Thai-Chili-Gar­ne­len mit Kur­ku­ma-Man­go-To­ma­ten­sau­ce

Thai-Chili-Gar­ne­len mit Kur­ku­ma-Man­go-To­ma­ten­sau­ce. In der eu­ro­pä­ischen Kü­che sel­ten ge­bräuch­lich, sind fruch­ti­ge Zu­ta­ten wie Ana­nas oder Man­go in Asi­en fes­ter Be­stand­teil der Lan­des­kü­che. Auch bei un­se­rer, von der süd­ost­asia­ti­schen Kü­che in­spi­rier­ten Re­zept­idee, sind sie des­halb ei­ne wich­ti­ge Zu­tat. Statt Ana­nas und Ing­wer, ha­ben wir für un­ser exo­ti­sches "Thai-Cur­ry" ne­ben Lauch und Ka­rot­ten, ro­ten, grü­nen und gel­ben Pa­pri­ka­scho­ten, Knob­lauch und wei­te­ren Zu­ta­ten, fri­sche Man­go und Kur­ku­ma ver­wen­det. Die­ser ist nicht nur ge­schmack­lich, son­dern auch un­ter ge­sund­heit­li­chen As­pek­ten der »Star« un­se­res Re­zep­tes. Und na­tür­lich darf dann Mo­rin­ga olei­fe­ra, wel­ches auch in der "Ayur­ve­da" (Wis­sen vom Le­ben), in der tra­di­tio­nel­len, in­di­schen Heil­kunst ver­wen­det wird, nicht feh­len. Da­mit ho­len wir uns das ku­li­na­ri­sche Flair Süd­ost­asi­ens inkl. ei­nem ge­hö­ri­gen Kick Ge­sund­heit auf den Tel­ler.

Zu unserem »Thai-Chi­li-Gar­ne­len-Re­zept« passt ein voll­mun­di­ger, frisch-fruch­ti­ger Weiß­herbst (sie­he Ger­ne­ko­chen-Wein­tipp!.) Wir wün­schen wie stets ei­nen Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

Unsere Empfehlungen

Affiliate-Links – Teilnahme am Partnerprogramm

Alle Produkte, die wir selbst in unserer "Gerneküche" benutzen und mit deren Qualität wir mehr als zu­frie­den sind, empfehlen wir guten Gewissens ger­ne weiter. Die aktiven Produkt-Verlinkungen un­se­rer Kaufempfehlungen, haben wir mit einem *Sternchen gekennzeichnet. Weitere Information dazu finden Sie im Impressum!

Rezept Thai Chili Garnelen mit Mango

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 12 Riesengarnelen (Tigergarnelen "Black Tiger Prawns")
  • 2 große Möhren
  • 4 rote, gelbe und grüne Peperoni (Peperoni-Mix)
  • 1 große Stange Poree
  • 1–2 Msp. Limenttenschalenabrieb einer Bio-Limette
  • 400 ml Tomatensugo a. d. Flasche
  • 1 halbe frische Mango
  • 4 große Knoblauchzehen
  • 1 TL gerösteter Koriandersamen
  • 1 TL gerösteter Szechuan-Pfeffer
  • 2–3 EL Walnuss-Öl
  • 2 EL  Kokosöl
  • 1 TL Kokosblütenzucker
  • 1–2 Sardellen a. d. Glas
  • 50 g frische Kurkumawurzel, ersatzweise Ingwerwurzel
  • 2–3 Fingerspitzen *Chili geschrotet » , je nach gewünschtem Schärfegrad
  • 3 TL Moringa oleifera – Blätter getrocknet
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1.1) Szechuan und Ko­ri­an­der in ei­ner Brat­pfan­ne oh­ne Fett an­rös­ten.

1.2) Gerösteten Pfeffer und Ko­ri­­an­der in ei­­nen Mör­­ser ge­­­ben und da­­­rin zer­­­mah­­­len.

1.3) Peperoni, Kno­blauch, Kur­ku­ma und Ge­mü­se wa­schen, put­zen sowie ggf. pellen und schä­len. Ka­rot­ten, Po­ree und Pe­pe­ro­ni in fin­ger­lan­ge Strei­fen schnei­den, Kno­blauch und Kur­ku­ma in gro­be Schei­ben schnei­den. Mit ei­ner fei­nen Kü­chen­rei­be 1–2 Msp. Li­met­ten­scha­le ab­rei­ben. Man­go wa­schen und hal­bie­ren. Mit ei­nem Löf­fel aus ei­ner Hälf­te das Frucht­fleisch he­raus­scha­ben.

4) Tomatensugo mit Mango, Kurkuma, Knoblauch, Ge­würz­mi­schung und Li­met­ten­scha­len­ab­rieb in ei­nen ho­hen Mix­becher ge­ben und mit dem Zau­ber­stab, bzw. Stab­mi­xer pü­rie­ren. Mit Ch­ili­flo­cken und Ko­kos­blü­ten­zu­cker ab­schme­c­ken, evtl. noch et­was sal­zen.

Tipp: Statt Salz oder ei­ner in­dus­tri­ell ver­ar­bei­te­ten, asi­ati­schen Fisch­sau­ce, kann man zum Sal­zen und Aro­ma­ti­sie­ren auch ein oder zwei Sar­dellen a. d. Glas ver­wen­den. Die­se dann eben­falls mit dem Stab­mi­xer ver­ar­bei­ten!

2.1) Riesengarnelen waschen und mit ei­ner Hand­dreh­ung die Köp­fe ent­fer­nen. Die Hälf­te der Gar­ne­len mit ei­nem schar­fen Mes­ser der Länge nach hal­bie­ren und falls nö­tig ent­dar­men. Die rest­li­chen Gar­ne­len für ei­ne schö­ne Tel­ler­de­ko­ra­tion so las­sen.

2.2) Black Tiger Prawns in ei­ner schmie­de­ei­ser­nen Brat­pfan­ne oder be­schich­te­ten Fischpfanne mit 2 EL Kokosöl nicht län­ger als 2 Min. pro Sei­te auf ho­her Tem­pe­ra­tur bra­ten.

2.3) Parallel dazu, Peperoni-Mix und Gemü­se­strei­fen in ei­ner tie­fen Schmorpfanne oder Wok-Pfan­ne mit 2–3 EL Wal­nuss­- oder Ko­kos­öl und 2 TL Mo­rin­ga olei­fe­ra auf ho­her Tem­pe­ra­tur kurz und kräf­tig bra­ten. Nach dem Bra­ten rest­li­ches Mo­rin­ga olei­fe­ra zu­ge­ben. Kur­ku­ma-Man­go-To­ma­ten­sau­ce in ei­nem Sau­cen­topf er­hit­zen.

Arbeitsschritt 3

3) Sauce, Peperoni und Gemüse auf vorgewärmten Tellern verteilen und Riesengarnelen darauf ar­ran­gie­ren.

Serviertipp:
Wer möchte, kann das Gericht noch mit ein paar Stän­geln fri­ttier­ter Pe­ter­si­lie de­ko­rie­ren.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Garnelen

We­gen ihres hohen Ei­weiß­ge­hal­tes, in Ver­bin­dung mit Null-Koh­len­hy­dra­ten, dür­fen Gar­ne­len ger­ne als ka­lo­ri­en­ar­mes Abend­es­sen un­se­ren Spei­se­plan be­rei­chern.

Her­vor­zu­he­ben ist ne­ben ih­rem äu­ßerst ge­rin­gen Fett­an­teil ihr ho­her An­teil an Pro­te­in­en. Wer sich gut und ka­lo­rien­arm er­näh­ren möch­te und zu­dem im­mer schon ger­ne ei­nen fla­chen Bauch, am Liebs­ten mit Bauch­mus­keln in Rich­tung "Six­pack"  ha­ben woll­te, soll­te Gar­ne­len re­gel­mä­ßig auf sei­ne Spei­se­kar­te set­zen.

Kurkuma

Das verdaungsfördernde Kurkuma gehört unter den Pflan­zen­ge­wäch­sen zur Fa­mi­lie der Ing­wer­ge­wäch­se und wird des­halb auch "Gel­ber Ing­wer", Sa­fran­wur­zel oder "Gelb­wur­zel" ge­nannt, wo­bei sei­ne Far­be eher ei­nem kräf­ti­gen Oran­ge statt Gelb ent­spricht.

Kurkuma zählt definitiv – da wis­sen­schaft­lich er­wie­sen – zu den ex­trem ge­sun­den Nah­rungs­mit­teln. Bis zu fünf Pro­zent an äth­eri­schen Öl­en und bis zu drei Pro­zent des eben­falls ge­sund­heits­för­dern­den, na­tür­li­chen Farb­stoffs Cur­cu­min, des­sen Na­me sich von "Cur­cu­ma" ab­lei­tet, kön­nen in der un­ter­ir­disch wach­sen­den Spross­ach­se, dem so­ge­nann­ten "Rhi­zom", ent­hal­ten sein.

Cur­cu­min weist in ho­hem Um­fang an­ti­oxi­da­ti­ve, ent­zün­dungs- und krebs­hem­men­de Ei­gen­schaf­ten auf. Der Grund, wa­rum Kur­ku­ma heu­te nicht nur in der Krea­tiv­kü­che, son­dern auch in der be­glei­ten­den Krebs­the­ra­pie zum Ein­satz kommt.

Mango

Kannte man Mango noch vor 30 Jah­ren bes­ten­falls als Be­stand­teil ei­nes in­dus­tri­ell ge­fer­tig­ten Man­go-Chut­neys, ist sie heu­te auch als gan­ze Frucht frisch bei uns im Han­del er­hält­lich.

Man­gos sind reich an Koh­len­hy­dra­ten, vor al­lem in Form von Frucht­zu­cker (Fruc­to­se), wes­halb man sie NICHT als un­ein­ge­schränkt »ge­sund« ein­stu­fen kann. In maß­vol­lem Um­fang ge­nos­sen, kön­nen sie je­doch ge­sun­de Nah­­rung er­gän­zen, da sie im Ge­gen­zug zu ih­rem ho­hen Frucht­zu­cker­an­teil auch ei­nen ho­hen Vi­ta­min­an­teil be­sit­zen. Be­son­ders Be­ta-Ca­ro­tin, die Vor­stu­fe von Vi­ta­min A, ist reich­lich in ihr ent­hal­ten. Be­ta-Ca­ro­tin fin­det sich in ho­hem Um­fang auch in Ka­rot­ten bzw. Möh­ren, der Grund, wa­rum man Möh­ren ei­ne po­si­tive Wir­kung auf die Leis­tung un­se­rer Au­gen be­schei­nigt.

Un­ter den Mi­ne­ral­stof­fen fin­det man Ka­li­um und Mag­ne­si­um in nen­nes­wer­ten Men­gen in der exo­ti­schen Frucht. Es­sen kann man Man­go ge­schmack­lich mit Ge­nuss und ohne Reue, da sie schnell ver­stoff­wech­seln und so­mit nach dem Ver­zehr nicht schwer im Ma­gen lie­gen.

Moringa (Moringa oleifeira)

Die in Be­zug auf Nähr­wert und ge­sun­de Er­näh­rung po­si­tiv ein­zu­stu­fen­den In­halts­stof­fe, die in Mo­rin­ga ent­hal­ten sind, sind so zahl­reich und be­sit­zen so vie­le, zu be­trach­ten­de As­pek­te, dass ei­ne Ana­ly­se mei­ner­seits hier den Rah­men spreng­en wür­de.

Es sei nur so viel ge­sagt, dass Mo­rin­ga in di­rek­tem Ver­gleich mit an­de­ren, hoch­wer­tig ein­zu­stu­fen­den Le­bens­mit­teln, in qua­si nicht ver­gleich­ba­rem Aus­maß  ein Top-Lie­fe­rant von für den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus äu­ßerst wert­vol­len Nähr­stof­fen ist.

Egal ob Pro­te­ine, Vi­ta­mi­ne, Mi­ne­ra­lien und auch An­ti­oxi­dan­tien. Mo­rin­ga bie­tet al­les im Über­fluss und be­sitzt so­mit in der Pflan­zen­welt qua­si ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal. Je­der, der sich nä­her für die po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten von Mo­rin­ga in­te­res­siert, wird bei ei­ner ent­spre­chen­den In­ter­net­re­cher­che fün­dig wer­den.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Aktuelles rund um unseren Foodblog »