Spaghetti alla puttanesca originale

Spaghetti alla Puttanesca originale

Spaghetti alla Puttanesca originale - echt scharf, was nicht nur allein der Namensgebung geschuldet ist, sondern auch den speziellen scharfen Peperoncini als Zutat. Aber auch Knoblauch und Zwiebeln, Tomaten und Sardellen in Olivenöl machen das Gericht zu einem mediterranen Geschmackserlebnis.

Woher kommt die Namensgebung?

Der historische Ursprung der Namens-gebung wird auf unterschiedliche Varianten bzw. Anekdoten zurückgeführt; von der italienischen, umgangssprach-
lichen Übersetzungsmöglichkeit "Abfälle", bis hin zur möglichen Namensgebung in Bezug auf das sogenannte "horizontale Gewerbe" Italiens. Was auch immer stimmen mag - die im Gericht verwen-
deten "Peperoncini" machen den Genuss auf jeden Fall zu einer echt "scharfen Sache".

Zu unserem italienischen Klassiker passt ein tanninfreier, leicht gekühlter Rot- oder gut gekühlter Roséwein. (Siehe Gernekochen-Weintipp!) "Bon appetito" - Guten Appetit und wohl bekomm's!

Unsere Empfehlungen

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Rezept Spaghetti alla puttanesca originale

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 800 g reife Tomaten, z.B. San Marzano
  • 1 Dose Sardellen in Olivenöl
  • 1 Packung (400 - 500g) Spaghetti
  • schwarze und grüne, entsteinte Oliven
  • 4 kleine Peperoncinis
  • 2 - 3 EL *mittel- bis intensivfruchtiges Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel oder Schalotte
  • Knoblauchknolle, am besten frischer, französischer
  • 3 TL Kapern
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • gehobelter Parmesan
  • etwas Oregano
  • ein paar Stiele frische Petersilie und Basilikum
  • 1 Msp. Zitronenschalenabrieb (Bio-Zitrone)
  • Salz und etwas
  • Pfeffer aus der Mühle
Zubereitungsschritt 1
Spaghetti alla puttanesca - Zubereitungsschritt 1

1) Die Tomaten waschen, kreuzweise einschneiden und in heißem Wasser 3 - 4 min. kochen. Mit einem nassen Küchentuch abschrecken und die Häute mit einem kleinen Küchenmesser abziehen. Alle Tomaten grob schneiden.

Zubereitungsschritt 2
Spaghetti alla puttanesca - Zubereitungsschritt 2

2) Zwiebel und Knoblauch schälen, Peperoncinis waschen und trocknen. Mit einem scharfen *Kochmesser oder  *Santoku-Messer fein würfeln. Je nach gewünschtem Schärfegrad eine oder zwei Peperoncini in dünne Scheiben schneiden, die Restlichen so lassen.

Zubereitungsschritt 3.1
Spaghetti alla puttanesca - Zubereitungssschritt 3

3) Alle Zutaten aus Arbeitsschritt 2 in einer beschichteten *Schmorpfanne bei mittlerer Hitze kurz in Olivenöl - wir verwendeten dafür unser *Referenzöl unter den mittel- bis intensiv Fruchtigen - anschwitzen.

Zubereitungsschritt 3
Spaghetti alla arrabiata - Zubereitungsschritt 3

3) Tomatenstücke und Gemüsebrühe zugeben, den Deckel halb auflegen und die Sauce auf kleiner bis mittlerer Hitze so lange weiterköcheln und einreduzieren, bis sie eine schöne, feste Konsistenz bekommen hat. Mit Pfeffer, Salz und einer Msp. Zitronenschalenabrieb abschmecken. Kräuter abbrausen, trocknen und klein hacken. Gehackte Kräuter, kleingeschnittene Sardellen, Oliven und Kapern zufügen und alles zusammen ca. 3 min. weiterköcheln lassen.

Zubereitungsschritt 3
Spaghetti  alla arrabiata - Zubereitungsschritt 4

5) Pasta gemäß Packungsanweisung in heißem Salzwasser 'al dente' kochen lassen. Danach in einem großen Sieb abschütten und mit den Zutaten gut vermengen. Auf großen Tellern anrichten und mit einer ganzen Peperoncini und etwas Petersilie garnieren.

Tipp: wir haben unsere Spaghetti alla arrabiata noch mit einer handvoll kleiner Strauchtomaten garniert!

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe) Michael Pagelsdorf
Pasta

Entgegen häufiger Aussagen, besitzt Getreide KEINE große Mengen an pflanzlichem Eiweiß. Dafür deckt es durch seinen in Bezug auf 100 g hohen Anteil an Kohlenhydraten, fast ein Drittel des täglichen Ballaststoffanteils, bei gleichzeitig sehr geringem Fettgehalt. Für diejenigen, die auf Fleisch verzichten möchten, also Vegetarier und Veganer (vegan dann: 'Pasta secca' ohne Ei!), liegt Pasta also "voll im Trend" und ist ein fester Bestandteil des Speiseplanes geworden. Für Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, ist Getreide allerdings ungeeignet. Auch Diabetiker oder "Low-Carb-Jünger" halten sich wegen des hohen Anteils an Kohlenhydraten bei Getreide besser zurück.

Tomaten

Außer einem hohen Wasseranteil, enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch verschiedene Mineralstoffe. Besonders Kalium stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind Tomaten einige der wenigen Gemüsesorten, deren gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe sich durch Erhitzen verbessern, statt zu verschlechtern. Gemeint sind die in Tomaten enthaltenen Polyphenole, sogenannte Antioxidantien, wirksame Fänger der zellschädigenden, "Freien Radikalen", die - sobald aktiv - ihrem Namen alle Ehre machen. Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide gehörende Farbstoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirkstoff allein, ist bereits ein guter Grund, regelmäßig Tomaten auf den Speisezettel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten voraussetzend!

Oliven

Wichtig: Unbedingt gefärbte Oliven vermeiden!

Diese enthalten gesundheitsbedenkliches Eisengluconat (Eisen(II)-gluconat, E-579). Fügt man diesen sogenannten "Lebensmittel-
zusatzstoff" den Oliven hinzu, kommt es zu einem Oxidationsvorgang, welcher wiederum die einheitlich schwarze Färbung der Oliven bewirkt.

Ungefärbte,schwarze Oliven erkennt man daran, dass ihre Farbgebung zwischen hellen und dunklen Schwarztönen schwankt.
Gefärbte, schwarze Oliven erkennt man an ihrer einheitlichen, tiefschwarzen Färbung, wie sie in der Natur so nicht vorkommt.

Natürliche, also ungefärbte schwarze Oliven, sind voll ausgereifte, grüne Oliven. Noch grüne Oliven, enthalten mehr Vitamine und Mineralstoffe, aber eben auch mehr Wasser als die schwarzen. Zudem besitzen sie gegenüber den schwarzen einen wesentlich höheren Anteil wertvoller, einfach ungesättigter Fettsäuren.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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