Karamellisierte Kirschtomaten auf Mozza­rella

Karamellisierte Kirsch­to­ma­ten auf Moz­za­rel­la, ver­edelt mit kan­dier­tem Chi­li­zu­cker, da­zu Par­me­san­chips. Ita­lien pur! So ein­fach und schnell kann man mit ei­ner Vor­spei­se sei­ne Gäs­te be­geis­tern. Ein ech­ter Hin­gu­cker!

Als Begleiter unserer »Karamellisierten Kirsch­to­ma­ten auf Moz­za­rel­la«, har­mo­niert ein jun­ger, säure- und tan­nin­ar­mer Rot­wein oder ent­spre­chend aus­ge­bau­ter Rosé. (Sie­he Ger­ne­ko­chen-Wein­tipp!) Bon ap­pe­ti­to - Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

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Rezept Karamellisierte Kirschtomaten auf Mozzarella

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 4 Rispen Kirsch- bzw. Cherry-Tomaten
  • 150 g Parmesan, am besten "Parmigiano Reggiano"
  • 100 ml bestes, italienisches Olivenöl. Wir empfehlen Frantoi Cutreras »Primo D.O.P.«.
  • 4 Kugeln Büffel-Mozzarella
  • 70 g (1 Tasse) Kokosblütenzucker (altern.: Rohrzucker)
  • 1 TL Chilipulver
    1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Rosenpaprika
  • 1 TL Zimt
  • 2 Handvoll Kapuzinerkresse (Blätter und Blüten)

Zubereitung:

1) Tomatenrispen »vorsichtig« wa­schen, da­mit kei­ne To­ma­ten von der Ris­pe fal­len. Gut ab­trop­fen las­sen, auf ein Back­blech le­gen und gut mit dem Oli­ven­öl ein­pin­seln.

2) Ko­kos­blü­ten­zu­cker und Ge­wür­ze mit­ein­an­der ver­men­gen und die To­ma­ten da­mit be­streu­en. Back­ofen auf 200° Um­luft vor­hei­zen. To­ma­ten­ris­pen auf mitt­le­rer Schie­ne ca. 10–12 min. ga­ren. Da­bei da­rauf ach­ten, dass der Chi­li­zu­cker nicht ver­brennt. Je nach Ofen, kann es er­for­der­lich sein, die Hit­ze et­was zu re­du­zie­ren. Nach 5–6 min. er­neut Chili­zu­cker über die To­ma­ten streue­n. So­bald der Zu­cker ka­ra­mel­li­siert ist, ist der Gar­vor­gang be­en­det.

3) In der Zwi­schen­zeit den Par­me­san mit ei­ner Kü­chen­rei­be fein rei­ben und auf ein mit Back­pa­pier be­leg­tes Blech le­gen. Mit ei­ner Ga­bel klei­ne »In­seln« for­men. So lan­ge im Ofen las­sen, bis der Par­me­san ge­schmol­zen ist und eine gold­gel­be Far­be be­kom­men hat.

4) Tel­ler mit den Blät­tern der Ka­pu­zi­ner­kres­se aus­le­gen. Büf­fel­moz­za­rel­la in Schei­ben schneiden. Blät­ter der Ka­pu­zi­ner­kres­se über­lap­pend da­rauf ver­tei­len. Moz­za­rel­la noch mit et­was Chi­li­zu­cker be­streu­en und mit ei­nem Bu­tan­gas­bren­ner kurz ka­ra­mel­li­sie­ren.

5) Die To­ma­ten­ris­pen auf den Moz­za­rel­la le­gen, mit ein paar Trop­fen Oli­ven­öl be­träu­feln und mit den Par­me­san­chips gar­nie­ren. Ab­schlie­ßend noch ei­ne Ka­pu­zi­ner­bl­üte als Gar­ni­tur auf den Tel­ler le­gen.

Serviertipp:
Dazu passt ein mit et­was gu­tem Oli­ven­öl und ein paar Krü­meln Meer­salz be­streu­tes Weiß­brot, z. B. »Ciabatta«.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Tomaten

Außer einem hohen Wasseranteil, enthalten To­ma­ten viele se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders Ka­li­um stellt für den Menschen ei­nen wich­ti­gen ge­sund­heit­li­chen Fak­­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind Tomaten einige der wenigen Ge­mü­se­sor­ten, de­ren ge­sund­heits­för­dern­de Inhaltsstoffe sich durch Er­hit­zen verbessern, statt zu ver­schlech­tern. Gemeint sind die in To­ma­ten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, sogenannte An­ti­oxi­dan­ti­en, wirksame Fän­ger der zell­schä­di­gen­den, »Freien Ra­di­ka­len«, die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in To­ma­ten reich­­lich enthaltene, zur Familie der Carotinoide ge­hö­ren­de Farb­stoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirk­stoff allein, ist bereits ein gu­ter Grund, re­gel­mä­ßig Tomaten auf den Spei­­­se­­­zet­­­tel zu stel­len. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der To­ma­ten vo­raus­­set­­zend!

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

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