Original Piz­za-Na­po­li-Re­zept

Original Pizza-Napoli-Rezept

Original Pizza-Napoli-Rezept

Da kann man schon mal durcheinander kommen: Während sich hinter einer »Pizza neapolitanisch« nichts anderes, als eine »Pizza Mar­ghe­ri­ta« verbirgt, findet man auf einer »Pizza Napoli« zusätzlich noch Sardellen (Anchovis), Ka­pern und schwarze Oliven.

Eiserne Rezept-Regeln, im Sinne von »Pizza Napoli Original Zutaten«, gibt es hier jedoch nicht. Dies widerspräche dem Grundprinzip der Resteverwertung bei der Belagwahl. So kann jeder für sich ent­schei­den und den Belag nach Herzenslust und per­sön­li­chen Vor­lieben zusammenstellen. Wir könn­ten uns optional z.­ B. noch Ar­ti­scho­cken­her­zen für unsere Pizza Napoli vorstellen ...

Gernekochen-Weintipp

Unsere Empfehlung zu ei­ner »Ori­gi­nal Piz­za Na­po­li« ist ein mi­t­tel­­kräf­­ti­­ger Rot­wein mit aus­­ge­­präg­­ter Frucht und mil­­dem Tan­nin (sie­he Ger­ne­ko­chen-Wein­tipp!). Wir wün­­schen wie stets ei­nen Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

Rezept:
Pizza Napoli Ori­gi­nal­re­zept

Zutaten für 4 Personen

Pizzateig original Neapel:

Bierhefe für Pizzateig:

Pane Angeli »Lievito di birra« – Mastro Fornaio

Herrlich lockere Pizza! Für den Teig ei­ner ech­ten Piz­za Na­po­le­ta­na ver­wen­det man in Ita­li­en nur Mehl, Was­ser, Salz – und Bier­he­fe. Das Ge­heim­nis? Bier­he­fe gibt dem Piz­za­teig ei­nen be­son­ders kraft­vol­len Wachs­tums­schub.

  • 1 gestr. TL Zucker
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1 gestr. TL Oregano (optional)

Für die Pizzasauce:

  • 1 Dose San-Marzano-Tomaten geschält oder frische Tomaten (ca. 400 g)
  • 2 kleine Schalotten oder weiße Zwiebeln
  • 100 ml trockener Rotwein
  • 2–3 Knoblauchzehen, je nach Größe
  • 5–6 EL *Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig »
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1–3 Lorbeerblätter, je nach Größe
  • 1–2 EL Oregano, je nach persönlicher Vorliebe
  • 3 TL Zucker
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Salz

Original Pizza Napoli Zutaten:

  • 200 g Büffelmozzarella
  • 16 Sardellen a. d. Glas
  • 1 handvoll Kapern
  • ca. 20 schwarze Oliven, ungefärbt

Das benötigt man zusätzlich:

  • 4 Lagen Backpapier
  • etwas Mehl für die Arbeitsfläche und für das Backpapier
  • Pizzaschieber (Pizzaschaufel)
  • Pizzastein- / Brotbackbackstein (Von uns »heiß« em­pfohlen!)

Zubereitung:

Kommentare:

Daniel

Wirklich tolles Video, ist euch sehr ge­lun­gen. So­wohl vor als auch hin­ter der Ka­me­ra. Und vie­len Dank da­für dass ich jetzt su­per Hun­ger habe und mei­ne Mit­tags­pau­se et­was vor­zie­hen muss. ;-)

Stefania

Ihr seid ja wieder me­ga! Was für ei­ne Ar­beit und Lie­be zum De­tail! 

Groß­ar­tig!

Francesco

I miei complimenti! 😀

Monika

Jetzt hätte ich gerne eine Pizza Napoli …😊



3) Teigballen zuerst mit dem Nu­del­holz aus­rol­len, da­nach fi­nal mit den Hän­den platt drü­cken und zu kreis­run­den, ca. 28 cm gro­­ßen Fla­den for­men. Da­bei die Teig­rän­der et­was di­cker las­sen. (Tipp: Der Teig wird luf­ti­ger, wenn man ihn mit den Hän­­den und nicht mit der Nu­del­rol­le plät­tet. Will der Teig nicht groß ge­nug wer­den, hilft die »Krei­sen­de-Fin­ger-Me­thode!«) Teig­­fla­den zu­erst dünn mit Piz­­za­­sau­­ce be­strei­chen und da­nach mit Piz­za-Na­po­li-Zu­­ta­­ten be­le­gen.

4) Pizzastein im Backofen auf Oberhitze/Unterhitze mit max. Tem­peratur 30 Min. vorheizen. Piz­za­schie­ber mit Back­pa­pier be­le­gen und mit gro­bem Vollkorn-Mehl bestreuen. Backpapier mit dem Daumen am Schieber festhalten und Pizza mit ruck­artigen Be­we­gung­en auf den Stein rutschen las­sen. Dabei Ofen­hand­schuh tragen! Pizza 8–10 Min. goldbraun ba­cken.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Pizzateig

Entgegen häufiger Aussagen, besitzt Getreide KEINE große Mengen an pflanzlichem Eiweiß. Dafür deckt es durch seinen in Bezug auf 100 g hohen Anteil an Koh­len­hy­dra­ten, fast ein Drittel des täglichen Bal­last­stoff­an­teils, bei gleichzeitig sehr geringem Fett­ge­halt. Für diejenigen, die auf Fleisch verzichten möch­ten, al­so Ve­ge­ta­rier und Veganer (vegan dann: »Pasta secca« ohne Ei!), liegt Pasta also voll im Trend und ist ein fester Bestandteil des Spei­­se­­pla­­nes ge­wor­den.

Für Menschen, die an einer Glu­ten­­un­ver­träg­lich­keit leiden, ist Ge­trei­de allerdings un­ge­eig­net. Auch Dia­be­ti­ker oder »Low-Carb-Jünger« halten sich wegen des hohen An­teils an Koh­len­hy­dra­ten bei Ge­trei­de besser zurück.

Tomaten

Außer einem hohen Wasseranteil, enthalten To­ma­ten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Besonders Ka­li­um stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Fak­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind Tomaten einige der wenigen Ge­mü­se­sor­ten, deren ge­sund­heits­för­dern­de Inhaltsstoffe sich durch Er­hit­zen verbessern, statt zu ver­schlech­tern. Gemeint sind die in Tomaten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, sogenannte An­ti­oxi­dan­ti­en, wirksame Fän­ger der zell­schä­di­gen­den »Freien Ra­di­ka­len«, die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide ge­hö­ren­de Farb­stoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirk­stoff allein, ist bereits ein guter Grund, re­gel­mä­ßig Tomaten auf den Spei­se­zet­tel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten vo­raus­set­zend!

Oliven

Wichtig: Unbedingt gefärbte Oliven vermeiden!

Diese enthalten gesundheitsbedenkliches Ei­sen­glu­co­nat (Eisen(II)-gluconat, E-579). Fügt man diesen sogenannten »Lebensmittelzusatzstoff« den Oliven hinzu, kommt es zu einem Oxidationsvorgang, wel­cher die einheitlich schwar­ze Färbung der Oliven bewirkt.

Ungefärbte schwarze Oliven erkennt man daran, dass ihre Farbgebung zwischen hellen und dunklen Schwarztönen schwankt.
Gefärbte schwarze Oliven erkennt man an ihrer ein­heit­li­chen, tiefschwarzen Färbung, wie sie in der Natur so nicht vorkommt.

Natürliche, also ungefärbte schwarze Oliven, sind voll ausgereifte grüne Oliven. Noch grüne Oliven, ent­hal­ten mehr Vitamine und Mineralstoffe, aber eben auch mehr Wasser als die schwarzen. Zudem besitzen sie gegenüber den schwarzen einen we­sent­lich höheren Anteil wertvoller, einfach un­ge­sät­tig­ter Fettsäuren.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Frühernte-Olivenöl

Man lernt nie aus!

Olivenöl eignet sich nicht zur Zu­be­rei­tung einer Ma­yon­nai­se mit dem Zauberstab, da es durch die hohe Schlagfrequenz des Mixers bitter wird.

Stimmt!

Es stimmte je­den­falls so lan­ge, bis wir Spyridoula´s 100% Greek Extra Na­ti­ves Oli­ven­öl ganz spe­zi­el­les Oliven­öl ent­deckten. Es wird aus ei­ner sehr sel­tenen Oli­ven­sorte her­ge­stellt, die in Grie­chen­land gerade ein­mal 4 Pro­zent des Oli­ven­an­baus be­trägt. Olivenöl der Sorte »Patrinía« hat die Ei­genschaft, dass es auch bei einer ho­hen Schlag­fre­quenz nicht bit­ter wird. So kann man mit die­sem Öl eine wirk­lich ge­sunde Mayon­nai­se mit wert­vollen ein­fach und zwei­fach ge­sät­tig­ten Fett­säu­ren her­stellen.

Spyridoula´s AGURÉLEO – Früh­ern­te-Oliven­öl

kommt aus der Re­gion Egia­lia von der Pelo­pon­nes in Grie­chenland und wird aus der sel­tenen Oliven­sorte »Pa­tri­nía« her­ge­stellt.

»AGURÈLEO« oder wie es die Grie­chen in der An­tike nann­ten: »Omotrives« oder »Omfakio«, ist das grü­ne, na­turtrübe Frühernte-Oli­venöl. Es gilt er­­näh­­rungs­­phy­­sio­­lo­­gisch und bio­lo­gisch als das wert­­volls­­te, als der »Rolls Royce« unter den Oli­ven­ölen.

Es ist reich­hal­ti­ger an es­sen­tiel­len Nähr­stof­fen und se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen, als je­des an­de­re Oliven­öl: vor al­lem reich an Vi­ta­mi­nen und Po­ly­phe­no­­len, die nach Mei­nung der Wissen­schaft un­sere Zel­len vor frei­en Ra­di­ka­len schüt­­zen.

Be­reits Hip­po­kra­tes, einer der Vä­ter der mo­der­nen Me­di­zin, war von sei­nen he­raus­ra­gen­den Ei­gen­schaf­ten über­zeugt.

Hier AGURÉLEO-Olivenöl bestellen

Basiswissen: Brattemperaturen für Öle und Fette

Alarmstufe Rot: Rauchtemperatur erreicht!

Wenn es in der Pfanne raucht, ist das ein un­trüg­li­cher Hinweis darauf, dass die maximal nutz­ba­re Brat­tem­pe­ra­tur des Öls oder Fetts über­schrit­ten wurde. Dieser Zustand wird als »Rauch­­punkt« be­zeich­net, gemessen wird die kri­ti­sche Tem­pe­ra­tur in Grad Cel­sius.

Verschiedene Öle und Fette im Vergleich

Mit viel Rechercheleistung hat das Team von »Ger­ne­kochen – Mit Wein ge­nie­ßen« eine Tabelle mit den am häu­figs­ten ver­wen­de­ten Ölen und Fetten zu­sam­men­ge­stellt. Was geht und was nicht?

Unsere »Brattemperaturen für Öl­e und Fet­te-Ta­bel­le« liefert die Antworten und einen auf­schluss­rei­chen Über­blick.

Brattemperaturen für Öle u. Fette

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