Erdbeersenf premium à la Gernekochen

Erdbeer-Senf selber machen: Wer mal eine be­son­de­reSenf­va­ri­an­te aus­pro­bie­ren möchte, ist mit die­sem Re­zept gut be­ra­ten, zu­mal hier auch ein ge­sund­heit­li­cher As­pekt mit ins Spiel kommt, denn bei un­se­rem »Erd­beer-Senf pre­mi­um à la Ger­ne­ko­chen« ver­zich­ten wir auf die »üb­li­chen Ver­däch­ti­gen«, die meist be­denk­li­chen Zu­satz­stof­fe, die zur Ge­schmacks­ge­bung und Halt­bar­keits­ver­län­ge­rung den In­dus­trie-Sen­fen bei­ge­ge­ben wer­den. Un­ser Senf ist ga­ran­tiert un­be­denk­lich und da­bei noch soooo le­cker! Da­zu passt ein Weiß­herbst oder Ro­sé (sie­he auch Wein­tipp oben rechts!) Gu­ten Ap­pe­tit und 'wohl be­komms!'

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Erdbeersenf selber machen Rezept

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 100 g gelbe Senfsamen
  • 300 g süße Erdbeeren
  • 100 g Kokosblütenzucker
    50 ml Bio Apfelessig naturtrüb

Zubereitung:

1) Senfsamen fein zermahlen. (Dazu eig­net sich ein Mör­ser oder elek­tri­scher Mul­ti-Zer­klei­ne­rer.) Erd­bee­ren wa­schen und put­zen, in Stü­cke schnei­den und mit dem Bio-Ko­kos­blü­ten­zu­cker ver­men­gen. In ei­nem klei­nen Koch­topf auf mitt­le­rer Hit­ze un­ter re­gel­mä­ßi­gem Rüh­ren so lan­ge ein­ko­chen, bis sich eine brei­ar­ti­ge Kon­sis­tenz er­gibt. Mas­se in ei­nen Mix­be­cher um­fül­len, mit dem Zau­ber­stab, bzw. Stab­mi­xer fein pü­rie­ren und mit Weiß­wein, Ap­fel­es­sig und Eli­xier jas­mine gut ver­mi­schen.

2) Senfan­satz 10–12 h zie­hen las­sen und dann in die bei­den – ko­chend heiß aus­ge­spül­ten – Weck­glä­ser ab­fül­len.

3) Weck­glä­ser an ei­nen dunk­len, küh­len Ort auf­be­wah­ren und den Erd­beer­senf vor dem ers­ten Ser­vie­ren ca. 14 Tage zie­hen las­sen.

Serviertipp: »Wir lie­ben Lebens­mit­tel!« Na, den Slo­gan ken­nen wir doch und ha­ben – ent­ge­gen un­se­ren sons­ti­gen Er­fah­run­gen mit sach- und fach­kun­di­gem Per­so­nal – die­ses Mal im Fach­markt mit den fünf Groß­buch­sta­ben ei­ne wirk­lich gu­te Er­fahrung mit der dort agie­ren­den Kä­se-Fach­ver­käu­fe­rin ma­chen kön­nen.
Sie em­pfahl uns zu un­se­rem »Erd­beer­senf pre­mium« ei­nen Hart­kä­se, der zwar cre­mig-wür­zig ist, aber nicht zu kräf­tig und do­mi­ant, um un­se­ren Erd­beer­senf die Show zu steh­len. Zu­hause ha­ben wir die Pro­be auf's Exem­pel ge­macht und wa­ren uns bei­de ei­nig: Die Kom­bi­na­tion Erd­beer­senf mit Kal­tbach – cre­mig-wür­zig ist ein­fach un­glaub­lich le­cker und so­mit em­pfeh­lens­wert!

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Erdbeeren

Schon unsere Vorfahren, die Jä­ger und Samm­ler, hat­ten le­ck­ere Erd­bee­ren als Nah­rungs­mit­tel für sich ent­deckt.

Die Na­mens­ge­bung »Bee­re«, ist je­doch ir­re­füh­rend, da Erd­bee­ren bo­tanisch ge­se­hen nicht zu den Bee­ren, son­dern zu den Sam­mel­nuss­früch­ten ge­hö­ren. Sie be­sit­zen ei­nen mitt­le­ren Zu­cker­ge­halt, we­nig Ka­lo­rien, da­für um­so mehr Vi­ta­min C, wo­durch man sie oh­ne Be­den­ken den ge­sun­den Le­bens­mit­teln zu­ord­nen kann.

Will man ab­neh­men, hilft der ho­he Vi­ta­min-C-Ge­halt die Fett­ver­bren­nung an­zu­kur­beln und un­ter­stützt zu­dem auch noch das Im­mun­sys­tem des Kör­pers da­bei, kör­per­ei­gene Ab­wehr­stof­fe auf­zu­bau­en.

Zudem be­sit­zen Erd­bee­ren Ei­sen und Fol­säu­re, die bei­de ak­tiv ei­ner Blut­ar­mut ent­ge­gen­wir­ken. Ka­li­um und Mag­ne­si­um unterstützen das Herz und das Kal­zi­um der Erd­bee­ren hilft beim Kno­chen­auf­bau.

Der in Erd­bee­ren ent­hal­te­ne Pflan­zen­farb­stoff Kaemp­fe­rol (auch: Kämp­fe­rol) hemmt be­stimm­te En­zy­me, die an ei­ner Krebs­ent­ste­hung be­tei­ligt sein kön­nen. Doch da­mit nicht ge­nug: die ro­ten Frücht­chen be­sit­zen zu­dem noch einen ho­hen Ge­halt an El­lag­säure. Die­se hilft beim Bin­den krebs­er­re­gen­der Um­welt­stof­fe und un­ter­stützt so­mit den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus da­bei, die­se un­schäd­lich zu ma­chen. 

Nicht ge­ra­de we­nig Grün­de al­so da­für, es wie un­se­re Groß­el­tern zu ma­chen und uns mit den Nah­rungs­mit­teln zu er­näh­ren, die die Na­tur uns sai­so­nal be­reit­stellt.


Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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