Ofenkartoffeln mit Apfel-Kürbis-Mix

Ofenkartoffeln mit Apfel-Kürbis-Mix. Gernekochen - Mit Wein genießen

Mit Apfel und Hokkaido-Kürbis als saisonale Basiszutaten entstand dieses leckere Herbstgericht, welches wir mit einem Backpflaumen-
spieß vom Grill
kombiniert haben. Zu unseren mit Käse überbackenen Ofenkartoffeln mit Apfel-Kürbis-Mix passt ein kräftiger »Susumaniello« aus dem südlichen Apulien. (siehe Weintipp rechts!) Wir wünschen wie immer einen Guten Appetit und wohl bekomm's!

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Rezept Ofenkartoffeln mit Apfel-Kürbis-Mix

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 200 g Hokkaido-Kürbisfleisch
  • 2 Äpfel süß-sauer
  • 4 große Kartoffeln mehligkochend
    (alternativ: 8 mittelgroße Kartoffeln)
  • 4 Scheiben Schmelzkäse, z.B. "Süd-
    tiroler Stilfser"
  • 12 Backpflaumen
  • 12 Scheiben Südtiroler Schinken
  • 2 Limetten unbehandelt (Bio-Qualität)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 40 g *Bio-Kokosblütenzucker
  • 50 ml Apfelsaft
  • 2 EL *mild-aromatisches Olivenöl
  • 1 handvoll Kürbiskerne geröstet
  • 2 TL Kümmel ganz
  • etwas Muskatnussabrieb
  • 1 - 2 Prisen Cayenne-Pfeffer
  • 2 TL *Spyridoula's 100% CHOICE
  • Elixir isis
  • 2 Fingerspitzen Salz
  • etwas schwarzer Pfeffer, fein gemahlen
  • ein paar Kapern
  • Kresse

Das braucht man zusätzlich:

  • Alufolie
  • Backpapier
  • 4 kurze Holz-Grillspieße

Zubereitung:

1) Kartoffeln waschen. Ausreichend Wasser in einen Topf füllen und die Kartoffeln mit Kümmel und 2 - 3 TL Salz - je nach Größe der Kartoffeln - ca. 15 min. vorgaren. (Wir haben dafür unsere *Multifunktions-Küchenmaschine verwendet!). Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Nach dem Vorgaren Kartoffeln abschütten und kurz ausdampfen lassen. Kartoffeln mit einer länglichen breiten Kerbe versehen und in diese etwas Butter einfügen. Kartoffeln erst in Backpapier und dann in Alufolie wickeln und noch ca. 60 min. im Ofen fertig garen.

2) Äpfel und Kürbis waschen, Apfel schälen und putzen. Mit einem scharfen *Kochmesser oder *Santoku-Messer beide Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden. Limette unter heißem Wasser gut abwaschen und von 1 Limette mit einer *feinen Küchenreibe vorsichtig die Schale abreiben, ohne das Weiß der Schale mitzunehmen. Danach beide Limetten quer legen und links und rechts das untere und obere Ende der Zitrusfrüchte abschneiden. Dann die Früchte hochkant stellen und mit einem mit einem scharfen Messer die Schale der Haut in einem Bogen von oben nach unten so abschneiden, dass die weiße Haut mit entfernt wird. Dann die Zitrusfrüchte wieder quer legen und vorsichtig die einzelnen Filets aus den Trennhäuten herausschneiden, sprich filetieren. Austretenden Fruchtsaft auffangen. (Aus den vorher abgeschnittenen Kappen lässt sich auch noch prima Saft auspressen.)

3) Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Zusammen mit Kokosblütenzucker, Limetten- und Apfelsaft in einem Topf aufkochen. Apfel-Kürbis-Mix hinzugeben. Kapern, Limettenfilets und -abrieb ebenfalls hinzufügen. Mit etwas Cayennepfeffer, Muskatnussabrieb und je einer Prise Salz und Pfeffer abschmecken und noch ein paar Minuten köcheln lassen.

4) Kürbiskerne ohne Fett auf mittlerer Temperatur rösten und danach sofort aus der Pfanne nehmen. Ofentemperatur und -modus auf 200 Grad Oberhitze umstellen. Kresse mit einem scharfen Messer vom Beet schneiden. Kartoffeln mit Schmelzkäse belegen und im oberen Ofendrittel bis zum Schmelzen überbacken. Mit Apfel-Kürbis-Mix belegen und mit Kürbiskernen und Kresse garnieren.

Serviertipp: Als kleine Beilage haben wir mit Speck umwickelte Backpflaumenspieße vom Grill dazu gereicht. (Holzspieße vor dem Grillen 30 Min. wässern!)

Wie gesund ist Kürbis? Mehr Informationen dazu, finden Sie in der zu diesem Rezept gehörenden Nährwert- und Gesundheitsanalyse von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Gernekochen - Mit Wein genießen Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf

Hokkaido-Kürbis

Wie der Name bereits vermuten lässt, kommt die Kürbissorte ursprünglich aus Japan. Bei uns in Deutschland sind Hokkaido-Kürbisse seit ca. zwei Jahrzehnten bekannt und sehr beliebt. Das liegt zum Einen daran, dass man die Schale bedenkenlos mitessen kann und der Kürbis sich deshalb schnell und einfach zubereiten lässt. Zum Anderen besitzt der Hokkaido ein faserarmes, saftiges Fruchtfleisch mit nussigem Aroma, welches an Esskastanien erinnert.

Im Vergleich zu anderen Kürbissorten zeichnet er sich durch eine besonders hohe Nährstoffdichte aus, ist also weniger mit Wasser angereichert. Trotzdem wirkt er entwässernd, da er auf Nieren- und Blasentätigkeit eine anregende Wirkung ausübt.

Inhaltlich zeichnet er sich durch einen besonders hohen Beta-Karotin-Anteil aus, welcher von unserem Organismus in wertvolles Vitamin-A umgewandelt wird. Vitamin-A ist ein wichtiges Vitamin für Haut und Haare und vor allem gut für unsere Sehkraft. Zusätzlich enthält der Kürbis noch Vitamine der B-Familie (B1, B2 und B6) und ist damit definitiv eine vitaminreiche Nahrungsquelle.

Aufgrund seiner Fettarmut ist er zudem ein leckerer Tipp für Figurbewusste.

Äpfel

Äpfel sind reich an Pektin, einem Ballasstoff, der für unsere Darmgesundheit wichtig ist. Wie viele andere Obstsorten auch, besitzen Äpfel zudem einen hohen Vitamin-C-Anteil. Das macht sie zweifelsfrei zu einem gesunden Lebensmittel.

"An apple a day keeps the doctor away"

Ein Apfel allein - wie wir es von einem alten englischen Sprichwort her kennen - hält jedoch den Doktor nicht fern. Wie immer, ist es stattdessen das Zusammenspiel verschiedener, sich ergänzender Nährstoffbausteine, welches uns bei der Erhaltung unserer Gesundheit unterstützt. Oder auf den Punkt gebracht: Eine ausgewogene, nicht einseitige und somit gesunde Ernährung.

Olivenöl in hochwertiger Qualität

Nicht nur ich, sondern unser >ganzes Team, begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja mehr noch, man kann uns als echte "Olivenöl-Fans", bezeichnen.

Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen gesund zu bleiben.

So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche, sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus, beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.

Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive, biologische Wirkungen, z.B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.

Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: alle positiven Auswirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter, darüber sollte man sich im Klaren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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