Lammterrine mit grie­chi­schem Jo­ghurt, Zuc­chi­ni und Wild­kräu­ter­sa­lat

Lammterrine mit griechischem Joghurt

Lammterrine mit grie­chi­schem Jo­ghurt

Geschmacklich ein­mal ganz an­ders. Fruch­tig-frisch, mit ge­lan­tier­tem, grie­chi­schen Jo­ghurt und wei­teren herz­haf­ten Zu­ta­ten. Ver­feinert mit einem Schuss »Ou­zo Lou­ka­tos«, der sein Le­mon-Aro­ma – ge­mäß Her­stel­ler­an­ga­be – aus na­tür­li­chen Aro­men er­hält. So zu­be­rei­tet, wird aus dem Klas­si­ker ein neu­es, krea­ti­ves Ge­richt für Ge­nie­ßer.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Lammterrine mit griechischem Jo­ghurt, Zuc­chi­ni und Wild­kräu­ter­salat« passt ein frisch-fruch­ti­ger Ro­sè­wein, z. B. ein »Agi­or­gì­ti­ko« – gut gekühlt versteht sich – und die Gäs­te kön­nen kom­men. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Kalí óre­xi – wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept Lammterrine »Griechische Art«

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

  • 6 Lammfilets á 50 g
  • 400 g Zucchini für die Terrine
  • 1 mittelgroße Zuchini für die Beilage
  • 150 g Wildkräutersalat (bekommt man im Großhandel,
    ersatzweise Rucula bzw. Rauke oder Feldsalat)
  • 2 rote Peperoni
  • 50 g getrocknete Tomaten (Pomodori)
  • 400 g griechischer Joghurt
  • 2½ Blatt weiße Gelatine
  • 4 Zweige Thymian
  • 14–16 EL Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig »
  • 1–2 Knoblauchzehen, je nach Größe
  • 2 EL Schlagsahne
  • 80  g Schalotten
  • 1 Bund Sauerampfer
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Msp. Abrieb einer unbehandelten Zitrone (Bio-Qualität)
  • 20 ml Loukatos – Ouzo Lemon »
  • 2–3 EL Weißweinessig
  • ½ TL Zucker
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Das benötigt man zusätzlich:

  • 1 Bogen Backpapier und
  • 1 Bogen Alufolie zum warmhalten
  • 1 Terrinenform
  • etwas Fett und Klarsichtfolie für die Terrinenform

Zubereitung:

1) Knoblauchzehen mit Schale zerdrücken. Beschichtete Pfanne mit 4 EL Olivenöl auf mittlere Stufe erhitzen. Lammfilets salzen und pfeffern und mit Thymianzweigen und Knoblauch von beiden Seiten 2–3 Min. goldbraun anbraten, sodass sie innen noch rosa sind. Backpapier auf Alufolie legen. Filets zusammen mit Thymian und Knoblauch aus der Pfanne nehmen, in Backpapier-Alufolie einschlagen und darin warmhalten.

2) Zucchini waschen und quer in feine, ca. 2 mm dünne Scheiben schneiden und portionsweise in mindestens 6 EL Olivenöl anbraten. Abtropfen und auskühlen lassen.

3) Gelatine in KALTEM – nicht warmem – Wasser einweichen lassen. Pomodori in einem Küchensieb gut abtropfen lassen und danach in feine Würfel schneiden. Peperoni waschen, längs halbieren, Kerne ausschaben und danach ebenfalls fein würfeln. Sauerampfer waschen und trocknen. Blätter von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden.

4) Sahne zusammen mit Zitronensaft bei mittlerer Hitze erwärmen. Gelatine ausdrücken und in der Zitronensahne auflösen. Danach griechischen Joghurt unter ständigem Rühren rasch mit der Sahne vermengen und mit Pfeffer und Salz, Pomodori- und Peperoniwürfeln, Sauerampfer, einer Msp. Zitronenschalenabrieb und Loukatos Ouzo »Lemon« würzen.

5) Nun die Lammfilets aus der Folie nehmen, abtropfen lassen und mit einem scharfen Messer schräg in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden, sodass sich quasi vom Effekt ein feines »Lamm-Gyros« ergibt. Terrinenform einfetten und mit Klarsichtfolie auslegen.

6) Mit Joghurt beginnend, abwechselnd gelantierten Joghurt sowie eine Lage Lamm und Zucchinischeiben in die Terrine schichten. Fleisch und Gemüse dabei leicht in die Masse drücken. Terrine zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

7) Vor dem Servieren Schalotte pellen und fein würfeln. Mit Essig, Zucker, einem Spritzer Zitronensaft und Öl (Öl tröpfchenweise zufügen) eine Vinaigrette aufschlagen und mit Pfeffer und Salz würzen. Zucchini waschen, trocknen und mit einem Hobel in dünne Scheiben hobeln. Wildkräutersalat (ersatzweise Rucola oder Feldsalat) putzen, abbrausen, trocknen und beide Zutaten getrennt mit der Vinaigrette marinieren.

8) Lammterrine aus der Form stürzen, Folie vorsichtig entfernen und die Terrine am Besten mit einem elektrischen Messer – langsam und behutsam – in ca. fingerdicke Scheiben schneiden. Teller zuerst mit einer Lage Zucchini anrichten und diese dann mit je zwei Scheiben schräg überlappend belegen. Abschließend Wildkräutersalat dekorativ um das Gericht verteilen und evtl. noch mit frischen Kräutern oder Wildblüten dekorieren.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Lammfleisch

– kräftig im Aro­ma, stark an Vi­ta­min B12

Lammfleisch

Neben hochwertigem Eiweiß enthält Lamm- wie auch Rind­fleisch die le­bens­wich­ti­gen Vi­ta­mi­ne B2, B6 und B12 so­wie wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, Zink und Se­len. Vi­ta­min B1 ist eben­falls vor­han­den, je­doch in ge­rin­ge­ren Men­gen als bei­spiels­wei­se in Schwei­ne­fleisch.

Besonders Eisen und Vi­ta­min B12 spie­len ei­ne zen­tra­le Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen. Vi­ta­min B12 kann in re­le­van­ten Men­gen fast nur üb­er tie­ri­sche Pro­duk­te auf­ge­nom­men wer­den.

Eisen ist nicht allein für die Blut­bil­dung, son­dern auch für den Mus­kel­auf­bau re­le­vant, da es ei­ne Schlüs­sel­rol­le beim Sau­er­stoff­trans­port zu den Mus­kel­zel­len spielt. Ei­ne aus­rei­chen­de Sau­er­stoff­ver­sor­gung ist für un­se­re Mus­keln die Vo­raus­set­zung für Leis­tung, Re­ge­ne­ra­tion und Wachs­tum. 

Daher lässt sich feststellen, dass eine rein ve­gane Er­nährung oh­ne Sup­ple­mente nicht als voll­stän­dig aus­ge­wo­gen be­trach­tet wer­den kann. Be­reits 150 g Lamm- oder Rin­der­filet kön­nen den Ta­ges­be­darf eines Er­wach­se­nen an Vi­ta­min B12 de­cken und leis­ten zu­gleich ei­nen wert­vol­len Bei­trag zur Ei­sen­ver­sor­gung.

Kulinarische Verwendung:

Lammfleisch ist ei­ne be­son­ders fei­ne Fleisch­sor­te, die durch ihr zar­tes, leicht wür­zi­ges Aro­ma über­zeugt. Es fin­det in der mit­tel­meer­län­di­schen wie auch in der orientalischen Kü­che ei­nen ho­hen Stel­len­wert und wird gern mit Kräu­tern wie Ros­ma­rin, Thy­mi­an, Ore­ga­no oder Knob­lauch ver­fei­nert.

Be­son­ders be­liebt sind zar­te Teil­stü­cke wie La­m­m­keu­le, Lamm­kar­ree oder La­m­m­fi­let, die sich zum Bra­ten, Gril­len oder Schmo­ren eig­nen. Lang­sam ge­gart ent­fal­tet Lamm sei­ne vol­le Zart­heit und ein rundes, fei­nes Aro­ma, das her­vor­ra­gend zu Ge­mü­se, Oli­ven­öl und mil­den Säu­re­no­ten passt.

Auch in leich­te­ren Va­ria­tio­nen – et­wa als ge­würz­te Spi­eße, Lamm-Bur­ger oder Me­zze-Kom­po­nen­te – lässt sich das Fleisch ku­li­na­risch viel­sei­tig ein­set­zen.

Lamm steht für wür­zi­gen Ge­nuss mit fei­nem Cha­rak­ter, der Na­tur­aro­ma, Ele­ganz und Nähr­stoff­dich­te auf har­mo­ni­sche Wei­se ver­eint.

Zucchini

– zarter Biss, mild im Ge­schmack und voller Nähr­stoff­po­wer

Zucchini

Zuc­chi­ni zählt zu den vi­ta­min- und mi­ne­ral­stoff­rei­chen Ge­mü­se­sor­ten. Sie ist mit nur rund 20 kcal pro 100 g sehr ka­lo­ri­en­arm und be­steht zu etwa 95 % aus Was­ser. Ne­ben Pro-Vi­ta­min A und ver­schie­de­nen B-Vi­ta­mi­nen lie­fert sie auch Vi­ta­min C so­wie wert­vol­le Bal­last­stof­fe. Da­rü­ber hin­aus ent­hält Zu­chi­ni eine Viel­zahl wich­ti­ger Mi­ne­ral­stof­fe und Spur­en­ele­men­te wie Cal­ci­um, Ei­sen, Jod, Ka­li­um, Kup­fer, Mag­ne­si­um, Phos­phor und Se­len. An­tio­xi­dan­tien wie Be­ta-Ca­ro­tin, Lu­tein und Ze­axan­thin un­ter­stüt­zen zu­sätz­lich den Zell­schutz und die Au­gen­ge­sund­heit. Durch ih­ren mil­den Ge­schmack und die viel­sei­ti­ge Ver­wen­dung eig­net sich Zu­chi­ni ideal für eine aus­ge­wo­ge­ne und leich­te Kü­che.

Kulinarische Verwendung:

Zucchini ist ein echtes Allroundtalent in der gesunden Küche – leicht, vielseitig und wunderbar kombinierbar. Ob roh, gebraten, gegrillt, gedünstet oder überbacken – ihr milder Geschmack und die zarte Textur machen sie zu einer idealen Basis für zahlreiche Gerichte.

Klassiker wie gefüllte Zucchini mit mediterraner Kräuterfüllung, Zucchini-Gratin oder gegrillte Zucchinischeiben mit Olivenöl und Knoblauch zeigen ihre Vielseitigkeit ebenso wie moderne Varianten, etwa Zoodles (Zucchini-Nudeln) als kohlenhydratarme Pasta-Alternative.

In Kombination mit Tomaten, Paprika und Auberginen ist sie ein fester Bestandteil der französischen Küche – etwa im Ratatouille, wo sie mit anderen Sommergemüsen harmonisch verschmilzt. Auch in leichten Currys, Aufläufen oder als Zutat in mediterranen Gemüsepfannen entfaltet sie ihr feines Aroma.

Zucchini steht damit für sommerlich-leichten Genuss mit wertvollen Vitalstoffen und natürlicher Frische.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und "Slow Cooking" - der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

 

Kerntemperaturen u. Slow Cooking