Gefüllte Putenrouladen mit Acquerello-Reis und gebratenen Möhren

Gefüllte Putenrouladen mit Acquerello-Reis und gebratenenen Möhren

Gefüllte Putenrouladen mit Acquerello-Reis und gebratenen Möhren

Für die Füllung der Rouladen wurden diese zuerst mit Ziegenfrischkäse bestrichen und danach mit Spinat und Möhrenstiften belegt. Das Ergebnis: Einfach nur lecker!

Als Beilage zu unseren herzhaften Putenrouladen haben wir gebratene Möhren und Acquerello-Reis, einen weißen Reis mit wertvollen Nährstoffen, die sonst nur in Vollkornreis zu finden sind, dazu gereicht. Dieser gesunde und schmackhafte Reis stammt aus der Ebene von Vercelli. Er benötigt 20(!) Verarbeitungsschritte zur Perfektion. Einmalig und eine uneingeschränkte Empfehlung wert!

Unsere »al dente« gebratenen Möhren haben dazu wunderbar harmoniert!

Gernekochen-Weintipp

Zu unseren "Gefüllten Putenrouladen mit Acquerello-Reis und gebratenen Möhren" harmoniert eine mittelkräftige Weißwein-Cuvée (siehe Weintipp rechts!). Bon appetito - Guten Appetit und wohl bekomm's!

Unsere Empfehlungen

Affiliate-Links - Teilnahme am Partnerprogramm

Alle Produkte, die wir selbst in unserer "Gerneküche" benutzen und mit deren Qualität wir mehr als zufrieden sind, empfehlen wir guten Gewissens gerne weiter. Die aktiven Produkt-Verlinkungen unserer Kaufempfehlungen, haben wir mit einem *Sternchen gekennzeichnet. Weitere Information dazu finden Sie im Impressum!

Rezept Gefüllte Putenrouladen mit Acquerello-Reis

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 4 Putenschnitzel
  • 80 g milder Ziegenfrischkäse
  • 200 g frischen Spinat (alternativ 80 g Tiefkühl-Spinat)
  • 1 Bd. Möhren (nach Möglichkeit mit Grün)
  • 200 g Acquerello-Reis
  • 20 g braune Butter
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle


Das benötigt man zusätzlich:>

  • Frischhaltefolie zum Klopfen der Putenrouladen
  • etwas Salz für das Möhrenwasser

Für den Joghurt-Dip:


»Acquerello« Superfino Carnaroli  Risotto-Reis

»Acquerello« Superfino Carnaroli

Produzent: Rondolino, Piemont, Italien
Farbe/Typus: gewässerter und langzeitgelagerter Risottoreis
Sorte: Carnaroli

Bezugsquelle: Diverse Internetanbieter

Zubereitung:

Zubereitungsschritt 1
Gefüllte Putenrouladen - Zubereitungsschritt 1

1) Möhren putzen. Für die Fül­lung der Rou­la­den (je nach Di­cke der Möh­ren), Ka­rot­ten der Län­ge nach vier­teln oder hal­bieren und in ko­chen­dem Salz­was­ser ca. 10 Min. garen. Für die Bei­la­ge die gan­zen Möh­ren in Oli­ven­öl 15–20 Min. unter ge­le­gent­li­chem Wen­den mit­tel­stark bra­ten.

Zubereitungsschritt 2.2
Gefüllte Putenrouladen - Zubereitungsschritt 2.1

2.1) Frischen Spinat abbrausen und 3 Min. dampfgaren. TK-Ware gemäß der Packungsanleitung zubereiten.

Zubereitungsschritt 2.2
Gefüllte Putenrouladen - Zubereitungsschritt 2.2

2.2) Spinat abgießen und in Eiswasser abschrecken. So behält er seine frische grüne Farbe.

Zubereitungsschritt 3.1
Gefüllte Putenrouladen - Zubereitungsschritt 3.1

3.1) Putenrouladen waschen, trockentupfen und mit einem schweren Topf oder einer Pfanne dünn klopfen.
(!) Damit die Rouladen beim Klopfen nicht aufreißen, Frischhaltefolie darüber legen.

Gefüllte Putenrouladen - Zubereitungsschritt 3.2
Gefüllte Putenrouladen - Zubereitungsschritt 3.2

3.2) Putenrouladen salzen, pfeffern und mit etwas Muskatnussabrieb sowie gemahlenem Koriander bestreuen. Mit Ziegenkäse bestreichen und Spinat belegen. Möhren in passende Stücke schneiden und in die Rouladen einrollen. Rouladen mit einem Stahlpicker oder Küchengarn fixieren.

Gefüllte Putenrouladen - Arbeitsschritt 4
Gefüllte Putenrouladen - Zubereitungsschritt 4

4) Putenrouladen in einer großen, *schmiedeeisernen Bratpfanne oder beschichteten Schmorpfanne in Olivenöl und brauner Butter auf mittlerer bis hoher Hitze (max. 170 Grad) kurz und kräftig von allen Seiten anbraten. Mit Weißwein ablöschen. Hitze runterschalten und Rouladen 15 - 30 Min. leise schmoren lassen. (Gargrad am Besten mit einem Stahlpicker überprüfen!)

Dip zu Putenrouladen

 

Beilagentipp:

Als leckeren Dip zu unseren Rouladen haben wir griechischen Joghurt und Crème fraîche miteinander vermengt und mit Salz und Pfeffer, Limettensaft sowie etwas Limettenschalenabrieb abgeschmeckt.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Gernekochen - Mit Wein genießen Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf

Pute

Das Geflügel besitzt ei­nen ho­hen An­teil an hoch­wer­ti­gem Ei­weiß. Hin­zu kom­men die Mi­ne­ral­stof­fe Ka­li­um und Ei­sen, die bei­de wich­ti­ge Funk­tio­nen im ge­sam­ten Stoff­wech­sel er­fül­len. Als aus­rei­chen­der Ei­sen­lie­fe­rant, ist Ge­flü­gel aber eher un­ge­eig­net, hier­für muss man auf "rotes" Fleisch wie z. B. Rind oder Lamm zu­rück­grei­fen. Da­für ste­cken in Ge­flü­gel aus­rei­chend B-Vi­ta­mi­ne, wie bspw. Nia­cin, B1 und B2. Die­se kön­nen vom mensch­li­chen Or­­ga­nis­mus ganz ein­fach mit dem Ver­zehr von Ge­flü­gel­mahl­zei­ten auf­ge­nom­men wer­den.

Feta bzw. Schafs- und Ziegenkäse

Während im Griechischen »Feta« eigentlich nur "Schei­be" be­deu­tet, ist dieser Begriff in Griechenland und weit da­rü­ber hi­naus im­mer schon ein Synonym für in Salzlake ein­ge­leg­tem Schafs­- und Ziegenkä­se ge­we­sen. Doch nicht immer war Schafs- und Zie­gen­­kä­se drin, wenn »Fe­ta« draufstand.

Um den Verbraucher zu schützen, ist es aber nun schon seit vie­len Jahren gesetzlich geregelt, dass nur authentischer Schafs­kä­se aus Griechenland sich Feta nennen darf. Zu er­ken­nen ist er an ei­nem oran­ge­­gel­­ben Sie­gel mit der Be­zeich­nung "PDO" (Pro­tec­ted De­sig­na­tion Of Ori­gin) bzw. "G.U." für "Ge­schütz­te Ur­sprungs­be­zeich­nung.

Der zusammen mit Ziegenkäse wohl älteste Käse der Welt schmeckt nicht nur aus­ge­sprochen gut, sondern ist zudem auch noch ge­sund.

Mit einem Fettanteil von bis zu 45 % Fett kann man den Käse zwar nicht gerade zu den fettarmen Le­bens­mit­teln zählen – es gibt auch fettärmere Va­ri­an­ten – aber dafür landen mit Schafs­kä­se wert­vol­le Mineralstoffe auf dem Teller. Mit rund 500 mg Kal­zium sowie 400 mg Phosphor pro 100 g, hat er gleich zwei Mineralstoffe in ho­hem An­teil zu bie­ten, beide sorgen beim Menschen für gesunde Kno­chen und Zähne.

Doch Feta hat noch weit mehr an ge­sund­heits­för­der­li­chen Inhaltsstoffen zu bieten. Außer den für un­se­ren Or­ga­nis­mus wertvollen Ome­ga 3-Fettsäuren der Weidemilch, sind in Feta die Vi­ta­mine A, B1, B2, B12 und Vitamin D ent­hal­ten. Ei­weiß (Protein) und das Spu­ren­ele­ment Jod, runden den „Fe­ta-Ge­sund­heits­cock­tail“ ab.

Blattspinat bzw. Spinat

Das auch als Gemüse- oder Gartenspinat bekannte Gemüse gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen und ist im Handel über das ganze Jahr tiefgefroren oder im Spätherbst und Winter auch frisch erhältlich. Spinat enthält in größeren Mengen die Vorstufe von Vitamin A, Vitamin C sowie den Mineralstoff Eisen.

Leider ist das in Spinat enthaltene Eisen ein sogenanntes "zweiwertiges Eisen", was bedeutet, dass unser Organismus nur eine kleine, prozentuale Menge davon absorbieren kann. Man müsste also schon große Mengen an Spinat essen, um vom Eisen zu profitieren.

Wieder ein klares Indiz dafür, dass der Mensch evolutionär nicht für eine rein-vegane Ernährung geschaffen ist!

Dreiwertiges Eisen", welches in größeren Mengen in tierischen Lebensmitteln vorhanden ist,  ist gegenüber der zweiwertigen Variante deutlich effizienter, da unser Körper davon bis zu 25 Prozent aufnehmen, sprich umsetzen kann.

Dass unser Organismus nur von kleinen bis geringfügigen Mengen des Mineralstoffes Eisen profitieren kann, liegt zum Anderen auch an der in Eisen enthaltenen Oxalsäure, die den Mineralstoff bindet und somit einer Verwertung durch unseren Organismus entgegenwirkt.

Lösen lässt sich das Problem - zumindest zu einem Teil, indem man Spinat mit anderen Nahrungsmitteln, die die Wirkung der Oxalsäure herabsetzen, kombiniert. Dazu gehören Brokkoli, Tomaten und Tomatensaft, Kartoffeln, Paprika und Zitrusfrüchte.

Karotten, Möhren bzw. "Gelbe Rüben"

Die in Deutschland sehr beliebten und in der Küche viel­sei­tig verwendbaren Möhren bzw. Mohrrüben, ge­hö­ren zu den Dol­den­blü­ten­ge­wäch­sen. Sie sind reich an Mi­­ne­­ral­­stof­­fen und Spu­ren­­ele­­men­­ten wie Ka­­li­um, Phos­­phor, Kal­zi­um, Mag­ne­si­um und Zink so­wie reich an Ca­ro­tin, welches in den Möh­­ren in Form von Alpha- wie auch Be­ta-Ca­ro­tin (Pro­­vi­­ta­min A, ei­ner Vor­stu­fe von Vi­­ta­min A) vor­­kommt. Vitamin A un­­ter­­stützt un­se­re Seh­fä­hig­keit, be­son­ders bei Nacht und wirkt sich po­­­s­i­­tiv auf un­­­ser Im­­mun­­sys­­tem wie auch un­ser Zell­wachs­tum aus.

Carotin (und auch einige Vita­mi­ne) kön­nen am bes­­ten vom Kör­per ab­sor­biert wer­den, wenn man es zu­­sam­­men mit Fett in Form von Öl oder But­ter isst.

 

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe

Aktuelles rund um unseren Food Blog. Gernekochen - Mit Wein genießen.