Tagliatelle mit Kräuter-Pesto und grünen Bohnen

Tagliatelle mit Gemüse und Kräuter-Pesto

Einfach und schnell zubereitet: Tagliatelle mit Kräuter-Pesto und grünen Bohnen. Kombiniert mit gerösteten Pinienkernen und gehobeltem Parmesan, wird aus dem Gericht ruck, zuck ein Gaumenschmaus. Bon appetito - Guten Appetit und wohl bekomm's!

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Rezept Tagliatelle mit Gemüse

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 300 g Tagliatelle
  • 300 g grüne Bohnen
  • etwas Parmesankäse, gehobelt
  • 20 g geröstete Pinienkerne
Das benötigt man zusätzlich::
Für das Kräuter-Pesto:
  • 1 Bund (ca. 40 g) frische Blattpetersilie
  • 1 kleiner Bund (ca. 25 g) Estragon
  • 1 großer Bund (ca. 60 g) Basilikum
  • 50 g geröstete Pinienkerne
  • 30 g fein geriebener Parmesan
  • 1 Msp. Zitronenschalenabrieb (unbehandelte Bio-Zitrone)
  • 125 ml *Bio-Organic-Premium-Olivenöl
  • etwas feines Meeersalz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Zubereitungsschritt 1
Kräuter-Pesto. Pinienkerne rösten. Gernekochen - Mit Wein genießen

1) Für Kräuter-Pesto und Pasta die Pinienkerne bei kleiner bis mittlerer Hitze in einer Bratpfanne ohne Fett goldbraun rösten. Nach dem Rösten die Pinienkerne sofort aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.

Zubereitungsschritt 2
Zubereitungsschritt 2

2) Währenddessen Petersilie, Basilikum und Estragon waschen, trocknen, mit einem scharfen *Kochmesser oder *Santoku-Messer grob hacken und dann in einen hohen Mixbecher geben.

Zubereitungsschritt 3
Zubereitungsschritt 3

3) Parmesan mit einer *feinen Küchenreibe klein reiben.

Zubereitungsschritt 4
Pinienkerne im Blender

4) Geröstete Pinienkerne mit dem *Zauberstab, bzw. Stabmixer oder in einem *Blender bzw. Standmixer klein häckseln.

Weitere Arbeitsschritte:

5) Mit einer *feinen Küchenreibe eine Msp. Bio-Zitronenschale abreiben und zusammen mit 50 g der gerösteten Pinienkerne zu den Kräutern in den Mixbecher geben. Olivenöl langsam, in einem dünnen Strahl zugießen und das Pesto mit dem *Zauberstab, bzw. Stabmixer pürieren. Mit etwas feinem Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Dann noch den fein geriebenen Parmesan unterrühren und das Kräuter-Pesto am Besten in ein oder zwei Weckgläser umfüllen.

6) Die grünen Bohnen abbrausen, putzen und mit einem scharfen  *Kochmesserr oder *Santoku-Messer schräg in ca. 6 - 8 cm lange Stücke schneiden. Tagliatelle gemäß Packungsanweisung in Salzwasser garen. Die letzten 10 min. der Garzeit die grünen Bohnen zugeben und im Nudelwasser mitgaren lassen.

7) Tagliatelle und Bohnen in einem Sieb abschütten, abtropfen lassen und dabei noch etwas Nudelwasser in einer Tasse auffangen. Nudeln und Bohnen zusammen mit dem Wasser in die Pfanne zu den restlichen Pinienkernen geben und auf der noch heißen Herdplatte umrühren. Je nach Vorliebe 2 - 3 EL Pesto unterrühren und alles auf großen Tellern verteilen. Zum Schluß noch mit einem *Käsehobel etwas Parmesan über die Gerichte hobeln und diese mit einem Estragonstängel sowie den restlichen Pinienkernen garnieren.

Pesto selber machen - warum es sich lohnt!

Die im Handel erhältlichen "Industrie-Pestos", werden fast ausschließlich mit minderwertigen Pflanzenölen, oder bestenfalls mit billigen und ebenfalls minderwertigen Olivenölen produziert.

Die Qualität des Öls bestimmt die Qualität des Pestos

Gerade für ein Pesto, sollte man auf Discounter-Qualität verzichten und ein hochwertiges Olivenöl verwenden. Die Qualität des Öls, bestimmt die Qualität des Pestos, und somit das Geschmacks- und Genusserlebnis!

Außerdem verfügt hochwertiges Olivenöl über einen hohen Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren, die sich günstig auf den Fettstoffwechsel auswirken. Mehr Informationen dazu, finden Sie in der zu diesem Rezept gehörenden Nährwert- und Gesundheitsanalyse von

Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf.

Pesto-Haltbarkeit

Pesto-Haltbarkeit: Nach dem Abkühlen, das Pesto am Besten in ein Weckglas füllen und in den Kühlschrank stellen. So hält es sich eine ganze Woche und länger und eignet sich auch prima zum Verschenken. Wer Pesto auf Vorrat zubereiten möchte, kann die Weckgläser prima im Wasserbad luftdicht verschließen.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Gernekochen - Mit Wein genießen Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Pasta

Entgegen häufiger Aussagen, besitzt Getreide KEINE große Mengen an pflanzlichem Eiweiß. Dafür deckt es durch seinen in Bezug auf 100 g hohen Anteil an Kohlenhydraten, fast ein Drittel des täglichen Ballaststoffanteils, bei gleichzeitig sehr geringem Fettgehalt. Für diejenigen, die auf Fleisch verzichten möchten, also Vegetarier und Veganer (vegan dann: 'Pasta secca' ohne Ei!), liegt Pasta also "voll im Trend" und ist ein fester Bestandteil des Speiseplanes geworden. Für Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, ist Getreide allerdings ungeeignet. Auch Diabetiker oder "Low-Carb-Jünger" halten sich wegen des hohen Anteils an Kohlenhydraten bei Pasta besser zurück.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen oder auch Busch- oder Gartenbohnen, enthalten neben einem hohen Vitamin-C-Anteil - der beim Kochen leider zum größten Teil verlorengeht - wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium und Kalzium sowie das Spurenelement Mangan. Kalium besitzt eine für den menschlichen Stoffwechsel entwässernde Wirkung, ist also harntreibend. Die in den Bohnen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe unterstützen zudem unseren Organismus bei der Bekämpfung von Entzündungen und Bakterien. 

Bohnen müssen unbedingt gekocht werden, sie dürfen auf keinen Fall roh verzehrt werden, da Sie das giftige Glykoprotein Phasin enthalten. Dieses lässt das Blut verklumpen, schon eine kleine Menge Bohnensamen rufen Symptome wie Übelkeit, Fieber und Durchfall bis hin zu Krampfanfällen hervor. Sogar ein Kreislaufschock ist durch den rohen Verzehr grüner Bohnen möglich. Was sich wie der bedenkliche Beipackzettel eines verschreibungspflichtigen Medikamentes anhört, ist in der Koch-Praxis dann zum Glück ohne Belang, denn das das giftige Phasin wird beim Kochen der Bohnen unschädlich gemacht.

Bohnen enthalten zudem viel Eiweiße sowie eine Reihe von für den menschlichen Organismus wertvollen Aminosäuren, leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Eiweißversorgung und enthalten zudem noch verdauungsfördernde Ballaststoffe, die möglichen Blähungen entgegenwirken.


Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Aktuelles rund um unseren Food Blog. Gernekochen - Mit Wein genießen.