Gebratener Parmesan-Spar­gel mit Ba­si­li­kum und To­ma­ten

– Asparagi arrostiti al par­mi­gia­no con ba­si­li­co e po­mo­do­ri

Gebratener Parmesan-Spargel mit Basilikum und Tomaten)

Gebratener Parmesan-Spar­gel mit Ba­si­li­kum und To­ma­ten

Nur noch kurz ist Spargel­sai­son. Ein gu­ter Grund al­so die Zeit zu nut­zen und noch schnell ein lec­ke­res Spar­gel­re­zept zu­zu­be­rei­ten. Und wie und wo kann das raf­fi­nier­ter ge­sche­hen als in der ita­lie­ni­schen Kü­che?

Bei der Wahl der Zutaten ha­ben wir uns auf Ba­sis­zu­ta­ten wie To­ma­ten und fri­schen Ba­si­li­kum be­grenzt. Als Pas­ta pas­sen Spa­ghet­ti oder Lin­gui­ne. Ganz nach Lust und Laune.

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Tipp:

Wer dem Basisrezept noch eine wei­te­re le­ckere Zu­tat hin­zu­fü­gen möch­te, em­pfeh­len wir ge­bra­te­ne Ro­tgar­nelen aus Wild­fang. Die äu­ßerst schmack­haf­ten, de­li­ka­ten Gar­ne­len ha­ben wir mit fri­schen Kräu­tern, ei­ner Pe­pe­ron­ci­ni und Knob­lauch in Oli­ven­öl ge­bra­ten.

Zubereitung Gebratener Parmesan-Spargel mit Basilikum und Tomaten

Gernekochen-Weintipp

Zu unsererm Rezept »Gebra­te­ner Par­me­san-Spar­gel mit Ba­si­li­kum und To­ma­ten« har­mo­niert ein aromatischer, frucht­­be­­ton­­ter Weiß­wein, wie z. B. un­ser spe­zi­el­ler Tipp: ei­n mit­tel­kräf­tiger »Zibibbo«, eine au­thoch­to­ne Re­be aus Si­zi­li­en (sie­he Ger­ne­ko­chen-Wein­tipp rechts!). Bon appe­ti­to – Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!!

Rezept:
Gebratener Par­me­san-Spar­gel mit Ba­si­li­kum und To­ma­ten

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:

Optional:

  • 12 Argentinische Rotgarnelen aus Wildfang
  • 3 angequetschte Knoblauchzehen
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Thymianzweige
  • 1 rote Pereroncini

Unsere Empfehlung:

Lecker und gesund: Spaghet­ti aus Kho­ra­san-Wei­zen. Ei­ne al­te und re­kul­ti­vier­te, äu­ßerst nähr­stoff­rei­che Wei­zen­sor­te.

Workshops & Basiswissen

Spaghetti selber machen Workshop

Was ist Khorasan-Weizen?

Kho­ra­san-Wei­zen ist ei­ne Jahr­tau­sende al­te, je­doch über lan­ge Zeit in Ver­ges­sen­heit ge­ra­te­ne Ge­trei­de­sor­te, die seit ei­ni­ger Zeit er­folg­reich re­kul­ti­viert wur­de. Be­kannt­ ge­wor­den ist der na­tür­li­che Hy­brid aus »Hart­wei­zen« und ei­ner »Wei­zen-Wild­form« un­ter den ge­schütz­ten Mar­ken­na­men »Ka­mut®«.

Ge­gen­über mo­der­nen Sor­ten, un­ter­schei­det sich Ka­mut® mit gleich ei­ner gan­zen Rei­he po­si­ti­ver Merk­ma­le. So be­sitzt Kho­ra­san ali­as Ka­mut® ei­nen er­heb­lich hö­he­ren Ei­weiß­an­teil so­wie her­vor­ra­gen­de Kle­ber­ei­gen­schaf­ten. Das prä­des­tiniert das Mehl als ers­te Wahl für elas­ti­sche Tei­ge. Ein ech­ter Ge­heim­tipp für le­cke­re Bro­te und sen­sa­tio­nel­len Piz­za­teig. Und das Bes­te zum Schluss: Ka­mut® ist ein­fach un­glaub­lich le­cker!



Zubereitung:

1) Spargelenden abbrechen, Spargel schälen. An­schlie­ßend der Län­ge nach so­wie quer hal­bie­ren. Eier aufschlagen. Par­me­san mit ei­ner fei­nen Kü­chen­rei­be klein rei­ben. Ba­si­li­kum ab­brau­sen und tro­cken­schüt­teln. Blät­ter klein zup­fen. To­ma­ten ab­brau­sen und hal­bieren. Knob­lauch­ze­hen nur an­quet­schen. Rest­li­che Zu­ta­ten be­reit­stel­len.

2) Wasser mit etwas Zucker und Salz erhitzen. Spargelhälften ca. 5–6 Min. blanchieren. Spar­gel an­schlie­ßend he­raus­neh­men und auf ei­nem Kü­chen­tuch ab­trop­fen las­sen. Spar­gel­was­ser nicht weg­schüt­ten. Da­rin wer­den in Ar­beits­schritt 6 noch die Pas­ta ge­gart.

3) Kochstelle auf mittlere Tem­pe­ra­tur stel­len. Pfan­ne mit 2 EL Oli­ven­öl er­hit­zen. An­ge­drück­ten Knob­lauch, brau­nen Zu­cker und To­ma­ten hin­zu­fü­gen. Zu­ta­ten durch­schwen­ken und mit et­was Pfef­fer und Salz wür­zen. An­schlie­ßend noch ge­zupf­ten Ba­si­li­kum da­zu­ge­ben.

4) Aufgeschlagene Eier und geriebenen Par­me­san mit­ein­an­der ver­men­gen. Blan­chier­ten Spar­gel erst meh­lie­ren (über­schüs­siges Mehl ab­klop­fen) und an­schlie­ßend durch die Ei-Kä­se­mi­schung zie­hen.

5) In einer ausreichend gro­ßen Pfan­ne But­ter­schmalz mit­tel­stark bis stark er­hitzen. Parmesan-Spargel da­rin gold­gelb aus­ba­cken. He­raus­he­ben und auf ei­nem Kü­chen­tuch ab­trop­fen las­sen.

6) Pasta nach Packungs­an­wei­sung im bei­sei­te ge­stell­ten Spar­gel­was­ser »al den­te« ga­ren.

7) Aufgetaute Rotgarnelen ab­brau­sen und von der Scha­le be­frei­en. Pfan­ne mit et­was Oli­ven­öl, Ros­ma­rin, Thy­mi­an, Knob­lauch und Pe­pe­ron­ci­ni mit­tel­stark er­hit­zen. Gar­ne­len von al­len Sei­ten 2–3 Min. bra­ten.

8) Alle Zutaten zu den Nudeln ge­ben und mit­ein­an­der ver­men­gen. Pfan­nen­in­halt noch ein­mal kurz mit auf­ge­leg­tem De­ckel er­hit­zen. Ge­bra­te­nen Par­me­san-Spar­gel mit Ba­si­li­kum und To­ma­ten an­rich­ten und ser­vie­ren.

Spargel, der gesun­de Schlank­ma­cher

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

»Kaiserliches Gemüse« – Gemü­se­spar­gel bzw. Spargel

Der botanische Name des »Kaiserlichen Gemüses« leitet sich aus dem Grie­chi­schen ab und bedeutet »Jun­ger Trieb«. Auch unt­er den Sy­no­ny­men »Ess­ba­res El­fen­bein« oder »Weißes Gold«, ist Spargel be­kannt.

Aus über 200 Arten der Gattung Spargel sind in Deutschland vor allem der weiße und grüne Spar­gel sehr beliebt. Aber auch vio­let­ter Spargel ge­winnt in letzter Zeit an Popularität. Genau wie wei­ßer Spargel, eig­net er sich alternativ zum Ga­ren auch her­vor­ra­gend als Roh­kost­sa­lat, was den Vorteil mit sich bringt, dass die in Spargel ent­hal­­te­nen Vi­ta­mi­ne erhalten bleiben.

Gesunder Spargel

Spargel ist gesund. So ver­fügt das sai­so­na­le Ge­müse z.?B. über ei­nen ho­hen Vi­ta­min­an­teil. Und das sind bei Spargel vor allem die Vitamine A und C. Das fettarme Gemüse ver­fügt zudem über ei­nen mehr als respektablen Mi­ne­ral­stoff­ge­halt (Ka­li­um, Calcium, Magnesium, Eisen und Phos­phor. Letzterer ist genau wie Cal­cium ein wich­­ti­­ger Be­stand­teil un­se­rer Kno­chen.

Zudem ist Spargel ex­trem ka­lo­rien­arm und be­sitzt ei­ne stark ent­wäs­sern­de Wir­kung. Ide­al für fi­gur­be­wuss­te Men­schen und Sport­ler.

Es gibt also gute Gründe die Spargelzeit zu nutzen und das schmackhafte Gemüse so oft wie möglich in unseren Spei­seplan zu integrieren.

 

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Pasta bzw. Getreide

Entgegen häufiger Aus­sa­gen, be­sitzt Ge­trei­de KEI­NE gro­ßen Men­gen an pflanz­li­chem Ei­weiß. Da­für deckt es durch sei­nen in Be­zug auf 100 g ho­hen An­teil an Koh­len­hy­dra­ten, fast ein Drit­tel des täg­li­chen Bal­last­stoff­an­teils, bei gleich­zei­tig sehr ge­rin­gem Fett­ge­halt. Für die­je­ni­gen, die auf Fleisch ver­zich­ten möch­ten, al­so Ve­ge­ta­rier und Ve­ga­ner (ve­gan dann: »Pas­ta sec­ca«, oh­ne Ei!), liegt Pas­ta so­mit voll im Trend und ist ein fes­ter Be­stand­teil des Spei­se­pla­nes ge­wor­den. 

Für Men­schen, die an ei­ner Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit lei­den, ist Ge­trei­de al­ler­dings un­ge­eig­net. Auch Dia­be­ti­ker oder »Low-Carb-Jün­ger« hal­ten sich we­gen des ho­hen An­teils an Koh­len­hy­dra­ten bei Ge­trei­de bes­ser zu­rück.

Und Kho­ra­san-Wei­zen – das Urkorn?

Kho­ra­san be­sitzt ge­gen­über kon­ven­tio­nel­len Sor­ten ei­­nen we­sent­lich hö­­he­­ren Ei­weiß­an­teil um bis zu 30–40 Pro­zent. Zu­dem ver­fügt Kho­ra­san über einen hö­he­ren An­teil an un­ge­sät­tig­ten Fett­säu­ren sowie über ei­ne Viel­zahl an Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen. Zink, Phos­phor, und bis zu 30 % mehr Mag­ne­si­um – es­sen­ti­ell für Herz- und Kreis­lauf – als in an­de­ren Ge­trei­de­sor­ten, sind in dem Ur­korn ent­hal­ten. An Vi­ta­mi­nen sind vor al­lem Vi­ta­min E so­wie Vi­ta­mi­ne der B-Fa­mi­lie (B1 und B2) zu nen­nen.

Bemerkenswert ist au­ßer­dem der ho­he Ge­halt an Se­len – ein Spu­ren­ele­ment, wel­ches un­ser Im­mun­sys­tem stärkt und in Kom­bi­na­tion mit be­stimm­ten Vi­ta­mi­nen der Bil­dung von frei­en Ra­di­ka­len ent­ge­gen­wirkt. Ge­mäß ei­ni­ger Her­stel­ler­aus­sa­gen, soll das Ge­trei­de zu­dem für Men­schen mit leich­ter Glu­ten-Un­ver­träg­lich­keit pro­blem­los kon­su­mier­bar sein. Mir sind dies­be­züg­lich je­doch noch kei­ne wis­sen­schaft­li­chen Stu­dien be­kannt, so­dass ich die­se Aus­sa­ge ak­tu­ell we­der be­ja­hen noch ver­nei­nen kann.

Das Mär vom »bösen Ei«

Hühnereier – lieber nicht zu oft?

Wirklich eine Schande: Noch heu­te liest man in ei­ni­gen Rat­ge­bern, dass man bei der Ver­wen­dung von Ei­ern, die Ei­dot­ter lie­ber nicht mit­es­sen soll­te, da die­se zu fett- und zu cho­les­te­rin­hal­tig sei­en. Da­bei ist die The­se vom bö­sen Ei­gelb doch längst wi­der­legt.

Un­se­re Kli­en­ten fra­gen uns oft, wie oft sie denn in der Wo­che ein Ei es­sen dürf­ten. Ei­ns oder zwei? Mei­ne Ge­gen­fra­ge lau­tet dann: »Warum nicht je­den Tag eins?«

Ei­er – ins­be­son­de­re de­ren Dot­ter – sind wah­re Nähr­stoff­bom­ben. Ein Vergleich mit an­deren Le­bens­mitteln macht dies deutlich: Zwei Hüh­ner­eier enthalten dieselbe Men­ge an Pro­te­in­en wie bspw. 100 g Fisch oder 100 g Fleisch. Auch so man­ches Ge­mü­se kann sich in Be­zug auf Vi­ta­min­ge­hal­te hin­ter Ei­ern ver­ste­cken. Da­ne­ben sind Ei­er auch noch ex­zel­len­te Lie­fe­ran­ten von Spu­ren­ele­men­ten und Mi­ne­ral­stof­fen.

Nicht zu un­ter­schät­zen zum Bei­spiel ist der Ge­halt an Zink, der für die Im­mun­ant­wort wich­tig ist. Lei­der denkt der Mensch bei Nähr­stoff­lie­fe­ran­ten fast aus­schließ­lich an Obst und Ge­mü­se. Da­bei ha­ben eben auch an­dere Nah­rungs­mit­tel ei­ne Be­rech­ti­gung in die­sem Kon­text ge­nannt zu wer­den.

Las­sen Sie sich ihr(e) Ei(er) al­so schme­cken – ru­hig mehr­fach in der Wo­che ... ;-)

Schafs- und Ziegenkäse

Schafs- und Ziegenkäse, die wohl ältesten Käse der Welt, schmecken nicht nur aus­ge­sprochen gut, sondern sind zudem auch noch gesund.

Mit einem Fettanteil von bis zu 45 % Fett kann man sie zwar nicht gerade zu den fett­ar­men Le­bens­mit­teln zählen – es gibt auch fett­är­me­re Va­ri­an­ten – aber dafür landen mit ihnen wert­vol­le Mineralstoffe auf dem Teller. Mit rund 500 mg Cal­cium sowie 400 mg Phosphor pro 100 g, haben sie gleich zwei Mineralstoffe in ho­hem An­teil zu bie­ten, beide sorgen beim Men­schen für ge­sunde Kno­chen und Zähne.

Doch die Beiden haben noch weit mehr an ge­sund­heits­för­der­li­chen Inhaltsstoffen zu bieten. Außer den für un­se­ren Or­ga­nis­mus wertvollen Ome­­ga 3-Fett­säu­ren der Weidemilch, sind in Feta die Vi­ta­mine A, B1, B2, B12 und Vitamin D ent­hal­ten. Ei­weiß (Pro­te­in) und das Spu­ren­ele­ment Jod, run­den den »Fe­ta-Ge­sund­heits­cock­tail« ab.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Er­näh­rungs­wis­sen­schaft­ler (Oe­ko­tro­pho­lo­ge)

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