Jalapeno-Minz-Re­lish à la Gerne­kochen

Die Idee zu unserem »Jalapeno-Minz-Re­lish à la Ger­­ne­­ko­­chen« kam uns spon­tan beim Ein­kaufen. Es mag das »Bri­tish-Racing-Green« der Jalapeno-Chilies gewesen sein, das uns zu un­se­rer Idee in­spi­rier­te. Statt unsere Lammhüfte à la Ti­ta­nic » wie bisher mit einer Minzsauce zu kombinieren, woll­ten wir es mal mit einem fruchtigen Relish versuchen.

Ver­wen­det ha­ben wir ne­ben den Jalapenos et­was Gurke sowie wei­te­re leckere und erfrischende Zu­ta­ten (Minze und Li­met­te), die im sensorischen Zusammenspiel her­vor­ra­gend harmonierten.

Fazit: Es war den Ver­such wert, denn ge­schmeckt hat es uns fan­tas­tisch. Auch zu Lamm­fleisch vom Grill kön­nen wir uns un­ser Ja­la­pe­no-Minz-Re­lish sehr gut vor­stel­len.

Wir wün­­schen wie stets einen Gu­ten Ap­­pe­tit und wohl be­­komm's!

Unsere Empfehlungen

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Rezept Jalapeno-Minz-Relish à la Gernekochen

Zutaten für ein 400 ml-Weckglas:

Für den Einkaufszettel:

  • 5 Jalapeno-Chilies
  • ½ Mini-Salatgurke (Snackgurke)
  • 1–2 Msp. Limettenschalenabrieb (Bio-Limette)
  • 2 Spritzer Limettensaft
  • 200 ml Gemüsefond
    Workshop: Gemüsefond selber machen »
  • 4 Stängel frische Minze
  • 2 Blatt weiße Gelantine
  • 1 Msp. unbehandelte Limette (Bio-Limette)
  • 1 EL Honig, am besten direkt vom Imker
  • 4 EL *Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig »
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1) Jalapenos und Gurke wa­schen, trock­nen und klein schnei­den. Mit ei­ner fei­nen Kü­chen­rei­be et­was Li­met­ten­scha­le ab­rei­ben. Min­ze ab­brau­sen, tro­cken­tup­fen und klein zup­fen. Rest­li­che Zu­ta­ten be­reit­sstel­len.

2) Alle Zutaten in ei­nen Mix­be­cher ge­ben und mit dem »Zau­ber­stab« bzw. Stab­mi­xer pü­rie­ren.

3) Gelatine in KAL­TEM – nicht war­mem – Was­ser ein­wei­chen las­sen. Zu­ta­ten aus dem Mix­be­cher in ei­ner Kas­se­ro­l­le bei mitt­le­rer Hit­ze er­wär­men. Ge­la­ti­ne aus­drü­cken und in den Zu­ta­ten auf­lö­sen. Al­les ei­ndi­cken las­sen. Kas­se­ro­le vom Herd zie­hen und er­kal­ten las­sen.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Paprika bzw. Chilischoten

Paprika gehören zur Familie der Nacht­schat­ten­ge­wä­chse und tauchen je nach Ge­schmack und Schär­fe­grad un­ter verschiedenen Be­zeich­nung­en wie Chi­li­scho­ten, Pfefferonen, Peperoni, Peperoncini usw. auf. Im Vergleich zu Zi­tro­nen besitzen sie einen zwei- bis dreimal so hohen Vitamin C-Gehalt, ein Vitamin, das ja be­kann­ter­wei­se wich­­tig für unsere Ab­wehr­kräf­te ist.

Die Vitamine A und E, sind ebenfalls in Paprika ent­hal­ten. Vitamin A unterstützt die Sehkraft unserer Augen und ist – ähnlich wie das Vi­ta­min B 12, wel­ches in tierischem Eiweiss enthalten ist – mit­ver­ant­wort­lich für die Blut­bil­dung unseres Körpers. Vitamin E wird als das Fruchtbarkeits-Vitamin bezeichnet. Auch wichtige Mi­ne­ral­stof­fe wie Ka­­li­um, Mag­ne­si­um, Kal­zi­um und To­co­phe­rol sind in den ver­­schie­­de­n­en Pa­pri­ka­sor­ten ent­hal­ten. So­mit ist Pa­pri­ka als »ge­­sun­de« Ge­mü­se­sor­te ein­zu­stu­fen.

Au­ßer­dem enthalten gelbe wie auch rote Paprika Be­ta­ka­ro­tin. Den höchsten Nährwert besitzt ro­­te Pa­pri­ka, da­rauf fol­gen die oran­­ge­­far­­be­­nen und gel­­ben Pa­pri­ka. Grü­ne Ge­mü­se­pa­pri­ka, ist die nähr­­stoff­­ärms­­te al­ler Sor­ten.

Ge­nau wie Meer­ret­tich und auch Ing­wer, sti­mu­lie­ren Chi­li­scho­ten mit ih­ren an­ti­bio­ti­schen Ei­gen­schaf­ten un­se­ren Blut­kreis­lauf und ver­­bes­­sern so un­se­re Durch­­blu­­tung.

Zitrusfrüchte

Zitronen, Man­da­ri­nen, Li­met­ten und Oran­gen zäh­len zu den am häu­figs­ten an­ge­bau­ten Zitrusfrüchten der Welt, wo­bei es sich bei der Orange, oder um­gangs­sprach­lich auch Apfelsine, um eine Kreu­zung aus Mandarine und Pam­pel­mu­se han­delt.

Reich an Vitaminen

Zi­trus­früch­te sind reich an Vitamin C, ein Vitamin, welches für die Stär­kung unserer Ab­wehr­kräf­te be­kannt ist, und be­sit­zen zusätzlich noch Vitamine der B-Gruppe so­wie Folsäure und Phos­phor. Auch der Mineralstoff Eisen, der eine blutbildende Wirkung besitzt, ist in ih­nen enthalten. Wer auf Kalorien ach­tet, kann bei den ge­sun­den Früch­­ten zu­dem be­den­ken­los zu­grei­fen, sie zäh­­len zu den ka­lo­ri­en­ar­men Früch­ten.

Gemüse- bzw. Schlangen- oder Salatgurken

Gurken, aus der Fami­lie der Kür­bis­ge­wäch­se, be­sit­zen ei­nen sehr ho­hen Was­ser­ge­halt von ca. 95 Pro­zent und sind da­mit – ge­ra­de im Som­mer – ein ge­sun­der Durst­lö­scher. Sie ent­hal­ten reich­lich Vi­ta­mi­ne, ins­be­son­de­re aus der B-Grup­pe, aber auch die Vi­ta­mi­ne C und E sind in ih­nen ent­hal­ten. Zu­dem ver­fü­gen sie über die Mi­ne­ral­stof­fe Kal­zi­um, Ei­sen, Zink, Mag­ne­sium, Ka­li­um und Phos­phor. Die­se sit­zen je­doch haupt­säch­lich in der Scha­le. Um die wert­vol­len In­halts­stof­fe zu er­hal­ten und zu nut­zen, soll­te man al­so die Scha­le mit ver­zeh­ren und des­halb auf un­ge­spritz­te Bio-Wa­re ach­ten.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

 

Griechischer Käse mit Weinempfehlungen

Sechsteilige Artikelserie von Oenologin und Wein-Journalistin Nikoleta Makrionitou

Feta, wer kennt ihn nicht? Ohne zu übertreiben, kann man – neben Ouzo und Retsina – Feta als weltweit bekanntes Wahrzeichen Grie­­­­chen­­­­lands bezeichnen. Aber natürlich hat Grie­chenlands Käselandschaft weit mehr zu bieten als nur ein einzige Käsesorte. Unsere Ar­ti­kel­se­rie liefert eine kleine Auswahl der wei­te­ren Sorten.

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