Erdbeer-Mozzarella-Salat á la Gernekochen

Gernekochen - Mit Wein genießen: Erdbeer-Mozzarella-Salat

Das schmeckt an heißen Sommertagen: Wenn es so richtig brütend heiß ist und jede kleine Anstrengung bereits zur Tortur wird, mag man auch nichts Schweres essen. Genau für solche Tage empfiehlt sich unser Erdbeer-Mozzarella-Salat. Die Saison bietet uns frische Erdbeeren an und da der Sommer so schnell vorbeigeht, sollte man das frische Angebot von Mutter Natur intensiv nutzen. Frisch und leicht und sooo lecker kommt er daher. Wer kann da widerstehen? Dazu passt ein *tanninarmer, fruchtiger Rotwein.
Guten Appetit und wohl bekomm's!

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Rezept Erdbeer-Mozzarella-Salat

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 250 g Erdbeeren (verlesen & gewaschen)
  • 2 Kugeln Büffel-Mozzarella
  • 100 g Schmand oder Crème fraîche
  • 1 Bund Basilikum (evtl noch etwas Petersilie)

Zubereitung:

1) Basilikum gut abbrausen, ein paar Basilikumblätter für die Deko beiseite legen und den Rest mit einem scharfen *Kochmesser oder scharfem *Santoku-Messer in klein Stücke schneiden bzw. hacken. Zitronen unter heißem Wasser gut abwaschen und mit einer *feinen Küchenreibe den Zitronenschalenabrieb in einen Mixbecher geben. Den Saft der beiden Zitronen in eine kleine Glasschüssel pressen und 5 EL davon ebenfalls zusammen mit dem gehackten Basilikum in den Mixbecher geben und mit dem *Zauberstab, bzw. Stabmixer pürieren. Schmand hinzufügen und gut unterrühren. Mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer (Mühle auf "Fein" stellen!) abschmecken.

2) Mozzarella in einem Küchensieb gut abtropfen lassen und danach klein schneiden. Die gewaschenen und geputzen Erdbeeren in Scheiben schneiden und mit dem restlichen Zitronensaft, etwas Salz und einen halben TL Rosa Beeren ca. 30 min. marinieren.

3) Den Basilikumschmand auf den Tellern verteilen und mit einem Esslöffel zu einem "Spiegel" glatt streichen. Zuerst den Mozzarella und dann die Erdbeeren auf den Spiegel arrangieren, den Mozzarella am besten so, dass sich die Scheiben leicht überlappen. Den Salat noch mit ein paar Rosa Beeren bestreuen und mit den beiseute gelegten, ganzen basilikumblättern garnieren. Noch etwas *leicht-fruchtiges Olivenöl darüberträufeln und noch etwas Salz und Pfeffer darübermahlen.

Serviertipp: Dazu passt in der Pfanne geröstetes und mit Olivenöl beträufeltes Baguette.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Gernekochen - Mit Wein genießen Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf

Erdbeeren

Schon unsere Vorfahren, die Jäger und Sammler, hatten leckere Erdbeeren als Nahrungsmittel für sich entdeckt.

Die Namensgebung "Beere", ist jedoch irreführend, da Erdbeeren botanisch gesehen nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten gehören. Sie besitzen einen mittleren Zuckergehalt, wenig Kalorien, dafür umso mehr Vitamin C, wodurch man sie ohne Bedenken den gesunden Lebensmitteln zuordnen kann.

Will man abnehmen, hilft der hohe Vitamin-C-Gehalt die Fettverbrennung anzukurbeln und unterstützt zudem auch noch das Immunsystem des Körpers dabei, körpereigene Abwehrstoffe aufzubauen.

Zudem besitzen Erdbeeren Eisen und Folsäure, die beide aktiv einer Blutarmut entgegenwirken. Kalium und Magnesium unterstützen das Herz und das Kalzium der Erdbeeren hilft beim Knochenaufbau.

Der in Erdbeeren enthaltene Pflanzenfarbstoff Kaempferol (auch: Kämpferol) hemmt bestimmte Enzyme, die an einer Krebsentstehung beteiligt sein können. Doch damit nicht genug: die roten Früchtchen besitzen außerdem noch einen hohen Gehalt an Ellagsäure. Diese hilft beim Binden krebserregender Umweltstoffe und unterstützt somit den menschlichen Organismus dabei, diese unschädlich zu machen. 

Nicht gerade wenig Gründe also dafür, es wie unsere Großeltern zu machen und uns mit den Nahrungsmitteln zu ernähren, die die Natur uns saisonal bereitstellt.

Mozzarella bzw. Büffel-Mozzarella:

Büffel-Mozzarella ist die aromatische Variante des Standard-Mozzarella, welcher aus Kuhmilch hergestellt wird. Zudem besitzt er im Vergleich zu diesem eine weiche, auf der Zunge sehr angenehme Konsistenz und ist aufgrund der als Rohstoff verwendeten Büffelmilch wesentlich geschmacksintensiver und besitzt dabei eine sehr angenehme, milde Säure. Dies gilt allerdings nur, wenn er kalt oder leicht erwärmt verzehrt wird. Belegt man eine Pizza mit Büffel-Mozzarella, relativiert sich durch das backen bzw. erhitzen der Geschmacksunterschied zum Kuh-Mozzarella.Im Vergleich zu anderen Milchprodukten wie bspw. Käse, kommt er sehr fettarm daher. Außer einem hohen Protein- und Kalziumanteil enthält Mozzarella Vitamin A und E sowie Vitamine der B-Gruppe.Für Menschen, die unter einer Laktose-Intoleranz leiden, ist Mozzarella - insbesondere ganz frischer Mozzarella - weniger geeignet. Wer nur eine leichte Intoleranz besitzt, kann versuchen, ihn vor dem Verzehr erst etwas im Kühlschrank reifen zu lassen. Dadurch wird er verträglicher.


Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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