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Spaghetti alla puttanesca originale

Spaghetti alla Puttanesca originale

Spaghetti alla Puttanesca originale - echt scharf, was nicht nur allein der Namensgebung geschuldet ist, sondern auch den speziellen scharfen Peperoncini als Zutat. Aber auch Knoblauch und Zwiebeln, Tomaten und Sardellen in Olivenöl machen das Gericht zu einem mediterranen Geschmackserlebnis. Zu unserem italienischen Klassiker passt ein tanninfreier, leicht gekühlter Rotwein. (Siehe Gernekochen-Weintipp oben rechts!)
"Bon appetito" - Guten Appetit und wohl bekomm's!

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Rezept Spaghetti alla puttanesca originale

Zutaten für 4 Personen:

Für den Einkaufszettel:
  • 800 g reife Tomaten, z.B. San Marzano
  • 1 Dose Sardellen in Olivenöl
  • 1 Packung (400 - 500g) Spaghetti
  • schwarze und grüne, entsteinte Oliven
  • 3 kleine Peperoncinis
  • 2 - 3 EL *bestes, italienisches Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel oder Schalotte
  • Knoblauchknolle, am besten frischer, französischer
  • 3 TL Kapern
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • gehobelter Parmesan
  • etwas Oregano
  • ein paar Stiele frische Petersilie und Basilikum
  • Salz und etwas
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1) Die Tomaten waschen, kreuzweise einschneiden und in heißem Wasser 3 - 4 min. kochen. Mit einem nassen Küchentuch abschrecken und die Häute mit einem kleinen Küchenmesser abziehen. Alle Tomaten grob schneiden.

2) Zwiebel und Knoblauch schälen und mit einem scharfen *Kochmesser oder  *Santoku-Messer fein würfeln. Zusammen mit den - in dünne Scheiben geschnittenen - Peperoncini in einer beschichteten *Schmorpfanne bei mittlerer Hitze kurz in Olivenöl - wir verwendeten dafür unser *Referenzöl unter den kräftig aromatischen - anbraten. Dann sofort die Pfanne von der Herdplatte nehmen.

3) Tomaten und Gemüsebrühe zugeben, den Deckel halb auflegen und das Ganze so lange weiterkochen und einregulieren bis sich eine schöne, feste Konsistenz ergeben hat.

4) Kräuter, kleingeschnittene Sardellen, Oliven und Kapern zufügen und alles zusammen ca. 3 min. weiterkochen lassen.

5) In der Zwischenzeit Pasta gemäß Packungsanweisung in heißem Salzwasser 'al dente' kochen lassen. Danach in einem großen Sieb abschütten und mit den Zutaten gut vermengen. Auf großen Tellern anrichten und mit etwas Parmesan servieren.

Serviertipp:

Besonders schön sieht es aus, wenn etwas Parmesan auf das Gericht gehobelt statt gerieben wird. Eine längs halbierte, gebratene Knoblauchknolle pro Teller, frischer Basilikum und Petersilie, ein paar Kapern, ein oder zwei gegrillte, ganze Peperoncini sowie ein oder zwei ganze Oliven dekorativ obenauf, verleihen dem Gericht auch optisch eine entsprechende Raffinesse.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe) Michael Pagelsdorf
Pasta

Entgegen häufiger Aussagen, besitzt Getreide KEINE große Mengen an pflanzlichem Eiweiß. Dafür deckt es durch seinen in Bezug auf 100 g hohen Anteil an Kohlenhydraten, fast ein Drittel des täglichen Ballaststoffanteils, bei gleichzeitig sehr geringem Fettgehalt. Für diejenigen, die auf Fleisch verzichten möchten, also Vegetarier und Veganer (vegan dann: 'Pasta secca' ohne Ei!), liegt Pasta also "voll im Trend" und ist ein fester Bestandteil des Speiseplanes geworden. Für Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, ist Getreide allerdings ungeeignet. Auch Diabetiker oder "Low-Carb-Jünger" halten sich wegen des hohen Anteils an Kohlenhydraten bei Bulgur besser zurück.

Tomaten

Außer einem hohen Wasseranteil, enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch verschiedene Mineralstoffe. Besonders Kalium stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.

Oliven

Wichtig: Unbedingt gefärbte Oliven vermeiden!

Diese enthalten gesundheitsbedenkliches Eisengluconat (Eisen(II)-gluconat, E-579). Fügt man diesen sogenannten "Lebensmittel-
zusatzstoff" den Oliven hinzu, kommt es zu einem Oxidationsvorgang, welcher wiederum die einheitlich schwarze Färbung der Oliven bewirkt.

Ungefärbte, schwarze Oliven erkennt man daran, dass ihre Farbgebung zwischen hellen und dunklen Schwarztönen schwankt.
Gefärbte, schwarze Oliven erkennt man an ihrer einheitlichen, tiefschwarzen Färbung, wie sie in der Natur so nicht vorkommt.

Natürliche, also ungefärbte schwarze Oliven, sind voll ausgereifte, grüne Oliven. Noch grüne Oliven, enthalten mehr Vitamine und Mineralstoffe, aber eben auch mehr Wasser als die schwarzen. Zudem besitzen sie gegenüber den schwarzen einen wesentlich höheren Anteil wertvoller, einfach ungesättigter Fettsäuren.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Aktuelles rund um unseren Food Blog. Gernekochen - Mit Wein genießen.