungsschritt 2.1

2.1) Pfanne dünn mit flüssiger, brauner Butter einpinseln und mittelstark erhitzen.

Zubereitungsschritt 2.2
Crêpes à la Gernekochen - Zubereitungsschritt 2.2

2.2) Soviel Teig in die Pfanne geben, dass der Pfannenboden dünn bedeckt ist. Das geht am Besten wenn man die Pfanne leicht schräg hält und leicht schwenkt bis der Teig dünn verlaufen ist. Teig regelmäßig in der Schüssel umrühren, da sich sonst das Mehl am Boden absetzt.

Zubereitungsschritt 2.3
Crêpes à la Gernekochen - Arbeitsschritt 2.3

2.3) Backofen auf 80 Grad vorheizen. Crêpes von beiden Seiten in der Pfanne bräunen. (Wenn die Crêpes sich vom Pfannenrand lösen, kann man sie wenden.) Die einzelnen, fertigen Crêpes übereinandergeschichtet zwischen zwei Tellern legen (mit Backpapier voneinander trennen) und im vorgeheizten Ofen warm halten bis alle Crêpes fertig sind.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Gernekochen - Mit Wein genießen Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf

Hühnereier

Hühnereier besitzen durchschnittlich 7 g Proteine und damit ei­nen hohen Gehalt der biologisch wert­vollen Substanzen. Biologisch wertvoll deshalb, da die im Ei ent­hal­te­nen Proteine einen hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren, mit einem sehr guten Gleichgewicht aufweisen. Der Proteingehalt eines Hüh­ner­eis wird deshalb als Re­fe­renz­wert an­ge­se­hen. Ein Vergleich mit anderen Lebensmitteln macht dies deut­lich: Zwei Hühnereier enthalten dieselbe Men­ge an Proteinen wie bspw. 100 g Fisch 100 g Fleisch.

Der durchschnittliche Fettgehalt ist mit 7 g genau so hoch, wie der Proteingehalt, es ist vor allem im Eigelb und we­niger im Eiweiss ent­halten. Bei den Fett­säu­ren im Ei handelt es sich zu zwei Drittel um un­ge­sät­tig­te Fettsäuren.

Etwas in Verruf, kam eine zeitlang der Verzehr von Ei aufgrund seines – mit ca. 180 mg – recht hohen Cho­­les­­te­­rin­­ge­­halts, was man je­doch auf keinen Fall über­be­wer­ten sollte, da solche Warnungen und Ein­stu­fun­gen meist gewissen Trends unterliegen und sich somit auch wieder ändern können. Zudem be­sit­zen Hühnereier einen hohen Vitamin A, D und E-Anteil und enthalten die Spurenelemente Eisen und Zink.

Schafskäse

Während in Griechenland »Feta« eigentlich nur "Scheibe" be­deu­tet, ist dieser Begriff in Deutschland im­mer schon ein Synonym für in Salzlake ein­ge­leg­tem Schafskäse ge­we­sen. Doch nicht immer war Schafskäse drin, wenn »Feta« draufstand.

Um den Verbraucher zu schützen, ist es aber nun schon seit vie­len Jahren gesetzlich geregelt, dass nur echter Schafskäse aus Griechenland sich Feta nennen darf.

Der zusammen mit Ziegenkäse wohl älteste Käse der Welt schmeckt nicht nur aus­ge­sprochen gut, sondern ist zudem auch noch gesund.

Mit einem Fettanteil von bis zu 45 % Fett kann man Schafskäse zwar nicht gerade zu den fettarmen Le­bens­mit­teln zählen – es gibt auch fettärmere Va­ri­an­ten – aber dafür landen mit Schafs­kä­se wert­vol­le Mineralstoffe auf dem Teller. Mit rund 500 mg Kal­zium sowie 400 mg Phosphor pro 100 g, hat er gleich zwei Mineralstoffe in hohem An­teil zu bie­ten, beide sorgen beim Menschen für gesunde Knochen und Zähne.

Doch Feta hat noch weit mehr an ge­sund­heits­för­dernden Inhaltsstoffen zu bieten. Außer den für un­se­ren Or­ga­nis­mus wertvollen Ome­ga 3-Fettsäuren der Weidemilch, sind in Feta die Vitamine A, B1, B2, B12 und Vitamin D ent­hal­ten. Eiweiß (Protein) und das Spu­ren­ele­ment Jod, runden den „Feta-Ge­sund­heits­cock­tail“ ab.

Tomaten

Außer einem hohen Wasseranteil, enthalten To­ma­ten viele se­kundäre Pflanzenstoffe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Besonders Ka­li­um stellt für den Menschen ei­nen wichtigen gesundheitlichen Fak­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind Tomaten einige der wenigen Ge­mü­se­sor­ten, deren ge­sund­heits­för­dern­de Inhaltsstoffe sich durch Er­hit­zen verbessern, statt zu ver­schlech­tern. Gemeint sind die in Tomaten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, sogenannte An­ti­oxi­dan­ti­en, wirksame Fän­ger der zell­schä­di­gen­den, "Freien Ra­di­ka­len", die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide ge­hö­ren­de Farb­stoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirk­stoff allein, ist bereits ein guter Grund, re­gel­mä­ßig Tomaten auf den Spei­se­zet­tel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten vo­raus­set­zend!

Oliven

Wichtig: Unbedingt gefärbte Oliven vermeiden!

Diese enthalten gesundheitsbedenkliches Eisengluconat (Eisen(II)-gluconat, E-579). Fügt man diesen sogenannten "Lebensmittelzusatzstoff" den Oliven hinzu, kommt es zu einem Oxidationsvorgang, welcher die einheitlich schwarze Färbung der Oliven bewirkt.

Ungefärbte, schwarze Oliven erkennt man daran, dass ihre Farbgebung zwischen hellen und dunklen Schwarztönen schwankt.
Gefärbte, schwarze Oliven erkennt man an ihrer einheitlichen, tiefschwarzen Färbung, wie sie in der Natur so nicht vorkommt.

Natürliche, also ungefärbte schwarze Oliven, sind voll ausgereifte grüne Oliven. Noch grüne Oliven, enthalten mehr Vitamine und Mineralstoffe, aber eben auch mehr Wasser als die schwarzen. Zudem besitzen sie gegenüber den schwarzen einen wesentlich höheren Anteil wertvoller, einfach ungesättigter Fettsäuren.

Heringsrogen (Taramosalata)

„Wenn Heringe so teuer wären wie Kaviar, würden ihn die Leute weitaus mehr schätzen.“

Dieses Zitat, soll von >Otto von Bismarck stammen und lässt sich - auch in preislicher Hinsicht zutreffend - auf Heringsrogen übertragen.

Nach Thunfisch und Makrele, belegt der Hering Platz 3 als wertvoller Omega 3-Fettsäuren-Lieferrant in der Fischarten-Rangfolge. Die Eier des weiblichen Herings verfügen über wenig Kohlenhydrate, einen nur geringen Salz- und  Zuckergehalt sowie einem mittleren Fettgehalt. Dafür sind sie reich an Proteinen (Eiweiß), ungesättigten Fettsäuren, Mineral- und Ballaststoffen sowie Spurenelementen und gleich einer ganzen Reihe an wertvollen Vitaminen (D, E und Vitamin A, gut für Augen, Schleimhaut und Hautbildung).

Unbelasteten Lebensraum des Herings vorausgesetzt, können - insbesonders auch Figurbewusste - gerne und öfter einmal ihren Speisezettel mit dem deutschen Fischrogen bereichern.

Tomaten

Außer einem hohen Wasseranteil, enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch verschiedene Mineralstoffe. Besonders Kalium stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind Tomaten einige der wenigen Gemüsesorten, deren gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe sich durch Erhitzen verbessern, statt zu verschlechtern. Gemeint sind die in Tomaten enthaltenen Polyphenole, sogenannte Antioxidantien, wirksame Fänger der zellschädigenden, "Freien Radikalen", die - sobald aktiv - ihrem Namen alle Ehre machen. Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide gehörende Farbstoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirkstoff allein, ist bereits ein guter Grund, regelmäßig Tomaten auf den Speisezettel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten voraussetzend!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und "Slow Cooking" - der neue (alte) Trend (Kopie 1)

Kerntemperaturen und Langzeitgaren (Schongaren). Gernekochen
- durch ein Braten-Kernthermometer Fleisch und Fisch optimal garen

Die wichtigsten Gargrade und deren empfohlene Kerntemperaturen. So garen Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Geflügel perfekt auf den Punkt. Wissenswertes über: "Slow Cooking - der neue Trend" und wertvolle Hintergrundinfos zum Thema Langzeitgaren ergänzen unseren Beitrag.

Hier geht's zur Beitrag-->

Slow Cooker / Schongarer

Crockpot-slowcooker. Gernekochen - Mit Wein genießen

*Crock-Pot Schongarer 3,5 L

  • Fassungsvermögen 3,5 l - ideal für 2 - 3 Personen
  • 2 Wärmestufen sowie Warmhaltefunktion
  • Einfache Reinigung durch abnehmbaren, Spülmaschinen geeigneten Steinguttopf
  • Backofenfester Steinguttopf
  • Benutzerhandbuch mit Rezepten
Aktuelles rund um unseren Food Blog. Gernekochen - Mit Wein genießen.