Mediterraner Grill­kar­tof­fel­sa­lat

Mediterraner Grillkartoffelsalat

Mediterraner Grillkartoffelsalat

Einen Mediterranen Kar­tof­fel­sa­lat » mit Oli­ven­öl, Kräu­tern und Oli­ven und auch ei­nen Grie­chi­schen Kar­tof­fel­sa­lat » mit Fe­ta und grie­chi­schem Jo­ghurt, ha­ben wir be­reits mehr­fach in un­se­rer Ger­ne­kü­che ge­nos­sen. Bei­de Va­ri­an­ten sind äu­ßerst schmack­haft und durch die Wahl ih­rer Zu­ta­ten zu­dem auch noch ge­sund.

Auf die Idee, Kar­tof­fel­schei­ben zu gril­len und da­raus an­schlie­ßend ei­nen »Me­di­ter­ra­nen Grill­kar­tof­fel­sa­lat« zu­zu­be­rei­ten, sind wir aber erst jetzt ge­kom­men. Wie bei den an­de­ren bei­den Kar­tof­fel­sa­la­ten, ha­ben wir für die Zu­be­rei­tung des Dres­sings ein Oli­ven­öl ers­ter Qua­li­tät ver­wen­det. Als wei­te­re Zu­ta­ten ka­men noch wei­ßer Bal­sa­mi­co-Es­sig, Zi­tro­nen­saft, für eine frisch-fruch­ti­ge No­te, Ahorn­si­rup für et­was Sü­ße so­wie Knob­lauch und etwas BBQ-Rub für einen wür­zi­g-aro­ma­ti­schen Ge­schmack an un­ser Dres­sing.

Ei­nen ge­schmack­li­chen Ex­tra-Kick, er­hielt un­ser Dres­sing ab­schlie­ßend noch durch ei­nen Ess­löffel »TO­MA­MI«, ein flüs­si­ges To­ma­ten­kon­zen­trat, wel­ches aus rein na­tür­li­chen Zu­ta­ten her­ge­stellt wird und ganz her­vor­ra­gend schmeckt.

Frühlingszwiebeln, die wir eben­falls ge­grillt ha­ben, hal­bier­te Oli­ven, Par­me­san­ho­bel und fri­sche Kräu­ter run­de­ten das me­di­ter­ra­ne Ge­schmacks­er­leb­nis per­fekt ab.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Mediterraner Grill­kar­tof­fel­sa­lat« ser­vie­ren wir für Weiß­wein­lieb­ha­ber ei­nen kräf­ti­gen Char­don­nay oder al­ter­na­tiv – wer lie­ber ei­nen Rot­wein ge­nie­ßen möch­te – ei­nen »Ne­ro d'Avo­la«, ei­nen frucht­­be­­ton­­ten, tro­­cke­­nen Rot­wein aus Si­zi­li­en. Ein­­­­fach mal auf un­­­­se­­r »Wein­­­tipp-Ic­on« tip­­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­­schen wie stets Buon ap­pe­ti­to – ei­­nen Gu­­ten Ap­­pe­­tit und wohl be­­komm's!

Rezept:
Mediterraner Grill­kar­tof­fel­sa­lat

Zutaten für 4 Personen



Für den Einkaufszettel:

  • 800 g Kartoffeln, festkochend
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 handvoll schwarze, entsteinte Kalamata-Oliven
  • 80 g gehobelter Parmigiano reggiano

Für das Dressing:

  • 2 EL weißer Balsamico-Essig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 Msp. Zitronenschalenabrieb (Bio-Zitrone)
  • 2 klein gehackte Knoblauchzehen
  • 4–5 EL *bestes, italienisches Olivenöl »
  • 4 Zweige frisch gehackte Petersilie
  • 2 Zweige frisch gehackter Oregano
  • etwas BBQ-Rub
  • 1 EL *TOMAMI #1 »
  • etwas Meersalz und
  • 1 Prise Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1) Kartoffeln 20 Min. in ko­chen­dem Salz­was­ser vor­ga­ren. An­schlie­ßend in noch hei­ßem Zu­stand pel­len und der Län­ge nach in fin­ger­di­cke Schei­ben schnei­den. Früh­lings­zwie­beln ab­brau­sen und tro­­cken­­schüt­­teln. Vom Par­­me­san mit ei­­nem Kä­se­ho­bel Spä­ne ab­zie­hen. Oli­ven der Län­ge nach hal­bieren.

2) Kräuter ab­brausen, tro­cken­schüt­teln und klein ha­cken. Kno­b­­lauch pel­­­len und eben­falls klein ha­­cken. Zitronenschale mit ei­ner fei­nen Kü­chen­rei­be ab­rei­ben. Rest­li­che Zu­ta­ten be­reit­stel­len.

3) Al­le Dres­sing-Zu­ta­ten mi­tein­an­der ver­men­gen.

4) Grill vorhei­zen. Kar­tof­fel­schei­ben und Früh­lings­zwie­beln von bei­den Sei­ten gril­len. Früh­lings­zwie­beln nach dem Gril­len schräg in Stü­cke schnei­den. Grill­gut mit den hal­bier­ten Oli­ven in ei­ne Schüs­sel ge­ben. Dres­sing da­rüber­ge­ben. Al­le Zu­ta­ten gut mit­an­der ver­men­gen. Grill­kar­tof­fel­sa­lat mit ge­ho­bel­ten Par­me­san­ gar­nie­ren und noch warm serv­ie­ren.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Kartoffeln bzw. »Erdäpfel«

Kartoffeln, in bestimmten Regionen Deutschlands sowie einigen Nachbarländern auch als »Erdäpfel« oder »Grundbirnen« bzw. »Grumbeeren« (Pfalz)) und weiteren Regionalnamen bekannt, gehören wie auch Tomaten und Paprika zur Familie der Nachtschattengewächse.

Gemäß statistischen Umfragen ist die Knollenfrucht nach wie vor der Deutschen liebste Beilage und das ist auch gar nicht schlecht. Kartoffeln sind vitamin- und mineralstoffreich und dabei noch kalorienarm. Vor allem das Vitamin-C ist in nennenswerten Mengen in der Nutzpflanze enthalten. Des weiteren besitzen die Knollen einen hohen Eiweißanteil, der in Kombination mit den in unserem Rezept verwendeten Eiern sehr gut von unserem Organismus resorbiert und in körpereigenes Eiweiß transformiert werden kann.

Gekochte Kartoffeln wirken sich allerdings stark auf den Blutzucker aus, da die Stärke durch den Kochvorgang als nahezu reine Glucose im Dünndarm aufgenommen wird.
Lässt man die Kartoffel nach dem Kochvorgang erkalten und verarbeitet sie dann erst weiter, bildet sich eine »Resistente Stärke«, die sich wesentlich günstiger auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. So werden z. B. Bratkartoffeln klassicherweise aus erkalteten Kartoffeln hergestellt.

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein natürliches Antibiotikum und be­kämp­fen wirk­sam schädliche Pilze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­­bel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wir­kung. Die Kombination der beiden bringt ein star­kes Duo hervor. Beide enthalten wert­vol­le An­­ti­­oxi­­dan­­ti­­en, die als Fänger "Freier Ra­di­ka­ler" unseren Organismus dabei helfen, gesund zu blei­ben. Die zur Gattung der Li­lien­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflanzen ver­fü­gen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich profitieren. Enthalten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E.

Außer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Eisen, Zink und Ma­gne­si­um, sind noch eine ganze Reihe weiterer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln enthalten, so­dass man bei­­de Pflanzen durch­aus als hochwertige Mi­ne­ral­stoff-Lie­feranten bezeichnen kann.

Oliven

Wichtig: Unbedingt ge­färb­te Oli­ven ver­mei­den!

Die­se ent­hal­ten ge­sund­heits­be­denk­li­ches Ei­sen­glu­co­nat (Ei­sen(II)-glu­co­nat, E-579). Fügt man die­sen so­ge­nann­ten »Le­­bens­­mit­­tel­zu­­satz­­stoff« den Oli­ven hin­zu, kommt es zu ei­nem Oxi­da­tions­vor­gang, wel­cher wie­de­rum die ein­heit­lich schwar­ze Fär­bung der Oli­ven be­wirkt.

Un­ge­färb­te schwar­ze Oli­ven er­kennt man da­ran, dass ih­re Farb­ge­bung zwi­schen hel­len und dunk­len Schwarz- und Braun­­tö­­nen schwankt.

Ge­färb­te schwar­ze Oli­ven er­kennt man an ihrer ein­heit­lichen, tief­schwar­zen Fär­bung, wie sie in der Na­tur so nicht vor­kommt.

Na­türli­che, al­so un­ge­färb­te schwar­ze Oli­ven, sind voll aus­ge­reif­te, grü­ne Oli­ven. Noch grü­ne Oli­ven, ent­hal­ten mehr Vi­ta­mi­ne und Mi­ne­ral­stof­fe, aber eb­en auch mehr Was­ser als die Schwar­zen. Zu­dem be­sit­zen sie ge­gen­üb­er den Schwar­zen ei­nen we­sent­lich hö­he­ren An­teil wert­vol­ler, ein­fach un­ge­sät­tig­ter Fett­säu­ren.

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », be­geis­tert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Oli­ven­öl. Ja mehr noch, man kann uns als echte "Oli­ven­öl-Fans", bezeichnen.

Das liegt in erster Linie am hervorragenden Ge­schmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen gesund zu bleiben.

So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mi­ne­ral­stof­fen über zahlreiche, sekundäre Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus, beginnt die Wissenschaft erst langsam zu ver­steh­en.

Einige von Ihnen werden erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch unsere Darm­bak­te­rien richtig aktiv und begünstigen so zahl­reiche positive, bio­lo­gi­sche Wirkungen, z.#8239;B. sind sie antibakteriell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und dabei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie dabei teilweise sogar den Vi­ta­minen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: alle positiven Aus­wir­kun­gen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter, da­rü­ber sollte man sich im Klaren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Zu Besuch auf Son­jas Zie­gen­farm

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

Kerntemperaturen u. Slow Cooking

Unsere Empfehlungen

Affiliate-Links – Teilnahme am Partnerprogramm

Alle Produkte, die wir selbst in unserer "Gerneküche" benutzen und mit deren Qualität wir mehr als zu­frie­den sind, empfehlen wir guten Gewissens ger­ne weiter. Die aktiven Produkt-Verlinkungen un­se­rer Kaufempfehlungen, haben wir mit einem *Sternchen gekennzeichnet. Weitere Information dazu finden Sie im Impressum!

Aktuelles rund um unseren Foodblog »