Chiligarnelen auf Moringa-Wirsing mit Kokosmilch

Chiligarnelen auf Moringa-Wirsing. Gernekochen - Mit Wein genießen

Thai-Chili-Garnelen - exotischer Aromenzauber! In der europäischen Küche selten gebräuchlich, ist Kokosmilch in Asien fester Bestandteil der Landesküche und somit auch bei unserer, von der südostasiatischen Küche inspirierten Rezeptidee eine wichtige Zutat. Aromatischer deutscher Wirsing, Frühlingszwiebeln, rote und grüne Paprikaschoten, Knoblauch, Ingwer und Minibananen sind die Basiszutaten unserer "Chiligarnelen auf Moringa-Wirsing mit Kokosmilch". Der Star und das gesundheitliche Highlight, ist jedoch Moringa oleifera, welches auch in der "Ayurveda" (Wissen vom Leben), in der traditionellen, indischen Heilkunst verwendet wird. Damit holen wir uns das kulinarische Flair Südostasiens inkl. einem gehörigen Kick Gesundheit auf den Teller.

Gernekochen-Weintipp

Zu unseren "Chiligarnelen auf Moringa-Wirsing mit Kokosmilch" passt ein aromatischer, leicht- bis mittelkräftiger *Milch-Chardonnay (siehe Weintipp oben rechts!). Guten Appetit und wohl bekomm's!

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Rezept Chiligarnelen auf Moringa-Wirsing mit Kokosmilch

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:

Optional für die Garnitur:

  • feine rote Chilifäden

Zubereitung:

1) Riesengarnelen waschen, mit einem scharfen *Kochmesser oder *Santoku-Messer entdarmen und bis zum Kopf längs aufschneiden. Peperoni, Frühlingszwiebeln und Wirsing ebenfalls waschen und ggf. putzen. Ingwer und Knoblauch schälen. Peperoni in Ringe schneiden, Ingwer und Knoblauch fein hacken. Frühlingszwiebeln so lassen.

2) Wirsing in einen tiefen Topf mit Wasser geben und 3 - 4 min. in Salzwasser blanchieren. (Wir haben dafür unsere  *Multifunktions-Küchenmaschine verwendet!). Salz erst zugeben, wenn das Wasser kocht.

3) Zitronengras nicht schneiden, stattdessen an zwei bis drei Stellen brechen. So können die Stangen ihren Geschmack abgegeben und man kann sie am Ende der Garzeit problemlos entnehmen.

4) Tiefe *Schmorpfanne oder *Wok-Pfanne mit 2 -3 TL *Premium Bio-Kokosöl erhitzen, Gemüse, Ingwer und Knoblauch kurz anrösten. Abgetropften Wirsing zugeben und ebenfalls kurz anbraten und einem gehäuften Teelöffel Kokosblütenzucker karamellisieren. Mit Kokosmilch ablöschen. Zwei EL Moringa oleifera, Zitronengrasstängel, Fischsauce, Ananassaft und etwas geriebenen frischen Meerettich zugeben. Alles auf kleiner Hitze weiterschmoren lassen.

5) Minibananen schälen, halbieren und in einer Bratpfanne zusammen mit den ganzen Frühlingszwiebeln in Kokosöl braun braten, in der Pfanne mit geschlossenem Deckel warm halten.

6) Kokosöl in einer *Fischpfanne erhitzen, Riesengarnelen zugeben und 2 min. von jeder Seite braten. Chiliflocken zugeben, die bis zum Kopf geteilten Thai-Chili-Garnelen aufrecht setzen und noch 1 min. weiterbraten. Dann sofort von der Platte nehmen. Restliche Moringablätter zum Wirsing und den anderen Zutaten geben und unterrühren. Zitronengrasstengel danach entfernen und alles noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alle Zutaten gemäß Foto-Vorlage auf den Tellern garnieren und sofort servieren.

Serviertipp:
Wer möchte, kann das Gericht noch mit ein paar roten Chilifäden garnieren.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe) Michael Pagelsdorf

Garnelen

We­gen ihres hohen Ei­weiß­ge­hal­tes, in Ver­bin­dung mit Null-Koh­len­hy­dra­ten, dür­fen Gar­ne­len ger­ne als ka­lo­ri­en­ar­mes Abend­es­sen un­se­ren Spei­se­plan be­rei­chern.

Her­vor­zu­he­ben ist ne­ben ih­rem äu­ßerst ge­rin­gen Fett­an­teil ihr ho­her An­teil an Pro­te­in­en. Wer sich gut und ka­lo­rien­arm er­näh­ren möch­te und zu­dem im­mer schon ger­ne ei­nen fla­chen Bauch, am Liebs­ten mit Bauch­mus­keln in Rich­tung "Six­pack"  ha­ben woll­te, soll­te Gar­ne­len re­gel­mä­ßig auf sei­ne Spei­se­kar­te set­zen.

Kokosmilch

Mit ihrem ho­hen Fett­ge­halt zählt Ko­kos­milch – auch wenn sie mitt­ler­wei­le mit re­du­zier­tem Fett­ge­halt er­hält­lich ist – nicht ge­ra­de zur Grup­pe der "Low-Fat-Nah­rungs­mit­tel, je­doch han­delt es sich da­bei um so­ge­nann­te "mit­tel­ket­tige Fett­säu­ren" (MCT's), die nicht als Fett ge­spei­chert, da­für aber di­rekt als Ener­gie­lie­fe­rant ge­nutzt wer­den kön­nen. Zu­dem ist der ho­he Fett­ge­halt mit­ver­ant­wort­lich für den le­cke­ren Ge­schmack der Ko­kos­milch. 

Mit den Vi­ta­mi­nen C, B1, B2, B3, B4, B6 und E, kann sie den mensch­li­chen Vi­ta­min­haus­halt  in Be­zug auf eine ge­sun­de Er­näh­rung durch­aus un­ter­stüt­zen, da sie zu­dem mit Na­tri­um, Ka­li­um, Kal­zi­um, Phos­phor, Ma­gne­si­um und Ei­sen über reich­lich Mi­ne­ral­stof­fe ver­fügt. Auch die Spu­ren­ele­men­te Schwe­fel, Man­gan, Jod, Zink, Se­len und Kup­fer sind in Ko­kos­milch ent­hal­ten.

Frühlingszwiebeln

Da Frühlingszwiebeln sehr jung geerntet werden und möglichst frisch auf den Teller kommen sollten, kann unser Or­ganismus von dem in den Pflanzen ent­hal­te­nen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren. Enthalten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Eisen, Zink und Mag­ne­si­um, sind noch eine ganze Reihe weiterer Mi­ne­ral­stof­fe in der Zwiebel enthalten, so­dass man sie durch­­aus als hoch­wer­ti­gen Mineralstoff-Lie­fevran­ten bezeichnen kann. Ernährungstechnisch, steht die Früh­lings­zwie­bel - oder auch "Lauch­zwie­bel" - unserer Spei­­se­zwie­bel nicht nach. Ihre grünen Blätter kön­nen zudem prima als Schnitt­lauch-Ersatz verwendet wer­den.

Moringa (Moringa oleifeira)

Die in Be­zug auf Nähr­wert und ge­sun­de Er­näh­rung po­si­tiv ein­zu­stu­fen­den In­halts­stof­fe, die in Mo­rin­ga ent­hal­ten sind, sind so zahl­reich und be­sit­zen so vie­le, zu be­trach­ten­de As­pek­te, dass ei­ne Ana­ly­se mei­ner­seits hier den Rah­men spreng­en wür­de.

Es sei nur so viel ge­sagt, dass Mo­rin­ga in di­rek­tem Ver­gleich mit an­de­ren, hoch­wer­tig ein­zu­stu­fen­den Le­bens­mit­teln, in qua­si nicht ver­gleich­ba­rem Aus­maß  ein Top-Lie­fe­rant von für den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus äu­ßerst wert­vol­len Nähr­stof­fen ist.

Egal ob Pro­te­ine, Vi­ta­mi­ne, Mi­ne­ra­lien und auch An­ti­oxi­dan­tien. Mo­rin­ga bie­tet al­les im Über­fluss und be­sitzt so­mit in der Pflan­zen­welt qua­si ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal. Je­der, der sich nä­her für die po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten von Mo­rin­ga in­te­res­siert, wird bei ei­ner ent­spre­chen­den In­ter­net­re­cher­che fün­dig wer­den.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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