Erdbeer-Rettich-Salat mit Kräuter-Dressing

Frühling und Sommer pur! Fri­sche, sai­so­na­le Erd­bee­ren kom­bi­niert mit in hauch­dün­nen Schei­ben ge­schnit­te­nem Ret­tich. Da­zu ein wür­zi­ges Rau­ke- alias Ru­co­la-Kno­blauch-Dres­sing und ein "Hmmmh, le­cker!" ist si­cher­ge­stellt. Als Gar­ni­tur ha­ben wir grü­nen Pfef­fer und Rau­ken­kres­se ver­wen­det.

Zu unserem »Erdbeer-Rettich-Sa­lat mit Kräu­ter-Dres­sing« har­mo­niert ein frisch-fruch­ti­ger Rosé­wein, wie z. B. ein »Mav­ro Ka­la­vi­tri­nó« oder »Agior­gí­ti­ko« von der Pe­lo­pon­nes in Grie­chen­land (sie­he Ger­ne­ko­chen-Wein­tipp!) Wir wün­schen wie stets ei­nen Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

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Erdbeer-Rettich-Salat mit Kräuterdressing

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 250 g frische Erdbeeren
  • 1 kleiner Rettich
  • 1 Bund Rauke (Rucola)
  • 1 Bund Radieschen
  • 1 Glas eingelegte, grüne Pfefferkörner
  • 4 EL Traubenkernöl
  • 2 EL (Frühlingsblüten-)Honig
  • 1 EL Honigsenf
  • 2–3 EL Apfelessig
  • etwas Salz 
  • 1–2 kleine Knoblauchzehen

Zubereitung:

1) Die Rauke gut waschen. Vier Raukenblätter als Garnitur beiseitelegen, den Rest fein hacken. Rauke mit Traubenkernöl, Honigsenf, Apfelessig, fein gehacktem Knoblauch und Frühlingsblütenhonig mischen und mit dem Zauberstab in einem hohen Mixbecher fein pürieren.

2) Erdbeeren waschen, putzen und die Hälfte davon halbieren. Rettich schälen und mit einem sehr scharfen, großen Küchenmesser in feine, dünne Scheiben schneiden. Radieschen waschen, putzen und schälen und ebenfalls in feine, dünne Scheiben schneiden.

3) Rettich, Erdbeeren und Radieschen auf den Tellern anrichten, mit je einem ganzen Raukeblatt garnieren, mit etwas Rauke-Knoblauch-Dressing beträufeln. Abschließend mit den grünen Pfefferkörnern und der Raukenkresse bestreuen. Fertig!

Kombinationsempfehlung:
Kombiniert mit unserem Iberico vom Grill » wird aus der knackigen Vorspeise eine vollwertige Hauptmahlzeit.

Serviertipp: Um das kombinierte Farbenspiel aller Zutaten am besten zur Geltung zu bringen, eignen sich am besten ovalförmige, große, weiße Teller.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Erdbeeren

Schon unsere Vorfahren, die Jä­ger und Samm­ler, hat­ten le­ck­ere Erd­bee­ren als Nah­rungs­mit­tel für sich ent­deckt.

Die Na­mens­ge­bung »Bee­re«, ist je­doch ir­re­füh­rend, da Erd­bee­ren bo­tanisch ge­se­hen nicht zu den Bee­ren, son­dern zu den Sam­mel­nuss­früch­ten ge­hö­ren. Sie be­sit­zen ei­nen mitt­le­ren Zu­cker­ge­halt, we­nig Ka­lo­rien, da­für um­so mehr Vi­ta­min C, wo­durch man sie oh­ne Be­den­ken den ge­sun­den Le­bens­mit­teln zu­ord­nen kann.

Will man ab­neh­men, hilft der ho­he Vi­ta­min-C-Ge­halt die Fett­ver­bren­nung an­zu­kur­beln und un­ter­stützt zu­dem auch noch das Im­mun­sys­tem des Kör­pers da­bei, kör­per­ei­gene Ab­wehr­stof­fe auf­zu­bau­en.

Zudem be­sit­zen Erd­bee­ren Ei­sen und Fol­säu­re, die bei­de ak­tiv ei­ner Blut­ar­mut ent­ge­gen­wir­ken. Ka­li­um und Mag­ne­si­um unterstützen das Herz und das Kal­zi­um der Erd­bee­ren hilft beim Kno­chen­auf­bau.

Der in Erd­bee­ren ent­hal­te­ne Pflan­zen­farb­stoff Kaemp­fe­rol (auch: Kämp­fe­rol) hemmt be­stimm­te En­zy­me, die an ei­ner Krebs­ent­ste­hung be­tei­ligt sein kön­nen. Doch da­mit nicht ge­nug: die ro­ten Frücht­chen be­sit­zen zu­dem noch einen ho­hen Ge­halt an El­lag­säure. Die­se hilft beim Bin­den krebs­er­re­gen­der Um­welt­stof­fe und un­ter­stützt so­mit den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus da­bei, die­se un­schäd­lich zu ma­chen. 

Nicht ge­ra­de we­nig Grün­de al­so da­für, es wie un­se­re Groß­el­tern zu ma­chen und uns mit den Nah­rungs­mit­teln zu er­näh­ren, die die Na­tur uns sai­so­nal be­reit­stellt.

Rettich

Ebenso wie Erdbeeren, besitzt der in den Farben variierende Rettich einen sehr hohen Vitaminanteil, genug, um damit den Vitamin C-Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen zu decken.

Außerdem stecken im Rettich reichlich Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Kalzium, Natrium, Phosphor und Eisen), die ebenfalls für unseren Körper einen hohen gesundheitlichen Aspekt darstellen.

Radieschen

Die scharf schmeckenden Radieschen gehören zu den Kreuzblütengewächsen und verdanken ihren scharfen Geschmack den Senfölen, die in ihnen stecken. Diese wirken - bis in den Verdauungstrakt des Menschen hinein - antibakteriell, was sich positiv auf unser Immunsystem auswirkt und zudem noch die Verdauung fördert. Und schließlich ist ein gesundes Verdauungs- und Immunsystem die ideale Voraussetzung um Krankheiten wie Krebs erst gar nicht entstehen zu lassen. "Du bist, was Du isst!", war bereits in der Antike eine weit verbreitete Erkenntnis.

Die antibakterielle Wirkung hält sogar im Verdauungstrakt noch an. Dies fördert die Verdauung und schont auch Ihr Immunsystem, da es weniger Arbeit verrichten muss.

Wie auch die anderen Komponenten unseres gesunden Salates, enthalten Radieschen viele Vitamine und Mineralstoffe, sind also reich an Vitamin C, Eisen und Magnesium.

Da sie zu fast 95 Prozent aus Wasser bestehen, enthalten sie zudem nur wenige Kalorien. 


Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

 

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