Gemüselasagne vege­ta­­risch

– Her­zens­wär­mer aus dem Of­­en

Gemüselasagne vegetarisch - Soulfood aus dem Ofen

Ge­mü­se­la­sag­ne ve­ge­ta­risch

Italienischer Klas­si­ker mal ohne Fleisch

Um es direkt zu sagen: Wir es­sen sehr ger­ne Fleisch, aber eben nicht je­den Tag. Lie­ber ein- bis zwei­mal Mal die Wo­che und dann in bes­ter Qua­li­tät. Men­schen, die die­se Ess­ge­wohn­hei­ten prak­ti­zie­ren, nen­nen sich im Neu­deut­schen »Fle­xi­ta­rier«, ha­ben wir uns sa­gen las­sen. ;-)
Aber zu­rück zu un­se­rer »Ge­mü­se­la­sag­ne ve­ge­ta­risch« – ein Her­zens­wär­mer aus dem Ofen. To­ma­ten dür­fen na­tür­lich in der Fül­lung nicht feh­len, und da Ka­rot­ten ge­schmack­lich sehr gut mit To­ma­ten har­mo­nie­ren, ha­ben wir die­se als wei­te­ren »Star« un­se­rer Ge­mü­se-La­sag­ne ge­wählt.

Gernekochen-Weintipp

Als Begleiter unserer ve­ge­ta­ri­schen Ge­mü­se­la­sag­ne har­mo­niert z. B. ein fruch­ti­ger »Sangiovese« aus der Tos­ca­na ganz wun­der­bar. Wir wün­schen »Bon ap­pe­ti­to« – Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

Rezept Gemüselasagne vegetarisch

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 6 EL  *intensivfruchtiges Olivenöl »
  • 40–60 g Parmesan am Stück
  • 2 Stengel frische Petersilie
  • 1–2 TL Oregano
  • 100 ml (1/2 Tasse) Gemüsebrühe
  • 1 TL Bio-Kokosblütenzucker
  • etwas Salz und
    Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1) Karotten waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch und Zwiebeln pellen und fein hacken.

 

2) In einer tiefen Schmorpfanne zuerst die Zwie­beln und danach noch kurz den Knoblauch bei mittlerer Hitze in Olivenöl glasig dünsten, in eine Schale umfüllen und beiseite stellen. Pfanne vom restlichen Fett reinigen. Hitze auf hohe Stufe erhöhen und Tomatenmark unter ständigem Rüh­ren kurz an­rös­ten, mit dem Zucker ka­ra­mel­li­sie­ren. Mit Ge­mü­se­brü­he ab­löschen und wei­ter­rüh­ren bis das Tomatenmark sich komplett in der Brü­he aufgelöst hat. Hitze auf mittlere Stufe re­du­zieren und die ge­düns­te­ten Zwiebeln und Knoblauch wie­der zu­fü­gen.

Die geschälten Tomaten klein schneiden und zu­sam­men mit den passierten Tomaten in die Pfan­ne geben. Lorbeer zufügen und alles so lange ein­ko­chen, bis sich eine schöne Konsistenz ergibt.

Inzwischen die Karottenscheiben in einem aus­­rei­­chend großen Topf mit Wasser und 1 Prise Salz »bissfest« blanchieren. Die Tomatensauce am Ende der Garzeit noch mit Oregano, Salz und Pfeffer ab­schme­cken und Lorbeer entfernen.

 

3) In einer feuerfesten Form nun abwechselnd eine Lage der Tomatensauce mit 1 Lage Ka­rot­ten­schei­ben und geriebenem Parmesan schichten und die Schichten jeweils mit den La­sag­ne­blät­tern von­ein­an­der tren­nen. Für das Reiben des Parmesans eignet sich eine feine Küchenreibe ganz hervorragend. Mit dem Schichten so lange fortfahren, bis die Auflaufform gefüllt ist und – gemäß klassischer Zubereitung – mit einer Lage Lasagneblätter abschließen. Wir haben mit einer Schicht Tomaten und Käse abgeschlossen, da dies nach unserem Empfinden für's Auge schöner aussieht.

 

4) Backofen auf 180° Umluft (200° Ober-Unterhitze) vorheizen und die Gemüse-Lasagne ca. 25 Min. darin backen. Lasagne portionsweise auf Tellern verteilen und noch mit etwas gehobelten Parmesan und frischer Blattpetersilie garnieren.

Serviertipp: Wir haben die Lasagne noch mit je 1–2 erwärmten, geschälten Tomaten garniert und das Gericht mit etwas frischer Pe­ter­si­lie bestreut.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Pasta bzw. Getreide

Entgegen häufiger Aus­sa­gen, be­sitzt Ge­trei­de KEI­NE gro­ßen Men­gen an pflanz­li­chem Ei­weiß. Da­für deckt es durch sei­nen in Be­zug auf 100 g ho­hen An­teil an Koh­len­hy­dra­ten, fast ein Drit­tel des täg­li­chen Bal­last­stoff­an­teils, bei gleich­zei­tig sehr ge­rin­gem Fett­ge­halt. Für die­je­ni­gen, die auf Fleisch ver­zich­ten möch­ten, al­so Ve­ge­ta­rier und Ve­ga­ner (ve­gan dann: »Pas­ta sec­ca«, oh­ne Ei!), liegt Pas­ta so­mit voll im Trend und ist ein fes­ter Be­stand­teil des Spei­se­pla­nes ge­wor­den. 

Für Men­schen, die an ei­ner Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit lei­den, ist Ge­trei­de al­ler­dings un­ge­eig­net. Auch Dia­be­ti­ker oder »Low-Carb-Jün­ger« hal­ten sich we­gen des ho­hen An­teils an Koh­len­hy­dra­ten bei Ge­trei­de bes­ser zu­rück.

Tomaten

Außer einem hohen Wasseranteil, enthalten To­ma­ten viele se­kundäre Pflanzenstoffe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Besonders Ka­li­um stellt für den Menschen ei­nen wichtigen gesundheitlichen Fak­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind Tomaten einige der wenigen Ge­mü­se­sor­ten, deren ge­sund­heits­för­dern­de Inhaltsstoffe sich durch Er­hit­zen verbessern, statt zu ver­schlech­tern. Gemeint sind die in Tomaten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, sogenannte An­ti­oxi­dan­ti­en, wirksame Fän­ger der zell­schä­di­gen­den, "Freien Ra­di­ka­len", die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide ge­hö­ren­de Farb­stoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirk­stoff allein, ist bereits ein guter Grund, re­gel­mä­ßig Tomaten auf den Spei­se­zet­tel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten vo­raus­set­zend!

Karotten ali­as »Möh­ren« ali­as »Mohr­rü­ben«  ali­as »Gel­be Rü­ben«

Die in Deutschland sehr beliebten und in der Küche viel­sei­tig verwendbaren Möhren bzw. Mohrrüben, ge­hö­ren zu den Dol­den­blü­ten­ge­wäch­sen. Sie sind reich an Mi­­ne­­ral­­stof­­fen und Spu­ren­­ele­­men­­ten wie Ka­­li­um, Phos­­phor, Cal­ci­um, Mag­ne­si­um und Zink so­wie reich an Ca­ro­tin, welches in den Möh­­ren in Form von Alpha- wie auch Be­ta-Ca­ro­tin (Pro­­vi­­ta­min A, ei­ner Vor­stu­fe von Vi­­ta­min A) vor­­kommt. Vitamin A un­­ter­­stützt un­se­re Seh­fä­hig­keit, be­son­ders bei Nacht und wirkt sich po­­­s­i­­tiv auf un­­­ser Im­­mun­­sys­­tem wie auch un­ser Zell­wachs­tum aus.

Carotin (und auch einige Vita­mi­ne) kann am bes­­ten vom Kör­per re­­sor­biert wer­den, wenn man es zu­­sam­­men mit Fett in Form von Öl oder But­ter isst.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

 

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