Pesto alla genovese Originalrezept

Pesto alla geno­vese Origi­nal­re­zept

Fragt man echte Pes­to-Lieb­ha­ber, wel­ches Pes­to ih­nen denn am bes­ten schmeckt, wird man höchst­wahrs­chein­lich nur ei­nen ver­wun­der­ten Blick als Ant­wort er­hal­ten. Das liegt da­ran, dass es im Em­pfinden be­sag­ter Ge­nie­ße­rin­nen und Ge­nie­ßer, eben nur EINE mög­liche Ant­wort auf die ge­stell­te Fra­ge gibt und sich diese des­halb ei­gent­lich er­üb­rigt.

Basilikum-Pes­to – die Mut­ter al­ler Pes­tos

»Pesto« leitet sich aus dem Verb »pes­ta­re« ab, was so­viel be­deutet wie »zer­stamp­fen«. Ein un­trüg­li­cher Hin­weis auf die klas­si­sche Zu­be­rei­tungs­me­tho­de im Mör­ser.

Ein »Pesto alla ge­no­ve­se« dient ei­gent­lich nur ei­nem ein­zi­gen Zweck: Es soll den un­ver­gleich­li­chen Duft fri­schen Ba­si­li­kums »trans­por­tie­ren«. Es ist un­wahr­schein­lich, dass ein an­de­res Pes­to die­sel­be Aro­men­in­ten­si­tät ent­fal­ten kann, wie eben ein Ba­si­li­kum-Pes­to. Am bes­ten, da am in­ten­sivs­ten, ge­lingt dies in ei­nem Mör­ser. Aber auch mit dem Zau­ber­stab, lässt sich ein her­vor­ra­gen­des Pes­to al­la ge­no­ve­se zu­be­rei­ten.

Ein hoch­wer­tiges Oli­ven­öl, und da­von die ers­te Pres­sung, mit in­ten­siv-grü­ner Far­be, »Fio­re sar­do« (sar­di­scher Pe­co­ri­no), Pi­ni­en­ker­ne, et­was Knob­lauch und Salz ge­hö­ren in das Pes­to. Sonst nichts!

Tipp1:

Für die klas­sische Zubereitung eines Ba­si­li­kum-Pes­tos im Mörser, eignet sich ein »Primo DOP-Olivenöl« ganz her­vor­ra­gend. 

Tipp 2:

Will man das Pes­­to lie­ber mit dem Stab­mi­xer zu­be­reiten, eignet sich dafür bestens ein »AGU­RÉ­LEO«, die ers­te Pres­sung eines hoch­­wer­­ti­gen grie­chi­schen Oli­ven­öls. Das Öl verträgt die ho­he Schlag­fre­quenz ei­nes Stab- oder Stand­mi­xers ohne bit­ter zu wer­den.

(!) Beide Öle sind ab­so­lu­te Spit­zen­öle und uns so­mit ei­ne Em­pfeh­lung wert!

 

Pesto alla genovese selber machen – das Originalrezept

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:

  • 125 g frischer Basilikum
  • 50 g (3 EL) Pinienkerne
  • 30 g fein geriebener Pecorino Fiore Sardo » (ital. »Blume Sardiniens«)
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • *125 ml Primo DOP »
  • 1 Prise Salz

Optional, zur Verarbeitung mit dem Stabmixer:

125 ml *Bio-Organic-Premium-Olivenöl »

 

Frühernte Olivenöl aus Grie­chen­land

Spyridoula´s AGURÉLEO – Früh­ern­te-Oliven­öl

kommt aus der Re­gion Egia­lia von der Pelo­pon­nes in Grie­chenland und wird aus der sel­tenen Oliven­sorte »Pa­tri­nía« her­ge­stellt.

»AGURÈLEO« oder wie es die Grie­­chen in der An­­ti­ke nann­­ten: »Omo­tri­ves« oder »Om­fa­kio«, ist das grüne, na­turtrübe Frühernte-Oli­ven­öl. Es gilt er­näh­rungs­phy­sio­lo­gisch und bio­lo­gisch als das wert­volls­te, als der »Rolls Roy­ce« unter den Oli­­ven­­öl­en.

Hier AGURÉLEO-Olivenöl bestellen

Unsere Pesto-Empfehlung:

Pesto alla Geno­ve­se

Ein ex­zel­len­ter Klas­si­ker aus Ita­­li­en: Kör­­nig in der Tex­­tur, her­­ge­­stellt aus

  • Frischem Basili­kum aus Ge­nua (g. U.)
  • Nativem Oliven­öl
  • Cashew­nüs­sen & Pinien­ker­nen
  • Pecorino und Gran Pa­dano
  • ohne chemische Kon­ser­vie­rungs­stoff­e
Jetzt bestellen und genießen

Unsere Pasta-Empfehlung:

Fussili Casarecci

Hochwertige Fus­sili aus Kam­pa­ni­en:

  • Traditionelle Pasta aus hoch­wer­tig­em Hart­wei­zen­korn
  • 100 % Made in Cam­pa­nia
  • Hoher Protein- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt
  • Außergewöhnliche He­lix-Form
  • Raue Ober­fläche für idea­len Halt für jede Art von Sau­ce
  • Hergestellt nach al­tem, tra­di­tio­nel­lem Hand­werk

Die hervorragenden, hand­werk­lich her­ge­stell­ten »Fu­sil­li Ca­sa­rec­ci« mit ih­rem herr­li­chen Duft nach Wei­zen und ei­nem ho­hen Pro­te­in­ge­halt bie­ten mit ih­rer rau­en Ober­flä­che idea­len Halt für je­de Art von Sau­ce – von tra­di­tio­nell bis hin zu ein­fach!

Jetzt bestellen und genießen

Zubereitung:

1) Pinienkerne in einer Brat­pfan­ne auf mitt­le­re Tem­pe­ra­tur oh­ne Fett rös­ten. Den Röst­vor­gang un­be­dingt be­ob­ach­ten, da­mit die Ker­ne nicht ver­bren­nen. Nach dem Rös­ten die Pi­ni­en­ker­ne so­fort aus der Pfan­ne neh­men und ab­küh­len las­sen.

2) Ba­si­li­kum abbrausen, tro­cken­schüt­teln und in gro­be Stü­cke zup­fen. Knob­lauch pel­len und klein ha­cken. Ba­si­li­kum por­tions­wei­se mit Knob­lauch und Öl im Mör­ser ver­ar­bei­ten.

Tipp: Wem das Ver­ar­bei­ten mit dem Mör­ser zu an­stren­gend ist, kann al­ter­na­tiv auch den Stab­mi­xer be­nut­zen. Das Ge­schmacks­er­leb­nis ist et­was we­ni­ger in­ten­siv, aber im­mer noch un­glaub­lich le­cker.

3) Parmesan mit einer feinen Küchenreibe klein reiben.

4) Geröstete Pinienkerne mit dem Zauber­stab bzw. Stab­mi­xer oder in einem Blender (Standmixer) klein häckseln.

5) Alle Zutaten zu ei­nem Pes­to ver­ar­bei­ten. Mit ei­ner Pri­se Salz ab­schme­cken.

Pesto selber machen – wa­rum es sich lohnt!

Die im Handel erhältlichen »In­­dus­­trie-Pes­tos«, wer­den fast aus­schließ­lich mit min­der­wer­ti­gen Pflan­zen­ölen, oder bes­ten­falls, mit bil­li­gen und eben­falls min­der­wer­ti­gen Oli­ven­ölen pro­du­ziert.

Die Qualität des Öls be­stimmt die Qua­li­tät des Pes­tos

Gerade für ein Pesto, soll­te man auf Dis­coun­ter-Qua­li­tät ver­zich­ten und statt­des­sen ein hoch­wer­ti­ges Oli­ven­öl ver­wen­den. Die Qua­li­tät des Öls, be­stimmt die Qua­li­tät des Pes­tos und so­mit das Ge­schmacks- und Ge­nuss­er­leb­nis!

Außerdem verfügt hoch­wer­ti­ges Oli­ven­öl über ei­nen ho­hen An­teil ein­fach un­ge­sät­tig­ter Fett­säu­ren, die sich güns­tig auf un­se­ren Fett­stoff­wech­sel aus­wir­ken. Mehr In­for­ma­tio­nen da­zu, fin­den Sie in der zu die­sem Re­zept ge­hö­ren­den Nähr­wert- und Ge­sund­heits­ana­ly­se von

Dipl. Er­näh­rungs­wis­sen­schaft­ler Mi­cha­el Pa­gels­dorf ».

Pesto-Haltbarkeit

Nach dem Abkühlen, das Pesto am bes­ten in ein Weck­glas fül­len und in den Kühl­schrank stellen. So hält es sich ei­ni­ge Ta­ge und eig­net sich auch pri­ma zum Ver­schen­ken. Wer Pes­to auf Vor­rat zu­be­rei­ten möch­te, kann die Weck­glä­ser im Was­ser­bad luft­dicht ver­schlie­ßen.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team » be­geis­tert sich für gutes, also hoch­wertig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans«, be­zeich­nen.

Das liegt in erster Linie am hervorragenden Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Betrachtung besitzt Oli­­ven­­öl ein ge­ball­tes Bün­del an positiven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Körper hel­fen ge­sund zu bleiben.

So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mi­ne­ral­stof­fen über zahlreiche, se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die positiven Wir­kun­gen dieser Stoffe auf unseren Or­ga­nis­mus, beginnt die Wis­sen­schaft erst langsam zu ver­ste­hen.

Einige von Ihnen werden erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch unsere Darm­bak­te­ri­en richtig aktiv und be­­­güns­­­ti­­­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve, bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen, z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und dabei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie dabei teilweise sogar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: alle positiven Aus­wir­kun­gen bekommt man nur bei Olivenöl bes­ter Qualität. Und die be­kommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter, da­rü­ber sollte man sich im Klaren sein.


Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

Kerntemperaturen u. Slow Cooking

Griechischer Käse mit Wein­em­pfeh­lun­gen

Sechsteilige Artikelserie von Oenologin und Wein-Journalistin Nikoleta Makrionitou

Feta, wer kennt ihn nicht? Ohne zu üb­er­trei­ben, kann man – neben Ouzo und Retsina – Feta als weltweit bekanntes Wahr­zeichen Grie­­­­chen­­­­lands bezeichnen. Aber natürlich hat Grie­chenlands Kä­se­land­schaft weit mehr zu bieten als nur ein ein­zi­ge Kä­se­sor­te. Unsere Ar­ti­kel­se­rie lie­fert eine klei­ne Auswahl der wei­te­ren Sor­ten.

Unsere Empfehlungen

Affiliate-Links - Teilnahme am Partnerprogramm

Alle Produkte, die wir selbst in unserer "Gerneküche" benutzen und mit deren Qualität wir mehr als zufrieden sind, empfehlen wir guten Gewissens gerne weiter. Die aktiven Produkt-Verlinkungen unserer Kaufempfehlungen, haben wir mit einem *Sternchen gekennzeichnet. Weitere Information dazu finden Sie im Impressum!

Aktuelles rund um unseren Foodblog »