Birnen-Tarte mit Frühlingszwiebeln und Knoblauch

Von dieser Kreation mit süßen wie auch herzhaften Zutaten haben wir uns gerne verführen lassen:
Frische Birne als regionale Herbstfrucht, kombiniert mit zarten Frühlingszwiebeln und fein-würzigem »Südtiroler Käse«. Dazu noch karamellisierte Knoblauchzehen und geröstete Pi­ni­en­ker­ne als Krönung. Eine Geschmacksexplosion am Gaumen, die einen die Augen schließen und träumen lässt.

Zu unserer »Birnen-Tar­te mit Früh­lings­zwie­beln und Knob­lauch« passt ein edel­sü­ßer, frucht­be­ton­ter »Wei­ßer Bor­deaux oder ein frucht­sü­ßer Ries­ling von der Mo­sel (sie­he Ger­neko­chen-Wein­tipp!). Wir wün­schen wie stets einen Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

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Rezept Birnen-Tarte mit Frühlingszwiebeln und Knoblauch

Zutaten für 4 Personen:

Für den Belag:
  • 2 frische Birnen (alternativ aus dem Glas)
  • 4–6 feine (junge) Lauchzwiebeln
  • 200 g Schmelzkäse, z. B. »Süd­ti­ro­ler Stilf­ser«
  • 200 ml Milch
  • 200 g Schmand
  • 1 Knoblauchknolle
  • 3 EL Pinienkerne
  • 2 EL Bio-Kokosblütenzucker
  • 4 EL Butter
  • 1 EL Balsamico-Essig weiß
  • etwas Salz & Pfeffer
Für den Teig:
  • 300 g Weizenmehl, Typ 405 oder ital. »00«
  • 3 TL Backpulver
  • 150 g Magerquark
  • 100 ml Milch
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 50 ml Olivenöl

Das braucht man zusätzlich:

  • etwas Butter zum Fetten der Form

Zubereitung:

1) Knoblauchzehen ab­zie­hen und im ge­schlos­se­nen Topf in der Milch 10 Min. bei klei­ner Hit­ze ko­chen. He­raus­he­ben und in ei­nem Sieb ab­trop­fen las­sen.

2) Die Hälf­te der Pi­ni­en­ker­ne in ei­ner schmie­de­ei­ser­nen Brat­pfan­ne oh­ne Fett gold­braun rös­ten. An­devre Hälf­te mit Zu­cker und Es­sig in 2 EL But­ter zu­sam­men mit den Knob­lauch­ze­hen ka­ra­mel­li­sie­ren. Mit Salz und Pfef­fer ab­schme­cken. Bir­nen wa­schen und schä­len. Das Kern­ge­häu­se ent­fer­nen und die Bir­nen in schma­le Spal­ten schnei­den. Rest­li­che But­ter (2 EL) in ei­ner be­schich­te­ten Pfan­ne auf mitt­le­re Hit­ze er­wär­men und die Spal­ten da­rin an­düns­ten. He­raus­neh­men und das Gan­ze mit den vor­her ge­wa­sche­nen und ge­putz­ten Lauch­zwie­beln wie­der­ho­len.

3) Mehl mit et­was Salz und dem Back­pul­ver mi­schen. Ma­ger­quark, Milch und Öl zu­ge­ben und al­le Zu­ta­ten zu ei­nem ge­schmei­di­gen Teig ver­kne­ten. Back­ofen auf 200 Grad Ober-/Un­ter­hitze (180 Grad Um­luft) vor­hei­zen. Back­form mit But­ter aus­fet­ten. Den vor­her aus­ge­roll­ten Teig der Form an­pas­sen und da­bei den Teig­rand bis zum Form­en­de hoch­zie­hen. Schmand gleich­mä­ßig auf dem Teig ver­tei­len. Teig sal­zen und pfef­fern. Bir­nen­spal­ten, Früh­lings­zwie­beln, Kno­blauch­ze­hen und die ka­ra­mel­li­sier­ten Pi­ni­en­ker­ne eben­falls auf der Tar­te ver­tei­len. Zwi­schen­räu­me mit ge­ho­bel­tem Stilf­ser groß­zü­gig auf­fül­len. Tar­te im Back­ofen auf der un­ters­ten Schie­ne ca. 30 Min. ba­cken. He­raus­neh­men und vor dem Ser­vie­ren noch mit den ge­rös­te­ten Pi­ni­en­ker­nen be­streu­en.

Serviertipp: Wir haben die Tarte an einem Stück in der Backform serviert und erst am Tisch auf Tellern portioniert. So sehen vor dem Verzehr auch die Gäste die Tarte in ihrer ganzen Pracht.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Flammkuchenteig bzw. Getreide

Entgegen häufiger Aus­sa­gen, be­sitzt Ge­trei­de KEI­NE gro­ßen Men­gen an pflanz­li­chem Ei­weiß. Da­für deckt es durch sei­nen in Be­zug auf 100 g ho­hen An­teil an Koh­len­hy­dra­ten, fast ein Drit­tel des täg­li­chen Bal­last­stoff­an­teils, bei gleich­zei­tig sehr ge­rin­gem Fett­ge­halt. Für die­je­ni­gen, die auf Fleisch ver­zich­ten möch­ten, al­so Ve­ge­ta­rier und Ve­ga­ner (ve­gan dann: »Pas­ta sec­ca«, oh­ne Ei!), liegt Pas­ta so­mit voll im Trend und ist ein fes­ter Be­stand­teil des Spei­se­pla­nes ge­wor­den. 

Für Men­schen, die an ei­ner Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit lei­den, ist Ge­trei­de al­ler­dings un­ge­eig­net. Auch Dia­be­ti­ker oder »Low-Carb-Jün­ger« hal­ten sich we­gen des ho­hen An­teils an Koh­len­hy­dra­ten bei Ge­trei­de bes­ser zu­rück.

Frühlingszwiebeln

Da Frühlingszwiebeln sehr jung geerntet werden und möglichst frisch auf den Teller kommen sollten, kann unser Organismus von dem in den Pflanzen enthaltenen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt gesundheitlich profitieren. Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium, sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in der Zwiebel enthalten, sodass man die Zwiebel durchaus als hochwertigen Mineralstoff-Liefranten bezeichnen kann. Ernährungstechnisch, steht die Frühlingszwiebel - oder auch "Lauchzwiebel" - unserer Speisezwiebel nicht nach. Ihre grünen Blätter können zudem prima als Schnittlauch-Ersatz verwendet werden.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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