Zucchinipuffer mit Radieschenquark

»Zucchinipuffer mit Radieschenquark«

Das Ein­zi­ge, was man bei die­­sem herz­­haf­­ten Ge­­richt be­­ach­­ten soll­­te, ist die Ru­he­­zeit von ei­n­er Stun­­de, an­­sons­­ten ist es ruck, zuck zu­­be­­re­i­tet.

Die­ses leich­­te Ge­­richt kommt ein­­fach da­­her und ist trotz­­dem rich­­tig le­­cker. Ra­­dies­­chen ha­­ben von April bis No­­vem­­ber Sa­i­son, so­­dass man das Ge­­richt die meis­­te Zeit des Jah­­res zu­­be­­rei­­ten kann. Der Mix an Gar­­ten­­kräu­­tern im Ra­­dies­­chen- ali­as »Früh­­lings­­quark« bringt ei­­nen ge­­hö­ri­gen Fri­­sche­kick auf den Tel­­ler und das nicht nur im Früh­­ling!

Zu unserem Gericht- auch bekannt als "Zucchinitaler mit Frühlingsquark"  - harmoniert ein extraktreicher Grauburgunder, Côtes de Rhône (siehe Weintipp rechts!) oder *Asprouda Of Serres, mit viel Cremigkeit und Würze, ganz hervorragend. Wir wünschen wie immer einen Guten Appetit und wohl bekomm's!

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Rezept Zucchinipuffer mit Radieschenquark

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 4 mittelgroße Zucchini
  • 4 Eier
  • 6 EL Dinkelmehl
  • 150 g Parmesan
  • 4–6 EL *leicht-fruchtiges Olivenöl » zum Braten
  • 1/2 TL Salz und etwas
  • feiner Pfeffer aus der Mühle

Radieschen- bzw. Frühlingsquark:

  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 6 Radieschen
  • 200 g Frischkäse
  • 300 g Magerquark
  • Gartenkräuter wie bspw. Schnittlauch, Kerbel, Petersilie
  • 1/2 TL Salz und etwas
    feiner Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL Weisswein- oder Apfelessig
  • 1 EL *leicht-fruchtiges Olivenöl »

Zubereitung:

1) Frühlingszwiebeln und Radieschen waschen, put­zen, klein schneiden und in eine Schüssel geben. Gartenkräuter, Essig, Olivenöl und Gewürzen dazu ge­ben und gut um­rühren.

2) Danach noch den Magerquark und den Frischkäse hinzufügen und alle Zutaten gut miteinander ver­men­gen. Noch mit etwas frischem Schnittlauch be­streu­en. Fertig!

3) Die Zucchini gut waschen und die Enden ab­schnei­den. Mit einer Küchenreibe raspeln und da­nach in einem sau­be­ren Kü­chen­tuch das Was­ser SORG­FÄL­TIG aus­pres­sen, da sonst die Puf­fer nicht die nö­­ti­­ge Fes­tig­keit be­kom­men.

4) Eier, Mehl, Gewürze und Parmesan hinzufügen und gut unterkneten.

Wichtig! Danach die Masse für 60 min. in den Kühl­schrank stellen, sonst fehlt beim Braten die nö­ti­ge Fes­tig­keit und die Zuc­chi­nis fal­len in der Pfanne aus­ein­an­der.

5) Pfanne auf mittlere Hitze erwärmen, Öl in die Pfan­ne ge­ben und die aus jeweils 2 EL Masse ge­form­ten Taler hin­zu­fü­gen und von bei­den Seiten goldgelb braten.

6) Zucchini­puf­fer bzw. »Zucchini­schnit­zel« aus der Pfan­ne he­ben und zu­sammen mit dem Ra­dies­chen­quark und ein paar an­ge­schmor­ten Zuc­chini­wür­feln (s. Fotos!) auf den Tellern an­rich­ten.

Serviertipp: Für eine optisch schöne Tellerdekoration haben wir noch Radieschen durch den »Spirali« (Spiral­schnei­der ») gedreht.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Zucchini

Zucchini zählt zu den vi­ta­min- und mi­­ne­­ral­­stoff­­rei­­chen Ge­mü­se­sor­ten, mit ei­ner Men­ge ge­sun­der Nährstof­­fe. Au­ßer Pro­vi­ta­min-A, sind noch ver­­schie­­de­­ne B-Vi­ta­mine, aber auch Ei­weiß, die Mengenelemente Cal­­ci­­um, Ka­li­um, Mag­ne­si­um und Phos­­phor so­wie die für den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus essentiellen Spurenelemente Ei­­sen, Kup­fer, Jod und Se­len sind in Zuc­chi­ni ent­halten.

Radieschen

Das Ra­dies­chen ist eng mit dem Gar­ten-Ret­tich ver­wandt und ge­hört so­mit wie die­ser zur Fa­mi­lie der Kreuz­blü­ten­ge­wäch­se. Die ro­ten Knol­len be­ste­hen zwar zu über 90 Pro­zent aus Was­ser, be­in­hal­ten aber trotz­dem zahl­rei­che, für un­se­ren Or­ganismus wert­vol­le, Vi­ta­mi­ne (Vi­ta­min C und B). Hin­zu ge­sel­len sich eine Rei­he an wert­vol­len Nähr­stof­fen wie z. B. die Mi­ne­ral­stof­fe Ka­lium, Mag­ne­si­um und Ei­sen. Die zu­dem in Ra­dies­chen ent­hal­te­nen Senf­öle wir­ken an­ti­bak­te­ri­ell und schüt­zen so wirk­sam un­se­ren Ver­dau­ungs­trakt.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

Kerntemperaturen u. Slow Cooking

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Basiswissen: Brattemperaturen für Öle und Fette

Alarmstufe Rot: Rauchtemperatur erreicht!

Wenn es in der Pfanne raucht, ist das ein untrüglicher Hinweis darauf, dass die maximal nutzbare Brat­tem­pe­ra­tur des Öls oder Fetts überschritten wurde. Dieser Zustand wird als »Rauch­punkt« be­zeich­net, gemessen wird die kri­ti­sche Tem­pe­ra­tur in Grad Cel­sius.

Verschiedene Öle und Fette im Vergleich

Mit viel Rechercheleistung hat das Team von "Ger­ne­kochen – Mit Wein ge­nie­ßen" eine Tabelle mit den am häu­figs­ten ver­wen­de­ten Ölen und Fetten zu­sam­men­ge­stellt. Was geht und was nicht?

Unsere »Brattemperaturen für Öle und Fette-Tabelle« liefert die Antworten und einen aufschlussreichen Überblick.

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